Heute geht es um die Analyse zur Salesforce Aktie. Salesforce bietet CRM (Customer Relationship Management) Software für Geschäftskunden an und erzielt Umsätze im Abo-Modell. Nach den letzten Quartalszahlen ist die Aktie um 20% eingebrochen. Ist die Aktie aktuell ein Kauf oder sollte man mit einem Einstieg abwarten?

Salesforce Aktie Analyse

Geschäftsmodell verstehen

„Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.“

Warren Buffett

Salesforce wurde 1999 von Marc Benioff, Parker Harris, Dave Moellenhoff und Frank Dominguez in San Francisco gegründet. Das Unternehmen begann als Anbieter von CRM-Software (Customer Relationship Management) und hat sich schnell zu einem führenden Anbieter von cloud-basierten CRM-Lösungen entwickelt. Im Jahr 2004 ging Salesforce an die Börse und hat seitdem mehrere Akquisitionen getätigt, um sein Angebot zu erweitern und seine Position im Markt zu stärken. Heute ist Salesforce einer der größten Anbieter von cloud-basierten Geschäftsanwendungen weltweit und hat eine breite Kundenbasis, die von kleinen Start-ups bis hin zu großen multinationalen Unternehmen reicht.

Mit den cloudbasierten CRM- und Geschäftsanwendungen könnten Unternehmen ihre Kundenbeziehungen verwalten, Marketingkampagnen planen oder auch Vertriebsprozesse automatisieren. Die Produkte von Salesforce haben somit einen hohen Mehrwert, da sie zur Effizienzsteigerung beitragen und somit direkte Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind diese Lösungen für Unternehmen besonders attraktiv.

Salesforce generiert den größten Teil seines Umsatzes durch wiederkehrende Abonnements für seine cloud-basierten CRM-Plattformen. Die Kunden zahlen in der Regel monatliche oder jährliche Gebühren, um Zugang zu den verschiedenen Anwendungen und Dienstleistungen von Salesforce zu erhalten. Salesforce gehört damit in die Kategorie der sog. SaaS-Unternehmen („Software as a Service“).

Diese Umsätze sind sehr stabil und vorhersehbar, da die meisten Kunden langfristige Verträge abschließen und oft auch Zusatzdienste und Upgrades kaufen. Darüber hinaus bietet Salesforce auch professionelle Dienstleistungen und Schulungen an, die ebenfalls eine hohe Kundenbindung und einen stabilen Umsatz generieren.

Geschäftsmodell Zusammenfassung
Verständlichkeit Software für Geschäftskunden, z.B. CRM
Zukunftsfähigkeit In jedem Fall gegeben
Fazit ✅

Management und Aktionärsstruktur

„Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!“

Warren Buffett

CEO Marc Benioff ist ein Visionär, der die Technologiebranche nachhaltig geprägt hat. Er wurde 1964 in der San Francisco Bay Area geboren und zeigte schon früh Unternehmergeist. Mit 14 Jahren entwickelte er seine erste Anwendung und gründete ein Jahr später eine Videospielfirma, die ihm sein Studium an der USC finanzierte. Nach seinem Abschluss begann er 1986 seine Karriere bei Oracle und stieg schnell zum Vizepräsidenten auf. 1999 gründete er Salesforce, wo er auch heute noch als CEO tätig ist.

Als Gründer hält er heute immer noch 2,3% der Aktien, was einem Wert von mehr als 6 Mrd. USD entspricht. Salesforce ist sein Lebenswerk und wir können davon ausgehen, dass er den langfristigen Unternehmenserfolg stets kurzfristigen Zielen vorziehen wird.

Ansonsten finden sich bei der Aktionärsstruktur die allseits bekannten Vermögensverwalter wie BlackRock, Vanguard oder State Street.

Management und Aktionärsstruktur Zusammenfassung
Management Gründer ist immer noch CEO
Aktionärsstruktur Benioff hält 2,3% der Aktien
Fazit ✅

Branche und Markt

„Die Branchenanalyse ist genauso wichtig wie die Analyse einzelner Unternehmen, denn selbst das beste Unternehmen kann in einer schlechten Branche scheitern.“

Peter Lynch

Das Wachstumspotenzial des Marktes für CRM-Software und Geschäftsanwendungen im Allgemeinen ist hoch und wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigen. Salesforce hat bereits eine starke Marktposition und ist aufgrund seiner Innovationskraft und seiner starken Kundenbindung in der Lage, auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: Unternehmenspräsentation Salesforce

Salesforce selbst geht von einer jährlichen Wachstumsrate um die 13% aus.

Branche und Markt Zusammenfassung
Attraktivität Kontinuierliches Wachstum seit Jahren
Wachstum ca. 13% p.a.
Fazit ✅

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Wettbewerbsvorteile (Burggraben)

„Investiere in Unternehmen mit einem tiefen Burggraben, denn das sind diejenigen, die langfristig ihre Konkurrenten überdauern werden.“

Warren Buffett

Die Analyse des Burggrabens von Salesforce zeigt, dass das Unternehmen über mehrere Wettbewerbsvorteile verfügt, die eine starke Position im Markt für Customer Relationship Management (CRM) bieten:

Salesforce hat eine starke Kundenbindung: Das Unternehmen hat eine sehr hohe Kundenbindung und eine niedrige Churn-Rate (Kundenabwanderungsrate). Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Produkte und Dienstleistungen von Salesforce bei den Kunden gut ankommen und dass das Unternehmen in der Lage ist, langfristige Beziehungen aufzubauen. Zusätzlich profitiert Salesforce von Netzwerkeffekten, die sich innerhalb der Unternehmen seiner Kunden entwickeln. Da Salesforce in verschiedenen Geschäftsbereichen wie CRM, Kommunikation (z. B. Slack) und Datenvisualisierung (z. B. Tableau) präsent ist, tendieren Unternehmen dazu, sich auf eine Plattform zu konzentrieren, was die Marktstellung von Salesforce weiter stärkt.

Cloud-basierte Geschäftsmodelle bleiben auch in Zukunft stark nachgefragt: Salesforce hat sich als führender Anbieter von cloud-basierten CRM-Lösungen etabliert und ist ein Pionier in diesem Bereich. Das Unternehmen verfügt über eine starke Marktposition und ist gut positioniert, um von der zunehmenden Nachfrage nach cloud-basierten Geschäftsmodellen zu profitieren. Zudem profitiert Salesforce von Skaleneffekten. Durch seine Größe und Vielfalt an angebotenen Produkten kann Salesforce die Fixkosten der Entwicklung über eine große Nutzerbasis verteilen und gleichzeitig attraktive Preise anbieten.

Lock-In-Effekte sind ein wichtiger Faktor für das Geschäftsmodell von Salesforce: Die Kunden von Salesforce investieren oft viel Zeit und Geld in die Anpassung der Salesforce-Software an ihre Bedürfnisse und die Integration in ihre Geschäftsprozesse. Sobald sie sich für Salesforce entschieden haben, ist es für sie oft schwierig und kostenintensiv, auf eine andere CRM-Lösung umzusteigen, da sie ihre Daten, Prozesse und Schulungen anpassen müssten. Dies schafft eine hohe Kundenbindung und führt zu einem stabilen und wiederkehrenden Umsatz.

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Ob ein Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz hat, sieht man oftmals auch an der Bruttomarge. Bei Software-Unternehmen ist diese regelmäßig sehr hoch, Salesforce kommt derzeit auf 67%. Damit liegt man hinter der Konkurrenz zurück. Gleichzeitig muss man aber auch sehen, dass die hier angeführten Unternehmen teilweise auch in anderen Bereichen tätig sind.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: aktien.guide*

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Wettbewerbsvorteile (Burggraben) Zusammenfassung
Wettbewerbsvorteile Hohe Kundenbindung, starke Marktposition, Lock-In-Effekte, Wiederkehrende Umsätze
Hohe Bruttomarge gut, aber im Vergleich zur Konkurrenz eher durchschnittlich
Fazit ✅

Risiken

„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko.“

Helmut Schoek

Trotz seiner starken Positionierung und Wettbewerbsvorteile ist Salesforce verschiedenen Risiken ausgesetzt, die sein Geschäft beeinträchtigen könnten. Einige der größten Risiken für Salesforce sind:

Wirtschaftliche Bedingungen: Salesforce ist empfindlich gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen und einem Abschwung in den globalen Märkten. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit könnten Unternehmen dazu neigen, ihre Investitionen in CRM und Cloud-Dienste zu reduzieren.

Wettbewerb: Der Markt für CRM und Cloud-Dienste ist stark umkämpft, und Salesforce konkurriert mit einer Vielzahl von Unternehmen, darunter große Tech-Konzerne wie Microsoft, SAP und Oracle sowie aufstrebende Startups.

Datensicherheit und Datenschutz: Salesforce speichert große Mengen sensibler Unternehmensdaten seiner Kunden in der Cloud. Ein Datenleck oder Sicherheitsverletzungen könnten das Vertrauen der Kunden in die Plattform erschüttern und zu Reputationsschäden sowie rechtlichen Konsequenzen führen.

Technologische Veränderungen: Der Technologiemarkt unterliegt einem ständigen Wandel, und neue Technologien könnten die Nachfrage nach bestehenden Produkten von Salesforce beeinträchtigen oder das Geschäftsmodell des Unternehmens disruptiv verändern.

Rendite/Beta Profil: Risiko kann man auch mit dem Beta messen. Das Beta ist eine Kennzahl, die das Risiko einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt (z. B. einem Index wie dem DAX) misst. Sie drückt aus, wie stark der Kurs einer Aktie auf Schwankungen des Marktes reagiert. Ein Beta von < 1 gibt dabei an, dass die Aktie weniger volatil als der Gesamtmarkt ist.

Salesforce hat ein Beta von 1,43. Damit schwankt die Aktie deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Immerhin konnten Anleger mit der Aktie in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 17,9% Rendite erzielen.

Risiken Zusammenfassung
Risiken Wirtschaftliche Bedingungen, Wettbewerb, Technologischer Wandel, Datensicherheit
Rendite / Beta 12,5
Fazit 🟨

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Wachstum

Das Umsatzwachstum ist bei Salesforce weiterhin zweistellig, hat aber in den letzten Jahren nachgelassen. Durchschnittlich lag dieses bei 23%, aktuell sind es nur noch 11%.

Der operative Gewinn wurde deutlich gesteigert. Allerdings war das Ausgangsniveau sehr gering, was die hohen Wachstumsraten relativiert.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: aktien.guide*

Die Analysten gehen auch für die nächsten Jahre davon aus, dass Salesforce beim Umsatz mit rund 9-11% p.a. wächst. Vor Bekanntgabe der Quartalszahlen wurde das Wachstum aber höher eingeschätzt. Mit Blick auf das zweite Quartal rechnet Salesforce mit einem Umsatzwachstum von 7 % bis 8 % auf 9,2 bis 9,25 Mrd. USD, was unter dem Konsens von 9,34 Mrd. USD lag. Das Unternehmen senkte auch seine Jahresprognose für das Wachstum der Abonnement- und Support-Einnahmen auf etwas unter 10 %. Ferner rechnet Salesforce weiterhin mit einem Umsatzwachstum für das Gesamtjahr von 8 bis 9 % auf 37,7 bis 38 Milliarden US-Dollar.

Salesforce Aktie Analyse
Salesforce Aktie Analyse
Wachstum Zusammenfassung
Umsatzwachstum Schnitt 6 Jahre: 23,1%
Aktuell: 11,2%
Operatives Gewinnwachstum Schnitt 6 Jahre: 630%
Aktuell: 223%
Fazit ✅

Kapitalintensität

Im Jahr 2023 hat Salesforce nur 2,1% des Umsatzes für sog. CAPEX ausgegeben. Das ist niedrig.

Erklärung CAPEX

CAPEX ist die Abkürzung für Capital Expenditure, auf Deutsch Investitionsausgaben. Es handelt sich dabei um Ausgaben, die ein Unternehmen tätigt, um langfristige Vermögenswerte zu erwerben, zu verbessern oder zu erhalten.

Der ROIC (Rendite auf das eingesetzte Kapital) liegt derzeit bei 7,67%. Bei Unternehmen, in die ich investiere, möchte ich eigentlich immer mindestens 15% sehen. Salesforce konnte den ROIC zwar im Verlauf der letzten Jahre deutlich steigern, ist aber noch weit von meinem Zielwert entfernt.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: morningstar
Erklärung ROIC

Der Return on Invested Capital (ROIC), auf Deutsch Rendite auf das eingesetzte Kapital, ist eine Kennzahl, die misst, wie effektiv ein Unternehmen sein investiertes Kapital zur Gewinnerzielung nutzt. Ein hoher ROIC bedeutet, dass das Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt und eine hohe Rendite erzielt. Ein niedriger ROIC bedeutet, dass das Unternehmen sein Kapital nicht effizient einsetzt oder dass es Probleme mit der Rentabilität hat.

Kapitalintensität Zusammenfassung
CAPEX/Umsatz 2,1%
ROIC 7,67%
Fazit 🟨

Profitabilität

Entscheidend ist am Ende des Tages, dass ein Unternehmen Cash erwirtschaftet. Vor allem die beiden Kennzahlen Free Cashflow Marge und Free Cashflow Conversion Rate finde ich wichtig.

Erklärung Free Cashflow Marge

Die Free Cashflow Marge zeigt den prozentualen Anteil des Umsatzes eines Unternehmens, der nach Abzug aller Kosten und Investitionen übrigbleibt und somit für Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe oder zur Schuldentilgung zur Verfügung steht.

Erklärung Free Cashflow Conversion (Nettoergebnis)

Die Free Cashflow Conversion (Nettoergebnis) misst, wie effizient ein Unternehmen seinen Gewinn aus laufenden Aktivitäten in freien Cashflow umwandeln kann.

Es gelingt Salesforce gut, den Umsatz in Free Cashflow zu überführen. Die Free Cashflow Marge liegt bei über 31%. SAP kommt beispielsweise nur auf rund 19%.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: aktien.guide*

Die Free Cashflow Conversion Rate liegt bei 75%, was ebenfalls ein guter Wert ist.

Salesforce zahlt in diesem Jahr zudem erstmalig eine Dividende. 0,40 USD werden quartalsweise an die Aktionäre ausgeschüttet. Dies entspricht einer kleinen, aber feinen Dividendenrendite von rund 0,4%.

Profitabilität Zusammenfassung
Free Cashflow Marge 31%
FCF Conversion (Nettoergebnis) 75%
Fazit ✅

Bilanz

Wie für gute Tech-Unternehmen üblich sind auch bei Salesforce die Kassen gut gefüllt. Das Unternehmen hat keine Nettoschulden, sondern sogar 4,8 Mrd. USD Nettoliquidität zum Ende des Jahres 2023.

Hoch ist hingegen der Anteil von immateriellen Vermögensgegenständen (z.B. Goodwill) im Verhältnis zu Marktkapitalisierung. Salesforce hat in der Vergangenheit immer wieder Unternehmen übernommen und so den Goodwill stetig ansteigen lassen. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, birgt aber das Risiko von Wertberichtigungen zu einem späteren Zeitpunkt, sollte sich die Übernahme als nicht ganz so werthaltig herausstellen. Die immateriellen Vermögensgegenstände machen beachtliche 20% der Marktkapitalisierung aus.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: aktien.guide*
Bilanz Zusammenfassung
Nettoschulden / EBITDA (ohne Finanzierungsgeschäft) N/A
Immatr. VG / Marktkapitalisierung > 20%
Fazit 🟨

Bewertung

„Es ist viel besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein faires Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.“

Warren Buffett

Historischer Vergleich

Für die Bewertung im historischen Vergleich schaue ich dieses Mal nicht auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), sondern nur auf das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) sowie das Verhältnis des Unternehmenswertes zum Free Cashflow (EV/FCF). Salesforce hat lange Zeit das gesamte Cash in Wachstum investiert und die Gewinne somit geringgehalten.

Derzeit liegen beide Kennzahlen unterhalb des Schnittes der letzten 6 Jahre. Damit erscheint die Aktie aus diesem Blickwinkel günstig bewertet zu sein. Gleichzeitig hat sich das Wachstum aufgrund der bereits erreichten Größe in letzter Zeit abgeschwächt, weshalb eine geringere Bewertung auch gerechtfertigt ist.

Salesforce Aktie Analyse
Quelle: aktien.guide*
Kennzahl Schnitt TTM
KUV 8,31 7,57
EV/FCF 35,09 27,71
Fazit ✅ günstig

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Fair Value

Den fairen Wert ermittle ich anhand des zukünftigen Gewinn- und Dividendenpotenzials. Dabei wird der voraussichtliche Gewinn pro Aktie (EPS) mit dem fairen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) multipliziert. Zusätzlich fließen die in dieser Zeit erhaltenen Dividenden ein (DPS – Dividend per Share). Beides wird mit den durchschnittlichen Kapitalkosten als Diskontierungsfaktor auf den heutigen Tag abgezinst. So erhalten wir den geschätzten fairen Wert pro Aktie.

Unternehmen Salesforce – Geschäftsjahr EPS DPS
Faires KGV 32 – 2024 4,20 0,00
WACC 9,0% – 2025 6,10 1,53
Ausschüttungsquote 25,0% – 2026 7,25 1,81
Aktueller Aktienkurs 226,46 – 2027 8,80 2,20
Potential -6,62% – Fair Value 211 USD
alle Werte in USD

Die gewichteten Kapitalkosten (WACC) betragen rund 9%. Aufgrund der prognostizierten Wachstumsraten setze ich ein faires KGV von 30 für das Jahr 2027 an. Salesforce möchte rund 1,6 USD Dividende zahlen, das entspricht einer Ausschüttungsquote von in etwa 25%.

Bei diesen Annahmen ergibt sich unter Berücksichtigung einer Sicherheitsmarge von 5% ein fairer Wert von 211 USD. Das ist rund 7% unterhalb des aktuellen Kurses. Im Folgenden eine kurze Übersicht zur Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Kursniveau:

Kursniveau Rendite p.a.
185 14%
189 13%
195 12%
200 11%
205 10%
211 9%
217 8%
223 7%
229 6%
236 5%
alle Werte in USD

Fazit der Analyse zur Salesforce Aktie

„Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.“

Warren Buffett

Salesforce ist einer der größten Anbieter von cloud-basierten Geschäftsanwendungen weltweit. Die Umsätze sind aufgrund des Abo-Modells stetig und gut planbar. Das Wachstum ist attraktiv und die Aussichten trotz der enttäuschenden Quartalszahlen gut.

Das Unternehmen ist kein typischer Compounder. Es gibt es ein paar Kritikpunkte, die Salesforce insgesamt zu einem eher riskanteren Investment machen. Das aktuelle Kursniveau ist trotz Kursrückgang für einen Neueinstieg in die Aktie für mich noch nicht attraktiv genug. Dafür würde ich gerne Kurse unterhalb der Marke von 200 USD sehen. Bis dahin wandert die Aktie auf die Watchlist.

Salesforce Aktie Analyse Zusammenfassung
Qualitätsaktie Grundsätzlich ja, allerdings mit eher höheren Risiken verbunden
Bewertung leicht überbewertet
Strategie Watchlist

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Disclaimer

Ich habe die Salesforce Aktie Analyse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, kann aber die Richtigkeit der angegebenen Informationen und Daten nicht garantieren. Bei der Salesforce Aktie Analyse handelt es sich um einen journalistischen Beitrag, der ausschließlich Informationszwecken dient. Es findet keinerlei Anlageberatung von Aktienliebe statt. Ferner ist dieser Beitrag keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder eine sonstige Beratung. Es handelt sich nicht um Steuerberatung. Es handelt sich lediglich um meine persönliche Meinung. Bitte beachte, dass der Kauf von Aktien immer mit hohen Risiken verbunden ist, der im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust des investierten Kapitals führen kann. Ich kann daher keinerlei Haftung für die von dir getroffenen Investitionsentscheidungen übernehmen.

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Der Beitrag Salesforce: Nach dem Kurseinbruch ein Kauf? erschien zuerst auf Aktienliebe.