Wissen über Dividenden

Die Aktien Dividende

Je nach Unternehmen wird die Dividende in verschiedenen Zeiträumen ausgezahlt. In Deutschland wird die Dividende meist jährlich ausgeschüttet. Es geht aber auch anders und vor allem Unternehmen aus den USA zahlen die Dividende in viel kürzeren Zeitabschnitten aus. So kann eine Auszahlung der Dividende dann quartalsweise oder sogar monatlich erfolgen.

Für eine gute Strategie in Richtung Aktien Dividende ist es am besten, wenn die Kursentwicklung der Aktie positiv verläuft und die Dividenden quasi obendrauf kommen. Bei steigenden Aktienkurs plus die Dividende steigt also auch die die eigene Rendite.

Alles wissenswerte zum Thema Dividenden findet ihr hier.

Was ist eine Aktien Dividende?

Für den Handel mit Wertpapieren gibt es mehrere Strategien. Hier hat wohl jeder schon einmal von der Dividenden-Strategie gehört. Auch das Wort Dividende selber haben viel im Zusammenhang mit Aktien schon gehört. Doch was ist eigentlich eine Aktien Dividende? Die Beantwortung dieser Frage gehört für mich einfach zu den Aktien Grundlagen dazu. Vor allem als Aktien-Anfänger finde ich es sehr wichtig, sich viel Aktien Wissen vorab anzueignen.

In diesem Grundlagen Artikel möchte ich daher einfach und übersichtlich erklären, was eine Dividende eigentlich ist. Natürlich zeige ich auch die Vorteile und Nachteile von Dividenden auf. Ich gehe auch darauf ein, warum der Aktienkurs nach Auszahlung der Dividende immer erst mal nach unten geht.

Direkt zum Artikel „Was ist eine Aktien-Dividende?“

Diese Dividenden-Arten gibt es

Aristokraten


Auch beim Thema Dividenden gibt es einige Champions an der Börse. Um als Dividenden-Aristokrat genannt zu werden, muss ein Unternehmen die Dividende über 25 Jahre lang und auch durchgehend gesteigert haben. Solch ein Dividenden-Wachstum über so viele Jahre durchhalten zu können, ist nicht wirklich einfach. Somit können wir hier davon ausgehen, dass solche Unternehmen im Kern durchaus gesund sind und auch weiterhin wachen können. Vor allem in Krisen zeigt sich dann direkt, wie wirtschaftlich stark ein Unternehmen ist und daher ist eine kontinuierliche Steigerung der Dividenden nicht immer einfach. Auch solche Dividenden-Aristokraten sind natürlich keine Garantie für die Zukunft und wir betrachten hierbei immer die Vergangenheit. Aber solch eine lange Steigerung von Dividenden ist aber sehr positiv zu betrachten und solche Unternehmen sind dann für eine langfristige Anlagestrategie (Buy & Hold) eine Empfehlung wert.


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Konsumaktien


Nicht nur bei einer Dividendenstrategie sind sogenannte Konsumaktien sehr beliebt. Solche Konsumaktien überstehen so ziemlich jede Krise, da immer gegessen und getrunken wird. Wenn wir so durch den Supermarkt laufen, sind sehr viele Produkte von bekannten Unternehmen in den vollen Regalen zu sehen. Sehr viele Produkte und Marken im Supermarkt gehören zu Unternehmen wie Unilever, Nestlé oder auch Proctor & Gamble. Da solche Produkte immer gekauft werden, auch in Krisen, profitieren solche Unternehmen natürlich davon und bauen ihren Umsatz immer weiter aus. Solche Unternehmen sind aber meist keine Kursraketen und eignen sich auch eher für eine langfristige Aktienstrategie. Auch die Dividenden sind hier nicht zu übersehen und solche Unternehmen haben meist eine sehr lange Dividendenhistorie aufzuweisen. Auch hier wird die Dividenden oft regelmäßig gesteigert und langfristig lässt sich so auch davon profitieren.


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Fonds


Nicht nur mit Einzelaktien lassen sich Dividenden erwirtschaften. Um das eigene Anlagerisiko senken zu können, sollten ein Depot diversifiziert werden. Es soll also möglichst breit gestreut werden in Ländern, Branchen und Sektoren. Die meisten Fonds sind allerdings aktiv betreut und es fallen daher zusätzliche Kosten an. Hier sollte sich jeder vorab unbedingt die Kostenstruktur anschauen, da ansonsten einiges an Rendite verloren gehen kann. Aktive Fonds können aber leichter auf die aktuelle Marktlage reagieren und können daher auch je nach Anlageprodukt Krisen besser durchlaufen. Unterscheiden lässt sich dann hier auch zwischen thesaurierenden Fonds (Dividenden werden automatisch in diesen Fonds reinvestiert) oder ausschüttenden Fonds (Dividenden landen auf dem eigenen Verrechnungskonto). Bei solchen Dividenden-Fonds ist für die meisten Privatanleger dann ein monatlicher Sparplan die wohl beste Wahl.


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High Yield


Wer bei Dividenden eine „hohe Ausbeute“ sehen möchte, sollte sich einmal Unternehmen mit High Yield Dividenden genauer anschauen. In diesem Zusammenhang ist leider oft nur Negatives zu lesen, was pauschal aber so nicht immer stimmt. In jedem Fall sollten hier gerade Privatanleger etwas vorsichtiger seien und sich solche Unternehmen wirklich genauer anschauen und sich darüber informieren. Auf den ersten Blick sind Dividenden-Renditen von 8% oder gar mehr Prozent sehr verlockend. Allerdings sollten hier die Geschäftszahlen genau betrachtet werden, ob sich das Unternehmen dies auch leisten kann oder ob hier eventuell die Dividenden sogar über Schulden finanziert wird. Solche Unternehmen sind meist dann auch keine Kursraketen und solch eine hohe Dividendenrendite birgt meist auch ein höheres Risiko. Bei solchen Aktien vorab Gedanken machen, wie hoch das Risiko sein soll und ob es zur gewählten Aktienstrategie auch passt.


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Monatliche Dividende


In Deutschland wird üblicherweise die Dividende nur einmal im Jahr ausgeschüttet. Es geht aber auch anders! In den USA ist es üblich, die Ausschüttung quartalsweise durchzuführen. Es gibt aber auch Unternehmen, welche sogar monatlich eine Dividende an seine Aktionäre ausschüttet. Solche unternehmen sind oft sogenannte REITs oder BDCs. Diese Assetklassen unterliegen speziellen Anforderungen und müssen somit einen Großteil ihrer Gewinne an die Aktionäre ausschütten. Wenn dann genau hier diese Dividenden monatlich direkt wieder reinvestiert werden, können auch Privatanleger leicht vom Zinseszins-Effekt profitieren. Für ein regelmäßiges passives Einkommen können diese Assetklassen eine gute Option sein. Allerdings gilt hier zu beachten, dass bei solchen Unternehmen die Kurse öfters mal schwanken können und dies sollte bei der Anlagestrategie beachtet werden. Für die Dividendenstrategie aber eine gute Wahl.


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ETFs


Da die Fonds meist hohe Gebühren verlangen, haben sich in den letzten Jahren die sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds) fest an der Börse etabliert. Die Kosten für solche ETFs sind meist sehr niedrig und sind für einen langfristigen Vermögensaufbau eine wirklich gute Wahl. Dies meisten ETFs bilden dabei einen ausgewählten Index ab und investieren entsprechend in solche Aktien. Es muss hier als kein Manager aktiv schauen, wie es sich entwickelt, da der Index ja quasi die Vorgabe zum Investieren ist. Viele ETFs schlagen auch die meisten Fonds und bringen so auf lange Sicht dem Anteilseigner viel mehr Rendite. Auch bei dieser Anlageklasse gibt es wieder thesaurierende ETFs oder ausschüttende ETFs. Vor allem Anleger ohne viel Kapital können hier über kostenlose Sparpläne einfach investieren und Kosten sparen. Hier gilt dann, so früh wie möglich anfangen mit dem Investieren und wenn es auch nur 50 Euro im Monat sind.


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