Meine Dividendenentwicklung 2021–2026

 

AktienDummy.de | 📅 20.10.2026 | 🔗 Mein Depot

Meine Dividenden stiegen von 1.560 Euro im Jahr 2021 auf 33.628 Euro im Jahr 2025. Echte Depotzahlen, monatliche Einnahmen und ehrliche Erkenntnisse.

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Meine Dividendenentwicklung: Von 1.560 Euro auf über 33.000 Euro im Jahr

Regelmäßige Dividenden waren von Anfang an ein wichtiger Bestandteil meiner Anlagestrategie. Dabei ging es mir nicht ausschließlich darum, irgendwann einen möglichst hohen Betrag zu erreichen. Mich motiviert vor allem, dass mein Depot laufend Erträge produziert und ich diese Entwicklung Monat für Monat verfolgen kann.

Inzwischen ist daraus eine Dividendenentwicklung geworden, die ich zu Beginn selbst nicht erwartet hätte. Im Jahr 2021 erhielt ich rund 1.560 Euro brutto an Dividenden und anderen Ausschüttungen. Vier Jahre später waren es bereits mehr als 33.600 Euro.

Diese Zahlen wirken auf den ersten Blick beeindruckend. Sie erzählen allerdings nicht die gesamte Geschichte.

Ein großer Teil meiner späteren Ausschüttungen stammt aus besonders einkommensorientierten Anlagen wie Options-ETFs und Options-ETPs. Solche Produkte können sehr hohe Zahlungen leisten, gleichzeitig aber deutliche Kursverluste verzeichnen. Deshalb möchte ich meine Dividendenentwicklung nicht als reine Erfolgsgeschichte präsentieren.

Ich zeige dir stattdessen meine tatsächlichen Zahlen, die Entwicklung der einzelnen Jahre und die wichtigsten Erkenntnisse, die ich daraus gezogen habe. Alle Werte stammen aus meinem bei Parqet geführten Dividenden-Depot und berücksichtigen die dort erfassten Ausschüttungen bis zum 13. Oktober 2026.

Meine Dividendenentwicklung im Überblick

Zwischen 2021 und 2025 stiegen meine jährlichen Bruttoausschüttungen von rund 1.560 Euro auf 33.628 Euro. Insgesamt wurden seit Ende 2020 mehr als 88.000 Euro brutto erfasst.

Die wichtigsten Zahlen:

  • Insgesamt erhielt ich 88.194,06 Euro brutto.
  • Nach Steuern blieben davon 69.096,16 Euro netto.
  • Die erfassten Steuern summieren sich auf 19.097,90 Euro.
  • Im Jahr 2025 erhielt ich durchschnittlich 2.802 Euro brutto pro Monat.
  • Von Januar bis September 2026 lag der monatliche Nettodurchschnitt bei rund 2.039 Euro.
  • Insgesamt sind 885 einzelne Ausschüttungen in meinem Parqet-Depot erfasst.

Wichtig ist jedoch: Eine hohe Ausschüttung ist keine eigenständige Renditekennzahl. Kursverluste, Steuern, Gebühren und realisierte Verluste müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Meine Dividenden von 2021 bis 2026

Der Vergleich der einzelnen Jahre macht sichtbar, wie stark sich mein Depot und meine Anlagestrategie verändert haben.

Jahr Ausschüttungen brutto Ausschüttungen netto Veränderung zum Vorjahr
2021 1.560,18 € 1.196,46 € –
2022 4.846,92 € 3.919,17 € +210,7 %
2023 5.994,99 € 4.846,98 € +23,7 %
2024 18.598,79 € 14.126,99 € +210,2 %
2025 33.628,39 € 25.754,06 € +80,8 %
2026* 23.534,80 € 19.229,48 € Jahr noch nicht vollständig

Stand: 13. Oktober 2026. Der Oktober und das gesamte Jahr 2026 sind noch nicht abgeschlossen.

Zwischen 2021 und 2023 verlief das Wachstum noch vergleichsweise gleichmäßig. Im Jahr 2022 konnte ich meine Bruttoausschüttungen gegenüber dem Vorjahr auf 4.846,92 Euro erhöhen. Ein weiteres Jahr später waren es bereits 5.994,99 Euro.

Der erste wirklich große Sprung folgte 2024. In diesem Jahr überschritten meine Ausschüttungen erstmals deutlich die Marke von 10.000 Euro und erreichten 18.598,79 Euro brutto.

2025 folgte mit 33.628,39 Euro der bisherige Höchststand. Nach Steuern blieben davon 25.754,06 Euro übrig. Auf den Monat heruntergerechnet entsprach das durchschnittlich etwa 2.802 Euro brutto beziehungsweise 2.146 Euro netto.

Diese Durchschnittswerte dürfen allerdings nicht mit einem festen monatlichen Einkommen verwechselt werden. Ausschüttungen kommen nicht wie ein gleichbleibendes Gehalt. Sie können schwanken, gekürzt werden oder vollständig ausfallen.

Das gilt besonders für Optionsprodukte. Bei ihnen hängt die Höhe der Zahlung unter anderem von den vereinnahmten Optionsprämien, der Volatilität des Basiswertes und der jeweiligen Ausschüttungspolitik ab.

Warum meine Dividenden ab 2024 so stark gestiegen sind

Das starke Wachstum meiner Ausschüttungen lässt sich nicht durch einen einzigen Faktor erklären. Neben neuen Einzahlungen und der Wiederanlage erhaltener Beträge hat sich vor allem die Struktur meines Depots verändert.

In den ersten Jahren bestand mein Dividendendepot hauptsächlich aus klassischen Dividendenaktien, REITs, BDCs und ausschüttenden ETFs. Später kamen zunehmend Anlagen hinzu, die gezielt auf besonders hohe laufende Ausschüttungen ausgerichtet sind.

Dazu gehören insbesondere Options-ETFs und Options-ETPs. Diese Produkte können durch den Verkauf von Optionen zusätzliche Einnahmen erzielen und einen Teil davon an die Anleger ausschütten.

Dadurch lässt sich ein hoher laufender Geldfluss erzeugen. Dieser Geldfluss ist jedoch nicht kostenlos. Je nach Konstruktion können die Kurschancen begrenzt sein. Bei einigen Produkten kann der Anteilspreis außerdem langfristig deutlich sinken.

Die höheren Ausschüttungen ab 2024 sind daher nicht allein das Ergebnis klassischer Dividendensteigerungen erfolgreicher Unternehmen. Sie sind auch auf meine stärkere Ausrichtung auf Income-Produkte zurückzuführen.

Wer sich zunächst mit konventionelleren ausschüttenden Fonds beschäftigen möchte, findet in meinem Grundlagenbeitrag über Dividenden-ETFs eine verständliche Einführung.

So entwickelten sich meine monatlichen Dividenden 2026

Neben den Jahreswerten ist für mich besonders interessant, wie viel Geld tatsächlich jeden Monat auf dem Verrechnungskonto ankommt.

Die monatlichen Ausschüttungen im laufenden Jahr verteilen sich bisher wie folgt:

Monat 2026 Brutto Netto
Januar 2.839,84 € 2.377,55 €
Februar 2.432,26 € 1.804,09 €
März 2.894,76 € 2.180,07 €
April 2.314,37 € 1.795,65 €
Mai 2.724,92 € 2.026,30 €
Juni 2.793,57 € 2.084,95 €
Juli 2.277,90 € 2.172,66 €
August 2.256,85 € 2.158,57 €
September 2.111,37 € 1.750,05 €
Oktober* 888,96 € 879,59 €

Stand: 13. Oktober 2026. Der Oktober ist noch nicht vollständig.

Von Januar bis einschließlich September 2026 erhielt ich insgesamt rund 22.646 Euro brutto. Nach Steuern blieben davon etwa 18.350 Euro übrig.

Das entspricht durchschnittlich:

  • rund 2.516 Euro brutto pro vollständigem Monat,
  • rund 2.039 Euro netto pro vollständigem Monat.

Eine einfache Fortschreibung dieses Durchschnitts würde für das Gesamtjahr auf ungefähr 30.194 Euro brutto und 24.467 Euro netto hinauslaufen.

Diese Rechnung ist ausdrücklich keine verlässliche Prognose. Ausschüttungen können sich jederzeit verändern. Außerdem habe ich mein Depot während des Jahres umgebaut und verschiedene Positionen verkauft beziehungsweise neu aufgenommen.

Wenn du grundsätzlich einen regelmäßigen Zahlungsstrom aus deinem Depot aufbauen möchtest, findest du in meinem Ratgeber über monatliche Dividenden weitere Informationen zu Monats-, Quartals- und Jahreszahlern.

Insgesamt mehr als 88.000 Euro ausgeschüttet

Die erste in meinem Parqet-Depot erfasste Ausschüttung stammt aus dem November 2020. Seitdem wurden insgesamt 88.194,06 Euro brutto verbucht.

Nach den erfassten Steuern verblieben 69.096,16 Euro netto. Die Steuerabzüge beliefen sich auf insgesamt 19.097,90 Euro.

Damit gingen über den gesamten Zeitraum rund 21,7 Prozent der Bruttoausschüttungen für Steuern ab. Diese Quote ist jedoch kein allgemeingültiger Steuersatz.

Wie hoch der tatsächliche Abzug bei einer einzelnen Zahlung ausfällt, kann von mehreren Faktoren abhängen:

  • noch verfügbarer Sparer-Pauschbetrag,
  • Herkunftsland des Wertpapiers,
  • anrechenbare Quellensteuer,
  • Teilfreistellung bei bestimmten Fonds,
  • vorhandene Verlustverrechnungstöpfe,
  • Art der jeweiligen Ausschüttung.

Für meine persönliche Finanzplanung ist deshalb vor allem der Nettobetrag interessant. Er zeigt mir, wie viel Geld nach den erfassten Abzügen tatsächlich für neue Käufe oder andere Zwecke verfügbar war.

Nicht jede Ausschüttung ist eine klassische Dividende

Wenn ich von meiner Dividendenentwicklung spreche, muss ich einen wichtigen Unterschied erklären: Nicht jede Zahlung in meinem Depot ist eine klassische Unternehmensdividende.

Bei einer normalen Dividendenaktie beteiligt das Unternehmen seine Aktionäre am erwirtschafteten Gewinn. Die Hauptversammlung entscheidet über die Höhe der Dividende und nach der Ausschüttung wird der Aktienkurs am Ex-Tag rechnerisch entsprechend angepasst.

Bei einem Options-ETF oder Options-ETP kann die Ausschüttung dagegen überwiegend aus Optionsprämien und weiteren Ertragsbestandteilen stammen. Das Produkt verkauft beispielsweise Kaufoptionen auf eine Aktie oder einen Index und nimmt dafür Prämien ein.

Diese Prämien können hohe regelmäßige Zahlungen ermöglichen. Im Gegenzug wird die Teilnahme an starken Kurssteigerungen häufig begrenzt. Fällt der Basiswert, trägt das Produkt den Kursverlust dagegen grundsätzlich weiterhin mit.

Das erklärt, warum ein Optionsprodukt gleichzeitig hohe Ausschüttungen und eine negative Kursentwicklung aufweisen kann.

In meinem laufenden Depot stammen große Teile der Ausschüttungen unter anderem aus Optionsprodukten auf NVIDIA, den Nasdaq 100, Tesla, den S&P 500 und weitere Technologiewerte.

Diese Zahlungen erhöhen meinen laufenden Cashflow erheblich. Sie dürfen aber nicht automatisch mit einem entsprechenden Gewinn gleichgesetzt werden.

Die größte Erkenntnis: Ausschüttung ist nicht gleich Rendite

Die Gesamtsumme von mehr als 88.000 Euro wirkt isoliert betrachtet wie ein enormer Anlageerfolg. Für eine faire Beurteilung meines Depots reicht diese Zahl jedoch nicht aus.

Eine Ausschüttung entsteht nicht zusätzlich zu einem unveränderten Anlagewert. Bei klassischen Aktien sinkt der Kurs am Ex-Tag rechnerisch um die Höhe der Dividende. Bei Optionsprodukten können hohe Zahlungen zusätzlich mit begrenzten Kurschancen oder einem langfristigen Wertverlust verbunden sein.

Mehrere meiner besonders ausschüttungsstarken Positionen weisen trotz der erhaltenen Zahlungen deutliche Kursverluste auf. Einige inzwischen verkaufte Anlagen haben ebenfalls hohe Erträge ausgezahlt, gleichzeitig aber Verluste beim Verkauf verursacht.

Für mich gehören deshalb mindestens vier Werte zusammen:

  1. die erhaltenen Netto-Ausschüttungen,
  2. die aktuelle Kursentwicklung,
  3. realisierte Gewinne und Verluste,
  4. gezahlte Steuern und Gebühren.

Erst die gemeinsame Betrachtung zeigt, ob eine Anlage tatsächlich erfolgreich war.

Eine hohe Ausschüttungsrendite kann sogar ein Warnsignal sein. Sie kann daraus entstehen, dass die Ausschüttung besonders hoch ist. Sie kann aber auch steigen, weil der Kurs des Wertpapiers stark gefallen ist.

Auf meiner Seite zur Depot-Performance findest du deshalb nicht nur Informationen über meine Ausschüttungen, sondern auch weitere Kennzahlen zur tatsächlichen Entwicklung meines Depots.

Warum mich monatliche Ausschüttungen trotzdem motivieren

Trotz aller Einschränkungen haben regelmäßige Ausschüttungen für mich einen echten psychologischen Wert. Sie machen sichtbar, dass das Depot laufend Erträge produziert.

Gerade in schwachen Marktphasen kann das motivierend sein. Während die Kurse schwanken, erscheinen weiterhin neue Zahlungen auf dem Verrechnungskonto. Dadurch fällt es mir leichter, nicht ausschließlich auf die tägliche Kursentwicklung zu schauen.

Ich nutze meine Ausschüttungen derzeit nicht, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ein großer Teil fließt wieder zurück ins Depot. So kann ich zusätzliche Anteile kaufen oder neue Positionen aufbauen.

Durch die Wiederanlage vergrößert sich die Kapitalbasis, aus der später weitere Ausschüttungen entstehen können. Wie dieser Effekt funktioniert, erkläre ich ausführlicher in meinem Artikel über das Reinvestieren von Dividenden.

Die Wiederanlage macht eine schwache Anlage jedoch nicht automatisch zu einer guten Investition. Wenn ein Wertpapier langfristig stärker an Wert verliert, als es ausschüttet, entsteht trotz des sichtbaren Geldflusses kein positiver Gesamtertrag.

Auch diese Erfahrung gehört zu meiner Dividendenentwicklung.

So werte ich meine Dividenden mit Parqet aus

Für diese Auswertung habe ich die in meinem Parqet-Depot gespeicherten Ausschüttungen verwendet. Dort kann ich Brutto- und Nettobeträge, Steuerabzüge, einzelne Zahlungen und die Beiträge der unterschiedlichen Positionen getrennt betrachten.

Diese Übersicht ist für mich besonders hilfreich, weil bei vielen monatlichen Zahlern schnell der Überblick verloren geht.

Allein im Jahr 2026 wurden bis zum 13. Oktober bereits 189 Ausschüttungen erfasst. Über den gesamten Zeitraum sind es 885 einzelne Zahlungen.

Ohne eine zentrale Erfassung müsste ich zahlreiche Abrechnungen durchsuchen und die Beträge manuell zusammenrechnen. Parqet stellt die Zahlungen dagegen nach Monaten, Jahren und einzelnen Positionen dar.

Die Anwendung ersetzt nicht die Abrechnungen des Brokers oder die offizielle Steuerbescheinigung. Für die persönliche Analyse und die langfristige Dokumentation meines Depots ist sie für mich trotzdem sehr hilfreich.

Wie ich das Programm zur Portfolioanalyse einsetze, zeige ich dir auf meiner Seite über Parqet als Portfolio-Tracker.

Was ich aus meiner bisherigen Dividendenentwicklung gelernt habe

Meine Ausschüttungen sind innerhalb weniger Jahre sehr stark gestiegen. Das zeigt mir, welchen Unterschied regelmäßige Investitionen, Wiederanlagen und eine klare Ausrichtung des Depots machen können.

Die Entwicklung hat mir aber auch gezeigt, dass ein möglichst hoher Auszahlungsbetrag kein sinnvolles Ziel für sich allein ist.

Heute achte ich stärker darauf, woher eine Ausschüttung stammt und wie sich das investierte Kapital parallel entwickelt. Eine niedrigere und nachhaltigere Dividende kann langfristig wertvoller sein als eine spektakuläre Ausschüttungsrendite, die durch fallende Kurse wieder aufgezehrt wird.

Darüber hinaus habe ich folgende Punkte gelernt:

Regelmäßigkeit wirkt motivierend

Monatliche oder quartalsweise Zahlungen machen Fortschritte sichtbar. Sie helfen mir dabei, mich weiter mit meinem Depot zu beschäftigen und erhaltene Erträge erneut zu investieren.

Hohe Ausschüttungen müssen hinterfragt werden

Eine zweistellige Ausschüttungsrendite entsteht nicht ohne Risiko. Ich prüfe deshalb stärker, ob die Zahlungen aus Unternehmensgewinnen, Optionsprämien oder anderen Quellen stammen.

Der Nettobetrag ist entscheidender als die Bruttozahlung

Von einer hohen Bruttoausschüttung kann nach Steuern deutlich weniger übrig bleiben. Für die Wiederanlage steht nur der tatsächlich gutgeschriebene Betrag zur Verfügung.

Der Kurs darf nicht ausgeblendet werden

Ein Wertpapier, das 20 Prozent ausschüttet und gleichzeitig 30 Prozent an Wert verliert, hat nicht automatisch ein gutes Ergebnis erzielt.

Depotumbauten verzerren Jahresvergleiche

Meine Depotzusammensetzung hat sich mehrfach verändert. Deshalb lassen sich die hohen Wachstumsraten nicht einfach in die Zukunft fortschreiben.

Ist mein Dividendendepot ein Vorbild zum Nachbauen?

Nein. Meine Depotentwicklung ist ein persönliches Beispiel und kein Musterdepot.

Einige Entscheidungen haben sehr gut funktioniert. Andere Positionen haben sich schlechter entwickelt als erwartet. Besonders bei einkommensorientierten Optionsprodukten musste ich lernen, Ausschüttung und Gesamtrendite konsequent voneinander zu trennen.

Ich veröffentliche meine Zahlen nicht, um bestimmte Wertpapiere zu empfehlen. Mir geht es darum, nachvollziehbar zu zeigen, wie sich eine ausschüttungsorientierte Strategie in der Praxis entwickeln kann – einschließlich ihrer Schwächen.

Welche Wertpapiere sich aktuell in meinem Depot befinden, kannst du auf der Übersichtsseite zu meinem Dividenden-Depot nachsehen.

Mein Fazit zur bisherigen Dividendenentwicklung

Von 1.560 Euro im Jahr 2021 auf mehr als 33.600 Euro im Jahr 2025: Meine Dividendenentwicklung hat innerhalb weniger Jahre eine Größenordnung erreicht, die ich anfangs nicht erwartet hätte.

Bis zum 13. Oktober 2026 kamen weitere 23.534,80 Euro brutto hinzu. Insgesamt stehen damit mehr als 88.000 Euro an erfassten Ausschüttungen in meinem Parqet-Depot.

Auf diese Entwicklung bin ich durchaus stolz. Gleichzeitig hat sie mir gezeigt, wie leicht hohe Ausschüttungen ein verzerrtes Bild vermitteln können.

Entscheidend ist nicht nur, wie viel Geld auf dem Verrechnungskonto ankommt. Entscheidend ist, wie sich das gesamte Depot nach Ausschüttungen, Kursbewegungen, Steuern, Gebühren und Verkäufen entwickelt.

Ich werde meine Dividenden deshalb weiterhin transparent dokumentieren. Dabei möchte ich nicht nur steigende Einnahmen zeigen, sondern auch Fehlentscheidungen, Risiken und Veränderungen meiner Strategie offen ansprechen.

Denn am Ende zählt nicht die höchste Ausschüttung, sondern ein Depot, das zu den eigenen Zielen passt und langfristig tragfähig bleibt.

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung und meine eigenen Erfahrungen. Er stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere dar.

Häufige Fragen zu meiner Dividendenentwicklung

Wie hoch waren meine Dividenden im Jahr 2025?

Im Jahr 2025 erhielt ich insgesamt 33.628,39 Euro brutto. Nach den in Parqet erfassten Steuern blieben 25.754,06 Euro netto übrig. Das waren durchschnittlich rund 2.146 Euro netto pro Monat.

Wie viel Dividende habe ich insgesamt erhalten?

Seit der ersten erfassten Zahlung im November 2020 wurden 88.194,06 Euro brutto verbucht. Nach Steuern verblieben 69.096,16 Euro netto.

Sind alle Zahlungen klassische Aktiendividenden?

Nein. Neben Dividenden aus Aktien und ETFs enthält die Auswertung auch Ausschüttungen von Options-ETFs und Options-ETPs. Diese können insbesondere aus vereinnahmten Optionsprämien stammen.

Warum sind meine Ausschüttungen ab 2024 so stark gestiegen?

Neben neuen Investitionen und Wiederanlagen hat sich die Zusammensetzung meines Depots verändert. Besonders ausschüttungsstarke Optionsprodukte haben den laufenden Geldfluss deutlich erhöht.

Bedeutet eine hohe Ausschüttung automatisch eine hohe Rendite?

Nein. Kursverluste, Steuern, Gebühren und realisierte Verluste können die erhaltenen Zahlungen teilweise oder vollständig aufzehren. Für die Bewertung ist immer der Gesamtertrag entscheidend.

Reinvestiere ich meine Dividenden?

Aktuell lege ich einen großen Teil der erhaltenen Ausschüttungen erneut an. Dadurch kaufe ich weitere Anteile oder baue neue Positionen auf. Eine positive Rendite wird durch die Wiederanlage allerdings nicht garantiert.

Sind die Zahlen für 2026 bereits vollständig?

Nein. Die Auswertung berücksichtigt die bis zum 13. Oktober 2026 in Parqet erfassten Zahlungen. Der Oktober und das gesamte Jahr 2026 sind daher noch nicht abgeschlossen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

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