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Finanzbegriffe einfach erklärt

Was bedeutet Dividendenrendite? Wie funktioniert ein ETF? Und was steckt hinter Begriffen wie Diversifikation oder Rebalancing? In meinem Finanzlexikon findest du verständliche Erklärungen rund um die Themen Börse, Geldanlage und persönliche Finanzen.

Nutze die Übersicht von A bis Z, um gezielt einen Begriff nachzuschlagen oder Neues zu entdecken – in deinem eigenen Tempo und ohne Vorwissen.

151 Begriffe von A bis Z

Anleihe

Ein Wertpapier, über das sich etwa Staaten oder Unternehmen Geld leihen. Zinsen und Rückzahlung hängen von den Bedingungen und der Zahlungsfähigkeit des Emittenten ab.

Mehr über Anleihe erfahren

Depot

Ein Konto zur Verwahrung und Verwaltung deiner Wertpapiere.

Derivat

Ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem Basiswert wie einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff abhängt.

Dispo-Kredit

Ein mit der Bank vereinbarter Kreditrahmen, mit dem du dein Girokonto bis zu einem festgelegten Betrag überziehen kannst.

Diversifikation

Die Verteilung von Anlagen auf verschiedene Unternehmen, Branchen oder Anlageklassen, um einzelne Risiken zu verringern. Verluste bleiben möglich.

Dividende

Eine Ausschüttung eines Unternehmens an seine Aktionäre. Ob und in welcher Höhe sie gezahlt wird, ist nicht garantiert.

Dividendenrendite

Die Dividende je Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs, ausgedrückt in Prozent. Zeitraum und Berechnungsgrundlage sind dabei wichtig.

Effektivzins

Ein jährlicher Vergleichszinssatz, der bei Krediten neben dem Sollzins die gesetzlich einzubeziehenden Kosten berücksichtigt.

Effizienzmarkthypothese

Die Theorie, dass Marktpreise verfügbare Informationen widerspiegeln. Wie weit dies gilt, hängt von der betrachteten Form der Hypothese ab.

Eigenkapital

Eigene finanzielle Mittel; bei Unternehmen die rechnerische Differenz zwischen Vermögen und Schulden.

Emittent

Ein Staat, Unternehmen oder anderer Herausgeber eines Wertpapiers.

ETF (Exchange Traded Fund)

Ein börsengehandelter Fonds. Viele ETFs bilden einen Index nach, es gibt aber auch aktiv verwaltete ETFs.

Eurobond

Eine international platzierte Anleihe, die außerhalb des Heimatmarkts ihrer Emissionswährung ausgegeben wird. Sie muss nicht auf Euro lauten.

Festgeld

Eine Bankeinlage mit vereinbarter Laufzeit und in der Regel festem Zinssatz. Während der Laufzeit ist das Geld meist nicht frei verfügbar.

Finanzderivate

Finanzinstrumente, deren Wert sich von Basiswerten wie Aktien, Zinssätzen oder Währungen ableitet.

Finanzielle Freiheit

Ein persönliches Ziel, bei dem verfügbare Mittel oder andere Einnahmen die gewünschten Lebenshaltungskosten ohne notwendiges Arbeitseinkommen decken.

Finanzierung

Die Beschaffung finanzieller Mittel, etwa durch eigenes Kapital oder Kredite.

Finanzmarkt

Der Oberbegriff für Märkte, auf denen Geld, Kapital und finanzielle Risiken gehandelt werden.

Fonds

Ein Anlagevehikel, das Geld mehrerer Anleger bündelt und nach einer festgelegten Strategie investiert.

Forward

Ein individuell vereinbartes Termingeschäft zum späteren Kauf oder Verkauf eines Basiswerts zu vorab festgelegten Bedingungen.

Freistellungsauftrag

Ein Auftrag an eine Bank, Kapitalerträge im Rahmen des verfügbaren Sparer-Pauschbetrags vom Steuerabzug freizustellen.

Geldmarkt

Der Markt für kurzfristige Geldanlagen und Finanzierungen.

Gesamtkapitalrendite

Eine Unternehmenskennzahl, die das Ergebnis im Verhältnis zum insgesamt eingesetzten Kapital betrachtet. Die genaue Formel kann variieren.

Gewinn

Ein positiver Überschuss von Erträgen über Aufwendungen; bei einer Anlage hängt seine Berechnung unter anderem von Kosten und Steuern ab.

Girokonto

Ein Bankkonto für den laufenden Zahlungsverkehr, etwa Gehalt, Überweisungen und Lastschriften.

Grundschuld

Ein im Grundbuch eingetragenes Recht an einer Immobilie, das häufig als Kreditsicherheit dient.

Hausse

Eine länger anhaltende Phase überwiegend steigender Börsenkurse.

Hebelwirkung (Leverage)

Der Effekt, durch den Fremdkapital oder bestimmte Finanzprodukte Gewinne und Verluste im Verhältnis zum eigenen Einsatz verstärken können.

Hedgefonds

Ein Fonds mit häufig flexiblen Anlagestrategien, beispielsweise unter Einsatz von Leerverkäufen oder Derivaten. Risiken unterscheiden sich je nach Strategie.

Holding

Ein Unternehmen, dessen wesentliche Aufgabe darin besteht, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu halten.

Hypothek

Ein Grundpfandrecht zur Sicherung einer Forderung, dessen Bestand an diese Forderung gebunden ist.

Immobilie

Ein Grundstück, gegebenenfalls mit Gebäuden, das beispielsweise selbst genutzt oder vermietet werden kann.

Indexfonds

Ein Fonds, der die Entwicklung eines Index nachbilden soll. Nicht jeder Indexfonds ist ein börsengehandelter ETF.

Inflation

Ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, durch den die Kaufkraft des Geldes sinkt.

Interbankenzins

Ein Zinssatz für Geschäfte, bei denen Banken einander Geld leihen.

Investition

Der Einsatz von Geld oder anderen Mitteln mit dem Ziel eines zukünftigen Nutzens oder Ertrags.

Jahresabschluss

Eine gesetzlich geregelte Zusammenstellung der finanziellen Lage eines Unternehmens zum Ende eines Geschäftsjahres.

Jahresüberschuss

Das positive Ergebnis eines Unternehmens für ein Geschäftsjahr nach Aufwendungen und Steuern.

Joint Venture

Ein gemeinsames Unternehmen oder Vorhaben mehrerer rechtlich selbstständiger Partner.

Junk Bonds

Anleihen mit geringer Bonität, bei denen höheren Renditechancen ein erhöhtes Ausfallrisiko gegenübersteht.

Juristische Person

Eine rechtlich selbstständige Organisation, die eigene Rechte und Pflichten haben kann, etwa eine GmbH.

Kapitalertragsteuer

Eine Form des Steuerabzugs auf bestimmte Kapitalerträge, beispielsweise Zinsen oder Dividenden.

Kaution

Eine Sicherheitsleistung für mögliche Ansprüche, beispielsweise im Rahmen eines Mietvertrags.

Konsolidierung

Je nach Zusammenhang die Zusammenfassung von Konzernabschlüssen oder eine Phase der Stabilisierung nach starken Kursbewegungen.

Kredit

Geld, das dir ein Kreditgeber unter vereinbarten Bedingungen zur Verfügung stellt und das du zurückzahlen musst.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das Verhältnis des Aktienkurses zum Gewinn je Aktie. Es hilft bei der Bewertung, ist allein aber kein Kauf- oder Verkaufssignal.

Laufzeit

Die vereinbarte Dauer eines Vertrags oder Finanzprodukts, etwa eines Kredits oder einer Anleihe.

Leasing

Die zeitlich begrenzte Nutzung eines Gegenstands gegen regelmäßige Zahlungen nach vertraglich festgelegten Bedingungen.

Limit

Eine Preisgrenze für einen Wertpapierauftrag: ein maximaler Kaufpreis oder ein minimaler Verkaufspreis.

Limit Order

Ein Kauf- oder Verkaufsauftrag mit Preisgrenze. Die Ausführung ist dadurch nicht garantiert.

Liquidität

Die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen; bei Anlagen auch die Möglichkeit, sie zeitnah zu einem angemessenen Preis zu handeln.

Liquiditätsgrad

Eine Kennzahl, die bestimmte kurzfristig verfügbare Vermögenswerte den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüberstellt.

Lombardkredit

Ein Kredit gegen Verpfändung von Vermögenswerten, häufig Wertpapieren. Wertverluste der Sicherheiten können zusätzliche Risiken auslösen.

Margin

Eine Sicherheitsleistung für bestimmte Handelsgeschäfte. Je nach Produkt können weitere Zahlungen erforderlich werden.

Marktkapitalisierung

Der Börsenwert eines Unternehmens, berechnet aus Aktienkurs mal Anzahl der ausstehenden Aktien.

Monetäre Politik

Geldpolitik: Maßnahmen einer Zentralbank, mit denen sie unter anderem Zinsen und Finanzierungsbedingungen beeinflusst.

Mortgage Backed Securities

Wertpapiere, deren Zahlungsströme auf einem Bündel von Immobilienkrediten beruhen.

Mutual Fund

Eine vor allem im englischsprachigen Raum verwendete Bezeichnung für einen Investmentfonds.

Nachfrage

Die Menge an Gütern oder Leistungen, die Käufer zu bestimmten Preisen erwerben möchten und können.

Nachhaltige Investitionen

Anlagen, bei denen ökologische oder soziale Merkmale beziehungsweise Ziele berücksichtigt werden. Die Kriterien unterscheiden sich je nach Produkt.

Nachschusspflicht

Eine vertragliche oder gesetzliche Verpflichtung, über den ursprünglichen Einsatz hinaus zusätzliches Kapital bereitzustellen.

Net Present Value

Der Kapitalwert: abgezinste zukünftige Ein- und Auszahlungen eines Vorhabens einschließlich des anfänglichen Kapitaleinsatzes.

Nettoeinkommen

Das Einkommen, das nach Abzug von Steuern und relevanten Abgaben verbleibt.

Nominalwert

Ein festgelegter Nennwert, der vom aktuellen Marktpreis eines Wertpapiers abweichen kann.

Non-Performing Loan

Ein notleidender Kredit, dessen vertragsgemäße Rückzahlung erheblich gefährdet ist oder bei dem wesentliche Zahlungsrückstände bestehen.

Notierung

Die Angabe eines Marktpreises oder Kurses für ein Wertpapier oder einen anderen gehandelten Wert.

Obligation

Eine andere Bezeichnung für eine Anleihe beziehungsweise Schuldverschreibung.

Offene Immobilienfonds

Fonds, die überwiegend in Immobilien investieren. Für Rückgaben können Mindesthaltefristen und Kündigungsfristen gelten.

Option

Das Recht, einen Basiswert zu bestimmten Bedingungen zu kaufen oder zu verkaufen. Für den Käufer besteht keine Pflicht zur Ausübung.

Order

Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments.

Orderbuch

Eine Übersicht der an einem Handelsplatz vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträge.

Orderprovision

Eine Gebühr für einen Wertpapierauftrag. Zusätzlich können weitere Handelskosten entstehen.

Overdraft

Englische Bezeichnung für eine Kontoüberziehung beziehungsweise einen Überziehungskredit.

Passives Einkommen

Einnahmen, die nicht unmittelbar an laufende Arbeitsstunden gebunden sind. Aufbau, Verwaltung und Risiken bleiben häufig bestehen.

Pension

In Deutschland meist die Altersversorgung von Beamten; im Englischen allgemeiner eine Altersrente oder Altersversorgung.

Portfolio

Die Gesamtheit der betrachteten Anlagen eines Anlegers, etwa Aktien, Fonds und Anleihen.

Prime Rate

Ein Referenz- oder Kreditzinssatz für besonders kreditwürdige Kunden, dessen Bedeutung je nach Land und Bank variiert.

Private Equity

Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen, die nicht an einer öffentlichen Börse gehandelt werden.

Provision

Eine Vergütung für die Vermittlung oder Durchführung eines Geschäfts.

Qualitative Analyse

Die Beurteilung nicht rein zahlenbasierter Faktoren, etwa Geschäftsmodell, Management und Wettbewerbsposition eines Unternehmens.

Quantitative Lockerung

Eine geldpolitische Maßnahme, bei der eine Zentralbank in größerem Umfang Wertpapiere kauft, um Finanzierungsbedingungen zu beeinflussen.

Quartalsbericht

Eine Veröffentlichung zur Geschäftsentwicklung und finanziellen Lage eines Unternehmens für ein Quartal.

Quellensteuer

Eine Steuer, die bei der Auszahlung bestimmter Einkünfte direkt einbehalten wird, beispielsweise bei ausländischen Dividenden.

Quota

Englischer Begriff für eine festgelegte Quote oder mengenmäßige Begrenzung, beispielsweise im Außenhandel.

Rating

Eine Einschätzung der Kreditwürdigkeit eines Schuldners oder der Ausfallrisiken eines Finanzinstruments.

Rendite

Das Ergebnis einer Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und einem bestimmten Zeitraum, meist in Prozent angegeben.

Reverse Mortgage

Eine Umkehrhypothek, bei der eine Immobilie beliehen wird und der Eigentümer Geld erhält. Rückzahlung und Kosten richten sich nach dem Vertrag.

Rezession

Eine Phase rückläufiger gesamtwirtschaftlicher Aktivität. Zwei aufeinanderfolgende Quartale mit sinkendem realem BIP gelten als technische Rezession.

Risiko

Die Unsicherheit zukünftiger Entwicklungen und die Möglichkeit nachteiliger Ergebnisse oder Verluste.

Schuldverschreibung

Ein Wertpapier, das eine Forderung gegenüber einem Emittenten verbrieft, beispielsweise eine Anleihe.

Short Selling

Ein Leerverkauf: der Verkauf geliehener Wertpapiere mit dem Ziel, sie später günstiger zurückzukaufen. Steigende Kurse können hohe Verluste verursachen.

Sparplan

Eine Vereinbarung, regelmäßig einen festgelegten Betrag zu sparen oder zu investieren.

Spread

Die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs, also zwischen dem angebotenen Ankaufspreis und Verkaufspreis.

Steuerfreibetrag

Ein Betrag, der bei einer bestimmten Steuer von der Besteuerung ausgenommen bleibt. Voraussetzungen hängen vom jeweiligen Freibetrag ab.

Swap

Ein Vertrag zum Austausch vereinbarter Zahlungsströme, etwa variabler gegen feste Zinszahlungen.

Termingeschäft

Ein Geschäft, dessen Erfüllung für einen späteren Zeitpunkt zu heute vereinbarten Bedingungen vorgesehen ist.

Tilgung

Die Rückzahlung des aufgenommenen Kreditbetrags, zusätzlich zu gegebenenfalls anfallenden Zinsen und Kosten.

Trading

Der häufig eher kurzfristig ausgerichtete Handel mit Finanzinstrumenten, um Preisbewegungen zu nutzen.

Transaktionskosten

Kosten eines Kaufs oder Verkaufs, etwa Provisionen, Handelsplatzentgelte und der Spread.

Treasury Bonds

Langfristige Staatsanleihen der Vereinigten Staaten von Amerika.

Umlaufrendite

Eine Kennzahl für die durchschnittliche Rendite eines definierten Bestands umlaufender Anleihen. Entscheidend ist, welche Anleihen einbezogen werden.

Umsatz

Erlöse eines Unternehmens aus dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen, vor Abzug der damit verbundenen Kosten.

Umschuldung

Die Ablösung bestehender Schulden durch einen neuen Kredit. Ob sich das lohnt, hängt auch von Gebühren und weiteren Bedingungen ab.

Unterbewertung

Die Einschätzung, dass der Marktpreis einer Anlage unter ihrem geschätzten angemessenen Wert liegt. Dieser Wert ist nicht sicher bestimmbar.

Unternehmensanleihe

Eine Schuldverschreibung, mit der sich ein Unternehmen Geld von Anlegern leiht.

Venture Capital

Beteiligungskapital für junge Unternehmen mit Wachstumschancen und typischerweise hohen Verlustrisiken.

Verlustvortrag

Die Übertragung steuerlich berücksichtigungsfähiger Verluste in spätere Jahre nach den jeweils geltenden Regeln.

Vermögensverwaltung

Die Betreuung und Anlage von Vermögen durch einen beauftragten Verwalter innerhalb vereinbarter Vorgaben.

Verzinsung

Die Vergütung für bereitgestelltes Kapital, meist als Zinssatz pro Jahr ausgedrückt.

Volatilität

Ein statistisches Maß für die Schwankungen von Preisen oder Renditen. Sie beschreibt nicht sämtliche Risiken einer Anlage.

Volumen

Die gehandelte Menge oder der gehandelte Gegenwert eines Finanzinstruments in einem bestimmten Zeitraum.

Währung

Die Geldordnung beziehungsweise Geldeinheit eines Landes oder Währungsraums, beispielsweise Euro oder Yen.

Wechselkurs

Das Austauschverhältnis zweier Währungen, also der Preis einer Währung in einer anderen.

Wertpapier

Ein Instrument, das Vermögensrechte verbrieft oder elektronisch abbildet, beispielsweise eine Aktie oder Anleihe.

Widerrufsrecht

Ein unter bestimmten Voraussetzungen bestehendes Recht, einen Vertrag innerhalb einer Frist zu widerrufen. Es gilt nicht für jedes Finanzgeschäft.

Wirtschaftswachstum

Die Zunahme der wirtschaftlichen Leistung, meist gemessen an der Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts.

X-Dividende

Auch ex Dividende: Kennzeichnung einer Aktie, die ohne Anspruch auf die nächste Ausschüttung gehandelt wird.

X-Effizienz

Die Effizienz, mit der ein Unternehmen seine vorhandenen Ressourcen nutzt, verglichen mit der unter gegebenen Bedingungen möglichen Leistung.

XAU

XAU ist der internationale Code für Gold; die zugehörige Einheit ist üblicherweise eine Feinunze.

Xenowährung

Eine Währung, die bei Banken außerhalb ihres heimischen Währungsraums als Guthaben oder Kredit geführt wird.

Xetra

Ein elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse für Wertpapiere.

Year-over-Year

Ein Vergleich einer Kennzahl mit dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, abgekürzt YoY.

Yen

Die Währung Japans mit dem Währungscode JPY.

Yield

Englische Bezeichnung für eine Rendite oder einen laufenden Ertrag. Die genaue Bedeutung hängt vom Zusammenhang ab.

Yield Curve

Die Zinsstrukturkurve: Sie stellt Renditen vergleichbarer Anleihen über verschiedene Restlaufzeiten dar.

Yield to Maturity

Die rechnerische Rendite einer Anleihe bis zur Fälligkeit unter bestimmten Annahmen, insbesondere zu Zahlungen und Wiederanlage.

Zahlungsfähigkeit

Die Fähigkeit, fällige finanzielle Verpflichtungen rechtzeitig zu erfüllen.

Zeichnung

Die verbindliche Bestellung von Wertpapieren im Rahmen ihrer Ausgabe, etwa bei einem Börsengang.

Zertifikat

Ein strukturiertes Wertpapier, dessen Auszahlung von festgelegten Bedingungen abhängt. Neben Marktrisiken besteht insbesondere ein Emittentenrisiko.

Zinsen

Die Vergütung für überlassenes Kapital beziehungsweise die Kosten für geliehenes Geld.

Zinseszins

Der Effekt, dass gutgeschriebene und wiederangelegte Zinsen in späteren Perioden selbst Zinsen erwirtschaften.

Finanzbegriffe verstehen und Zusammenhänge erkennen

Ein Finanzbegriff wird oft erst verständlich, wenn du seinen Zusammenhang kennst. Die Dividendenrendite beschreibt beispielsweise eine Ausschüttung im Verhältnis zum Aktienkurs. Für die Bewertung einer Geldanlage spielen aber auch Kursentwicklung, Kosten und Steuern eine Rolle. Ähnlich gehören Begriffe wie Anlagehorizont, Diversifikation und Risiko zusammen: Sie helfen dir, deine Planung aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Dieses Finanzlexikon auf Aktiendummy dient dir als Nachschlagewerk, wenn du beim Lesen eines Artikels, in deinem Depot oder bei einem Finanzprodukt auf einen unbekannten Ausdruck stößt. Die Kurzdefinitionen geben dir eine erste Einordnung. Bei ausgewählten Begriffen führen dich Links zu ausführlicheren Erklärungen.

Möchtest du über einzelne Definitionen hinaus verstehen, wie Aktien, ETFs und Dividenden funktionieren? In meinen Grundlagenartikeln findest du verständliche Einstiege in diese Themen. Mit den Finanzrechnern kannst du anschließend eigene Annahmen zu Sparraten, Zinseszins oder Kreditraten durchspielen. So verbindest du Begriffe mit konkreten Fragestellungen und baust dein Finanzwissen Schritt für Schritt aus.