Darum ist die Asset Allocation so wichtig

von Jun 2, 2021Allgemein

​Beim Thema Investment, Aktien, ETFs und Börse sollten einige Begriffe jeden Privatanleger bekannt sein. Solch ein begriff ist die Asset Allocation. Hört sich anfangs erst einmal kompliziert an und jeder sollte sich dennoch damit einmal etwas näher beschäftigen. Warum ist die Asset Allocation so wichtig für Anleger? Dies versuche ich hier einmal näher zu erläutern.

Das ist ein Asset

Fangen wir nun einfach von vorne an und klären, was überhaupt ein Asset ist. Ein Asset ist ein Vermögenswert und kann alles Mögliche darstellen. So kann ein Haus, ein Gemälde oder eben auch eine Aktie ein Asset sein. Je nach Vermögenswert, werden diese dann zu Assetklassen zusammengefasst. Weit verbreitete Assetklassen sind z.B. Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Anleihen oder auch liquide Mittel (z.B. Geld auf dem Girokonto).

Das ist die Asset Allocation

In Deutschland würde am besten zur Asset Allocation der Begriff Vermögensaufteilung passen. Dies ist also eine Aufteilung der eigenen Vermögenswerte in die einzelnen Assetklassen. Alles zusammengesetzt entspricht dann einem Portfolio.

Eine Aufteilung in einzelne Assetklassen lässt sich auch als Vermögens-Allocation bezeichnen. Als Beispiel setzt sich das eigene Vermögen dann aus 50 Prozent Aktien, 30 Prozent Anleihen, 10 Prozent Tagesgeld und 10 Cashreserve zusammen.

So bekommt jeder Anleger leicht einen Überblick über seine eigenen Investments. So kann auch ein Aktien-Portfolio in  

Weitere Allocation Möglichkeiten

Ich selber besitze aktuell 32 verschiedene Aktien und 2 ETFs. Aktien und ETFs sind sozusagen meine Assetklassen. Je nach Investment und Wert nehmen diese Wertpapiere dann einen bestimmten Prozentwert in meinem Portfolio ein. Alle Werte zusammengefasst ergeben dann 100 Prozent.

Gerade bei Wertpapieren ist dann auch die Länder-Allocation (aus welchen Ländern stammen die Aktien), die Branchen-Allocation (in welchen Branchen sind die Unternehmen tätig) oder auch Regionen-Allocation. So lässt sich gerade in einem Aktien-Portfolio besser überschauen, ob das Risiko breit gestreut wurde oder ob irgendwo ein Klumpenrisiko entstanden ist.

Darum ist die Asset Allocation so wichtig

Je nach Assetklasse kann das Risiko Geld zu verlieren mal höher oder auch niedriger liegen. Damit sich Anleger einen Überblick machen können, braucht es die Asset Allocation. Daher ist es auch hier wichtig, entsprechend das Kapital bei Investieren zu streuen. Hier lässt sich dies einfach in drei Klassen einteilen: Sicherheit, Rendite und Liquidität. Hierzu auch gerne meinen Artikel „Die Diversifikation“ (Stichwort:  Magisches Dreieck der Geldanlage) einmal lesen.

Hier werden Investoren schnell sehen können, dass alle drei Punkte abhängig voneinander sind. Mit viel Sicherheit ist die Aussicht auf Rendite natürlich geringer oder bei hoher Rendite steigt dann auch oft das Risiko. Dies ist im magischen Dreieck der Geldanlage sehr gut und einfach dargestellt.

Insgesamt lässt sich aber sagen, dass gerade Privatanleger langfristig investieren sollten und Geduld haben müssen. So lassen sich auch Krisen einfacher überstehen.

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