Kurse & Märkte: Wie entsteht der Aktienkurs? Angebot und Nachfrage erklärt

Warum steigt eine Aktie nach schlechten Nachrichten – oder fällt trotz guter Geschäftszahlen? Erfahre, wie Aktienkurse entstehen, wie Kauf- und Verkaufsaufträge zusammenwirken und welche Rolle Erwartungen, Unternehmenszahlen und das Marktumfeld spielen.

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Wie entsteht der Aktienkurs? So funktioniert die Preisbildung an der Börse

Der Aktienkurs ist der Preis, zu dem eine Aktie an einem Handelsplatz gehandelt wird. Er entsteht durch das Zusammenspiel von Kauf- und Verkaufsaufträgen. Dabei treffen unterschiedliche Einschätzungen aufeinander: Was ist die Beteiligung wert, welche Entwicklung ist zu erwarten und zu welchem Preis lohnt sich ein Geschäft?

Hinter jeder ausgeführten Transaktion stehen ein Käufer und ein Verkäufer. Die verbreitete Erklärung, eine Aktie steige einfach dann, wenn es „mehr Käufer als Verkäufer“ gebe, greift deshalb zu kurz. Entscheidend ist, welche Stückzahlen die Marktteilnehmer zu welchen Preisen handeln möchten.

Um Kursbewegungen zu verstehen, solltest du zwei Ebenen unterscheiden: die technische Zusammenführung der Aufträge und die wirtschaftlichen Erwartungen hinter diesen Aufträgen.

Was bedeutet der angezeigte Aktienkurs?

In einer Kursübersicht siehst du häufig den Preis des zuletzt ausgeführten Geschäfts. Dieser Wert beschreibt eine tatsächlich erfolgte Transaktion – er ist aber kein verbindliches Angebot für deinen nächsten Kauf.

Der letzte Handel kann bereits etwas zurückliegen. Außerdem kann die verfügbare Stückzahl zu einem bestimmten Preis begrenzt sein. Deshalb sind für einen geplanten Auftrag auch die aktuellen Kauf- und Verkaufsangebote wichtig.

Kursangabe Bedeutung
Letzter Kurs Preis einer zuletzt ausgeführten Transaktion
Geldkurs beziehungsweise Bid Preis auf der Kaufseite: Zu diesem Preis besteht Kaufinteresse
Briefkurs beziehungsweise Ask Preis auf der Verkaufsseite: Zu diesem Preis werden Aktien angeboten
Spread Abstand zwischen Geld- und Briefkurs

Prüfe zusätzlich Handelsplatz, Währung und Zeitstempel. Ein verzögerter Kurs oder eine ältere Transaktion sagt nicht zuverlässig, welchen Preis du jetzt erzielen kannst.

Angebot und Nachfrage: Was steckt konkret dahinter?

Ein Kaufinteressent kann beispielsweise bereit sein, höchstens 50 Euro für eine Aktie zu bezahlen. Ein Verkäufer möchte vielleicht mindestens 51 Euro erhalten. Solange sich diese Preisvorstellungen nicht überschneiden, kommt zwischen diesen beiden Aufträgen kein Geschäft zustande.

Neue Informationen können die Bereitschaft verändern: Ein Käufer akzeptiert einen höheren Preis oder ein Verkäufer reduziert seine Forderung. Auch neue Aufträge und die Stornierung bestehender Aufträge verändern die Marktsituation.

Kurse bewegen sich deshalb nicht allein durch die Anzahl der interessierten Personen. Ein großer Auftrag kann mehr Stücke umfassen als viele kleine Aufträge zusammen. Ebenso wichtig ist, ob Marktteilnehmer auf einen passenden Preis warten oder sofort handeln möchten.

Das Orderbuch: Wo Kauf- und Verkaufsaufträge zusammenkommen

An einem elektronischen Handelsplatz werden Aufträge in einem Orderbuch zusammengeführt. Auf der einen Seite stehen Kaufaufträge, auf der anderen Verkaufsaufträge.

Limitierte Aufträge enthalten eine Preisgrenze:

  • Kauflimit: Der Käufer möchte höchstens diesen Preis je Aktie bezahlen.
  • Verkaufslimit: Der Verkäufer möchte mindestens diesen Preis je Aktie erhalten.

Im gewöhnlichen fortlaufenden Orderbuchhandel haben grundsätzlich bessere Preise Vorrang. Bei gleichem Preis entscheidet üblicherweise der frühere Eingang. Dieses Verfahren heißt Preis-Zeit-Priorität.

Ein Orderbuch ist dabei eine Momentaufnahme. Aufträge können ausgeführt, geändert oder zurückgezogen werden. Außerdem zeigt ein einzelnes Orderbuch nicht automatisch sämtliche Handelsabsichten aller Marktteilnehmer.

Beispiel: Ein Kauf wird zu mehreren Preisen ausgeführt

Angenommen, auf der Verkaufsseite stehen folgende Angebote:

Verkaufspreis je Aktie Verfügbare Stückzahl
50,10 Euro 100 Aktien
50,20 Euro 200 Aktien
50,40 Euro 300 Aktien

Ein unlimitierter Kaufauftrag über 150 Aktien trifft auf diese unveränderte Angebotslage. Vereinfacht werden zunächst 100 Aktien zu 50,10 Euro gekauft und anschließend 50 Aktien zu 50,20 Euro.

Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt damit rund 50,13 Euro je Aktie, vor Gebühren. Der letzte Ausführungspreis liegt bei 50,20 Euro.

Das Beispiel zeigt: Ein einzelner Auftrag kann mehrere Preisstufen erreichen. In einem echten Markt können sich Angebote währenddessen verändern.

Mit einem Kauflimit von 50,10 Euro würden in diesem Beispiel zunächst höchstens 100 Aktien ausgeführt. Was mit dem Rest geschieht, hängt unter anderem von Gültigkeit und Ausführungsbedingungen des Auftrags ab.

Warum gibt es Geldkurs, Briefkurs und Spread?

Kauf- und Verkaufsinteressen liegen häufig nicht beim selben Preis. Der beste sichtbare Käufer bietet beispielsweise 50 Euro, während der günstigste sichtbare Verkäufer 50,10 Euro verlangt. Die Differenz beträgt zehn Cent.

Wer sofort kaufen möchte, handelt normalerweise auf der Briefseite. Wer sofort verkaufen möchte, auf der Geldseite – jeweils abhängig von verfügbarer Stückzahl und tatsächlicher Ausführung.

Kaufst du zu 50,10 Euro und verkaufst unmittelbar danach bei unveränderter Marktlage zu 50 Euro, entsteht bereits ein Verlust von zehn Cent je Aktie vor Gebühren.

Ein Spread ist keine separate Rechnung des Brokers. Er wirkt über deine Kauf- und Verkaufspreise. Wie sich diese und weitere Kosten auf dein Ergebnis auswirken, erklärt der Ratgeber zum Aktiengewinn.

Wie werden Preise in einer Börsenauktion ermittelt?

Neben dem fortlaufenden Handel gibt es Auktionen. Dabei werden Aufträge zunächst gesammelt und anschließend zu einem gemeinsamen Auktionspreis zusammengeführt.

Ein wichtiges Prinzip ist die Meistausführung: Gesucht wird ein Preis, bei dem möglichst viele Aktien gehandelt werden können. Für Situationen mit mehreren möglichen Preisen gelten ergänzende Regeln des jeweiligen Handelssystems.

Auktionen können beispielsweise zur Eröffnung, zum Handelsschluss oder bei einer Volatilitätsunterbrechung stattfinden. Dadurch wird Handelsinteresse zu einem Zeitpunkt gebündelt.

Der erste Kurs eines Handelstags muss deshalb nicht dem letzten Kurs des Vortags entsprechen. Neue Nachrichten und veränderte Aufträge können zu einem deutlich anderen Eröffnungspreis führen.

Was beeinflusst die Preisvorstellungen der Anleger?

Die Handelsregeln erklären, wie Aufträge ausgeführt werden. Warum Marktteilnehmer ihre Aufträge zu bestimmten Preisen einstellen, hängt dagegen von vielen Faktoren ab.

Geschäftsergebnisse und Zukunftsaussichten

Umsatz, Gewinn, Cashflow und Verschuldung helfen Anlegern, die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens einzuschätzen. Hinzu kommen Erwartungen an die kommenden Jahre.

Eine neue Produktionstechnologie, ein wichtiger Auftrag oder ein verändertes Wettbewerbsumfeld können diese Einschätzung beeinflussen. Allerdings sagt keine einzelne Kennzahl zuverlässig voraus, wie sich der Aktienkurs entwickeln wird.

Auch die Unternehmensstruktur spielt eine Rolle. Die Grundlagen dazu findest du im Artikel zur Aktiengesellschaft.

Erwartungen statt bloßer Schlagzeilen

An der Börse zählt häufig die Abweichung zwischen einer Nachricht und den zuvor bestehenden Erwartungen.

Ein vereinfachtes Beispiel: Anleger rechnen mit einem Unternehmensgewinn von 120 Millionen Euro. Gemeldet werden 110 Millionen Euro. Obwohl das mehr als im Vorjahr sein kann, bleibt das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück.

Umgekehrt kann ein Verlust weniger negativ aufgenommen werden, wenn zuvor ein noch schlechteres Ergebnis erwartet wurde oder sich der Ausblick verbessert.

„Gute Zahlen“ bedeuten deshalb nicht automatisch steigende Kurse. Eine Kursbewegung lässt sich außerdem selten sicher auf nur eine Ursache zurückführen.

Zinsen und Finanzierungsbedingungen

Zinsen können Aktienbewertungen auf mehreren Wegen beeinflussen. Höhere Finanzierungskosten belasten möglicherweise Unternehmen oder ihre Kunden. Gleichzeitig verändern sich die verfügbaren Anlagealternativen und die Bewertung zukünftiger Zahlungsströme.

Die Wirkung ist jedoch nicht für alle Unternehmen gleich. Geschäftsmodell, Verschuldung, Laufzeiten der Finanzierung und bereits eingepreiste Erwartungen sind entscheidend. Aus einer Zinsänderung folgt daher keine sichere Kursrichtung für jede Aktie.

Konjunktur, Politik und Währungen

Wirtschaftswachstum, Inflation, Handelsbeschränkungen und geopolitische Entwicklungen können Nachfrage, Kosten und Investitionsentscheidungen verändern.

Bei international tätigen Unternehmen kommen Wechselkurse hinzu. Ihre Wirkung hängt beispielsweise davon ab, in welchen Währungen Einnahmen und Ausgaben entstehen.

Nachrichten sind deshalb im Zusammenhang mit dem konkreten Unternehmen zu betrachten. Eine Entwicklung kann für einen Anbieter hilfreich und für einen anderen belastend sein.

Können Aktienkurse auch ohne neue Unternehmensnachricht schwanken?

Ja. Nicht jeder Auftrag entsteht aus einer neuen Einschätzung des Unternehmenswerts.

Marktteilnehmer handeln beispielsweise, weil sie Geld benötigen, eine Position verkleinern oder ihr Portfolio neu ausrichten. Auch Fondsanpassungen, Absicherungsgeschäfte und automatisch ausgelöste Aufträge können eine Rolle spielen.

Bei geringer Markttiefe können bereits vergleichsweise kleine Aufträge mehrere Preisstufen erreichen. Ein Kursrückgang ist deshalb nicht automatisch der Beweis für eine schlechte Unternehmensnachricht. Er sollte aber ebenso wenig ohne Prüfung als bedeutungslos abgetan werden.

Warum kann dieselbe Aktie unterschiedliche Kurse haben?

Eine Aktie kann an mehreren Handelsplätzen gehandelt werden. Dort können sich Auftragslage, verfügbare Stückzahlen, Handelszeiten und Spreads unterscheiden.

Zusätzlich können Kursanzeigen unterschiedliche Zeitpunkte oder Währungen verwenden. Vergleiche deshalb immer:

  • Dieselbe Aktie und Aktiengattung
  • Möglichst denselben Zeitpunkt
  • Die verwendete Währung
  • Geld-, Brief- oder letzten Transaktionskurs
  • Die zum Preis verfügbare Stückzahl

Ein Preisunterschied ist nicht automatisch eine einfach nutzbare Gewinnchance. Gebühren, Währungsumrechnung und veränderte Kurse bis zur Ausführung gehören ebenfalls dazu.

Aktienkurs und Unternehmenswert sind nicht dasselbe

Der Kurs nennt den Preis einer einzelnen Aktie. Um den Börsenwert des Eigenkapitals einzuordnen, wird er mit der entsprechenden Aktienzahl verknüpft. Daraus ergibt sich die Marktkapitalisierung.

Eine Aktie zu fünf Euro ist deshalb nicht automatisch günstiger bewertet als eine Aktie zu 100 Euro. Entscheidend ist unter anderem, wie viele Aktien existieren und welche wirtschaftliche Leistung hinter der Bewertung steht.

Der Buchwert ist wiederum eine bilanzielle Größe. Er muss weder dem Börsenwert noch einem möglichen Verkaufserlös des Unternehmens entsprechen.

Der Marktpreis ist beobachtbar. Ein angemessener Unternehmenswert bleibt eine begründete Einschätzung, die von Annahmen über die Zukunft abhängt.

Was bedeutet die Preisbildung für deinen Aktienkauf?

Bevor du einen Auftrag bestätigst, prüfe den aktuellen Briefkurs, die verfügbare Stückzahl und die Kosten des gewählten Handelsplatzes.

Eine Limit-Kauforder kann deinen maximalen Kaufpreis je Aktie begrenzen. Sie garantiert jedoch keine Ausführung. Ein unlimitierter Auftrag kann dagegen bei geringer Markttiefe zu deutlich anderen Preisen ausgeführt werden als zuletzt angezeigt.

Für die Einordnung vergangener Bewegungen hilft dir der Ratgeber zum Lesen von Aktiencharts. Ein Chart ersetzt aber weder die Prüfung aktueller Handelsbedingungen noch die Analyse des Unternehmens.

Aktienkurse verstehen heißt, Aufträge und Erwartungen zusammenzudenken

Aktienkurse entstehen durch konkrete Geschäfte zwischen Käufern und Verkäufern. Handelsregeln bestimmen, wie passende Aufträge zusammengeführt werden. Unternehmenszahlen, Nachrichten und persönliche Anlageentscheidungen beeinflussen, welche Preise die Marktteilnehmer akzeptieren.

So erklärt sich, warum Kurse auf scheinbar gute Nachrichten fallen können und weshalb der letzte angezeigte Kurs nicht automatisch dein Ausführungspreis ist. Nutze dieses Wissen, um Kursbewegungen einzuordnen und Kaufaufträge sorgfältig vorzubereiten. Weitere Grundlagen findest du im Aktien-Leitfaden.

Quellen und weiterführende Informationen

Wie entsteht der Aktienkurs?

Ein Aktienkurs entsteht, wenn Kauf- und Verkaufsaufträge nach den Regeln eines Handelsplatzes zusammengeführt werden. Entscheidend sind die angebotenen Preise und die handelbaren Stückzahlen.

Unternehmenszahlen, Erwartungen und Nachrichten beeinflussen, zu welchen Preisen Marktteilnehmer kaufen oder verkaufen möchten.

Steigt eine Aktie, wenn es mehr Käufer als Verkäufer gibt?

Diese Erklärung ist zu vereinfacht: Zu jedem ausgeführten Kauf gehört ein Verkauf. Die Zahl der beteiligten Personen allein erklärt die Kursrichtung deshalb nicht.

Wichtig ist, wie viele Aktien zu welchen Preisen angeboten und nachgefragt werden. Akzeptieren Käufer höhere Verkaufspreise, können Geschäfte zu steigenden Kursen zustande kommen.

Was zeigt das Orderbuch einer Aktie?

Ein Orderbuch enthält die am jeweiligen Handelsplatz erfassten Kauf- und Verkaufsaufträge. Es zeigt bei sichtbaren limitierten Aufträgen insbesondere Preisgrenzen und Stückzahlen.

Die Auftragslage kann sich jederzeit verändern. Ein einzelnes Orderbuch zeigt außerdem nicht automatisch sämtliche Aufträge und Handelsabsichten an anderen Märkten.

Was unterscheidet Geldkurs, Briefkurs und letzten Kurs?

Der Geldkurs steht für ein Kaufangebot, der Briefkurs für ein Verkaufsangebot. Der Abstand zwischen beiden heißt Spread. Wer sofort kaufen möchte, orientiert sich normalerweise am Briefkurs; beim sofortigen Verkauf ist die Geldseite relevant.

Der letzte Kurs beschreibt dagegen eine bereits ausgeführte Transaktion. Er ist kein verbindliches Angebot für deinen nächsten Auftrag.

Warum fällt eine Aktie trotz guter Geschäftszahlen?

Die Ergebnisse können hinter den zuvor bestehenden Erwartungen zurückbleiben. Auch ein schwächerer Ausblick oder eine bereits hohe Bewertung können eine Rolle spielen.

Ein Gewinnanstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet deshalb nicht automatisch einen steigenden Aktienkurs. Zudem können gleichzeitig Entwicklungen im Gesamtmarkt auf die Aktie wirken.

Warum steigt eine Aktie manchmal nach schlechten Nachrichten?

Marktteilnehmer können mit noch schlechteren Nachrichten gerechnet haben. Fällt die tatsächliche Entwicklung weniger negativ aus oder verbessert sich der Ausblick, kann die Aktie steigen.

Die Kursreaktion zeigt deshalb nicht allein, ob eine Nachricht gut oder schlecht klingt. Entscheidend ist auch, wie sie bestehende Erwartungen verändert.

Können große Aufträge den Aktienkurs bewegen?

Ja. Reichen die verfügbaren Stückzahlen zum besten Preis nicht aus, kann ein Auftrag mehrere Preisstufen erreichen. Dadurch kann sich der durchschnittliche Ausführungspreis verschlechtern.

Ein Limit begrenzt bei einem Kauf den maximal akzeptierten Preis je Aktie. Dafür kann der Auftrag nur teilweise oder gar nicht ausgeführt werden.

Warum unterscheiden sich die Kurse zwischen Handelsplätzen?

An verschiedenen Handelsplätzen können unterschiedliche Aufträge, Stückzahlen und Spreads vorliegen. Auch Handelszeiten, Währungen und Zeitverzögerungen bei Kursanzeigen beeinflussen den Vergleich.

Prüfe deshalb dieselbe Aktie und Aktiengattung sowie Zeitpunkt, Währung und Kursart. Beziehe außerdem die Gebühren des jeweiligen Handelsplatzes ein.

Wie entsteht der Eröffnungskurs eines Handelstags?

An Handelsplätzen mit Eröffnungsauktion werden zunächst Aufträge gesammelt. Anschließend wird der Auktionspreis nach den Regeln des Handelssystems ermittelt, insbesondere mit dem Ziel einer möglichst großen ausführbaren Stückzahl.

Neue Nachrichten und veränderte Aufträge können dazu führen, dass der Eröffnungskurs deutlich vom letzten Kurs des Vortags abweicht.

Zeigt der Aktienkurs, ob ein Unternehmen günstig bewertet ist?

Der Preis einer einzelnen Aktie reicht dafür nicht aus. Wichtig sind unter anderem die Aktienzahl, die Ertragskraft, die Verschuldung und die erwartete Geschäftsentwicklung.

Eine Aktie zu fünf Euro ist deshalb nicht automatisch günstiger bewertet als eine zu 100 Euro. Weitere Grundlagen findest du im Artikel zum Buchwert und im Aktien-Leitfaden.

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