Mein Depot im Monatsrückblick

Depotrückblick März 2026

Im März 2026 war mein Depot noch klar auf hohe laufende Ausschüttungen ausgerichtet. Optionsbasierte Ertragsprodukte, Hochdividendenwerte und regelmäßige Zahlungen bestimmten das Portfolio, während der spätere ETF-Kern zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgebaut war.

In diesem Monatsrückblick zeige ich dir transparent, wie sich mein Depot im März entwickelt hat. Du erfährst, wie hoch der Depotwert und die erzielte Rendite waren, welche Käufe und Verkäufe ich vorgenommen habe und welche Dividenden und Ausschüttungen auf meinem Konto eingingen. Außerdem betrachte ich die stärksten und schwächsten Positionen des Monats.

Datenstand: 31. März 2026

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Mein Depot im März 2026: hohe Ausschüttungen konnten die Kursverluste nicht vollständig ausgleichen

Der März 2026 war für mein Depot ein schwacher Monat. Obwohl fast 2.900 Euro an Bruttoausschüttungen eingingen, reichten die laufenden Erträge nicht aus, um die Kursverluste der vorhandenen Positionen vollständig aufzufangen.

Die zeitgewichtete Rendite lag bei minus 1,20 Prozent. Ohne die hohen Ausschüttungen wäre das Monatsergebnis allerdings wesentlich schlechter ausgefallen, denn die reine Wertentwicklung der Wertpapiere belief sich auf rund minus 4.039 Euro.

Gleichzeitig investierte ich weiter in zwei thesaurierende ETFs und stockte ein optionsbasiertes IncomeShares-Produkt auf. Der spätere ETF-Kern aus ausschüttenden Dividenden-ETFs existierte im März noch nicht. Die strategische Umstellung begann erst im April.

Die wichtigsten Depotzahlen im März 2026

Kennzahl März 2026
Depotwert zum Monatsanfang 93.217,06 Euro
Depotwert zum Monatsende 92.057,43 Euro
Veränderung des Depotwertes −1.159,63 Euro
Zeitgewichtete Rendite (TTWROR) −1,20 Prozent
Netto-Wertveränderung der Positionen −4.039,03 Euro
Bruttoausschüttungen 2.894,76 Euro
Nettoausschüttungen 2.180,07 Euro
Steuern auf Ausschüttungen 714,69 Euro
Kaufvolumen 1.703,45 Euro
Einzahlung auf das Tagesgeld 1.175,95 Euro
Gebühren 0,00 Euro
Verkäufe keine
Offene Positionen zum Monatsende 21

Der Depotwert sank von 93.217,06 Euro auf 92.057,43 Euro. Das entspricht einem nominalen Rückgang um 1.159,63 Euro beziehungsweise rund 1,24 Prozent.

Diese Differenz ist nicht mit der tatsächlichen Performance identisch. Während des Monats fanden weitere Käufe und eine Einzahlung auf das Tagesgeld statt. Außerdem wurden zahlreiche Ausschüttungen aus dem Depot herausgezahlt.

Die von Parqet berechnete zeitgewichtete Rendite reduziert den Einfluss dieser Zahlungsströme. Sie lag im März bei minus 1,20 Prozent.

Warum fiel der Verlust trotz schwacher Kurse vergleichsweise gering aus?

Die Wertpapiere verloren im März insgesamt 4.039,03 Euro an Wert. Gleichzeitig flossen Bruttoausschüttungen von 2.894,76 Euro.

Vereinfacht ergibt sich daraus:

−4.039,03 Euro Wertentwicklung + 2.894,76 Euro Ausschüttungen = −1.144,27 Euro

Diese vereinfachte Gesamtrechnung liegt nahe an der tatsächlichen Veränderung des Depotwertes. Sie entspricht dennoch nicht exakt der zeitgewichteten Rendite, weil Parqet zusätzlich den Zeitpunkt der einzelnen Transaktionen und Zahlungsströme berücksichtigt.

Die hohen Ausschüttungen konnten damit einen großen Teil der Kursverluste auffangen. Sie verhinderten jedoch kein negatives Monatsergebnis.

Der März zeigt besonders anschaulich, warum ich bei ausschüttungsorientierten Wertpapieren nicht nur auf die Höhe der Zahlungen schaue. Entscheidend bleibt die Gesamtrendite aus Kursentwicklung, Ausschüttungen, Steuern und Kosten.

Meine Käufe im März 2026

Im März führte ich drei Käufe mit einem Gesamtvolumen von 1.703,45 Euro aus. Für diese Transaktionen wurden in Parqet keine Gebühren erfasst.

Datum Wertpapier ISIN Anteile Kaufbetrag
4. März IncomeShares Magnificent 7 Options ETP XS3068761710 17 549,61 Euro
12. März iShares Core MSCI World UCITS ETF IE00B4L5Y983 5 559,50 Euro
12. März L&G Global Quality Dividends ETF Acc IE000MRIQ479 63 594,34 Euro

Die Käufe verteilten sich damit fast gleichmäßig auf ein optionsbasiertes Ertragsprodukt und zwei thesaurierende ETFs.

IncomeShares Magnificent 7 aufgestockt

Am 4. März investierte ich weitere 549,61 Euro in den IncomeShares Magnificent 7 Options ETP. Dafür erhielt ich 17 zusätzliche Anteile.

Das Produkt bündelt ein Engagement in mehreren großen US-Technologieunternehmen mit einer Optionsstrategie. Die vereinnahmten Optionsprämien sollen regelmäßige Ausschüttungen ermöglichen.

Trotz der Bezeichnung „Magnificent 7“ bleibt die Streuung jedoch begrenzt. Zusätzlich waren mehrere der zugrunde liegenden Unternehmen bereits über andere Depotpositionen vertreten – etwa über Produkte auf NVIDIA, Apple, Tesla, den Nasdaq 100 und den S&P 500.

Durch den Nachkauf erhöhte ich daher nicht nur meinen Bestand an diesem Produkt, sondern auch die indirekte Konzentration auf große US-Technologiewerte.

Im März verlor die Position 229,84 Euro beziehungsweise 7,83 Prozent an Wert. Gleichzeitig erhielt ich eine Bruttoausschüttung von 85,77 Euro. Die Zahlung konnte den Kursverlust somit nur teilweise kompensieren.

Zwei thesaurierende ETFs weiter ausgebaut

Am 12. März kaufte ich weitere Anteile des iShares Core MSCI World UCITS ETF und des thesaurierenden L&G Global Quality Dividends ETF.

Zum Monatsende hatten beide Positionen folgende Werte:

ETF ISIN Wert am 31. März
iShares Core MSCI World UCITS ETF IE00B4L5Y983 3.937,68 Euro
L&G Global Quality Dividends ETF Acc IE000MRIQ479 959,14 Euro
Gesamtwert   4.896,82 Euro

Zusammen entsprachen die beiden ETFs rund 5,3 Prozent meines gesamten Depotwertes.

Beide Produkte legten ihre Erträge innerhalb des Fonds wieder an. Im März entsprach das noch meinem damaligen Ansatz für den langfristig orientierten Depotbereich.

Bereits im darauffolgenden Monat änderte ich diese Struktur: Beide thesaurierenden ETFs wurden verkauft und durch ausschüttende Dividenden-ETFs ersetzt. Der März dokumentiert damit den Zustand unmittelbar vor dem Aufbau meines späteren ETF-Kerns.

Mehr über den regelmäßigen Aufbau eines ETF-Portfolios findest du in meinem Beitrag zum ETF-Sparplan für Einsteiger.

Keine Verkäufe im März

Im März habe ich keine Wertpapiere verkauft. Entsprechend entstanden weder realisierte Kursgewinne noch realisierte Verluste.

Zum Monatsende umfasste mein Depot 21 offene Positionen. Die vorhandene Struktur blieb damit zunächst bestehen, obwohl zahlreiche Positionen eine negative Monatsentwicklung zeigten.

Die größere strategische Umschichtung erfolgte erst im April.

Einzahlung auf das Tagesgeld

Am 21. März zahlte ich weitere 1.175,95 Euro auf das in Parqet erfasste Tagesgeld ein.

Zum Monatsende betrug der Tagesgeldbestand 8.089,97 Euro. Damit war das Tagesgeld nach dem IncomeShares NVIDIA Options ETP und Invesco Mortgage Capital die drittgrößte Position meiner Vermögensübersicht.

Die Einzahlung erhöhte den Depotwert, stellte aber keinen Anlagegewinn dar. Sie ist ein externer Zahlungsstrom und wird deshalb bei der Berechnung der zeitgewichteten Rendite getrennt von der eigentlichen Anlageentwicklung betrachtet.

Das Tagesgeld diente als liquide Reserve ohne tägliche Kursschwankungen. Grundlegende Informationen zu einer solchen Rücklage findest du in meinem Beitrag zum Aufbau eines Notgroschens.

Einen Vergleich mit börsengehandelten Geldmarktprodukten bietet außerdem mein Artikel Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF.

Meine Dividenden im März 2026

Im März wurden insgesamt 19 Ausschüttungen in meinem Depot verbucht.

Kennzahl Betrag
Bruttoausschüttungen 2.894,76 Euro
Steuern 714,69 Euro
Nettoausschüttungen 2.180,07 Euro
Effektive Steuerbelastung rund 24,7 Prozent

Von jedem Euro Bruttoausschüttung blieben mir somit durchschnittlich gut 75 Cent netto.

Der März lieferte damit höhere Brutto- und Nettoausschüttungen als der spätere April. Dennoch fiel die Gesamtrendite negativ aus, weil die Kursverluste die laufenden Erträge überstiegen.

Die größten Ausschüttungen des Monats

Wertpapier Brutto Netto
IncomeShares NVIDIA Options ETP 472,01 Euro 347,51 Euro
IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP 373,15 Euro 274,73 Euro
IncomeShares S&P 500 Options ETP 308,66 Euro 227,25 Euro
IncomeShares Tesla Options ETP 240,84 Euro 177,32 Euro
YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF 160,01 Euro 134,49 Euro
Oxford Lane Capital 142,92 Euro 111,53 Euro
Eagle Point Credit Company 134,01 Euro 104,55 Euro
BlackRock TCP Capital 132,88 Euro 103,73 Euro
IncomeShares Coinbase Options ETP 131,67 Euro 96,96 Euro
Invesco Mortgage Capital 131,76 Euro 98,09 Euro
Simplify Volatility Premium ETF 113,42 Euro 88,49 Euro
Oxford Square Capital 112,86 Euro 88,09 Euro

Die größte einzelne Ausschüttung stammte erneut vom IncomeShares NVIDIA Options ETP. Mit 472,01 Euro entfielen rund 16,3 Prozent aller Bruttoausschüttungen auf dieses eine Produkt.

Die sieben ausschüttenden IncomeShares-Produkte zahlten zusammen rund 1.704,54 Euro brutto aus. Das entsprach etwa 58,9 Prozent meiner gesamten Bruttoausschüttungen im März.

Das passive Einkommen war somit stark von dieser Produktgruppe und den zugrunde liegenden US-Technologiewerten abhängig.

Vier Zahlungen vom YieldMax NVDA ETF

Der YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF zahlte im März viermal aus:

Datum Brutto Netto
6. März 42,39 Euro 31,55 Euro
13. März 44,22 Euro 32,92 Euro
20. März 49,00 Euro 36,48 Euro
27. März 43,97 Euro 34,22 Euro
Gesamt 179,58 Euro 135,17 Euro

Die Position verlor im selben Zeitraum 22,72 Euro beziehungsweise 0,48 Prozent an Wert. In diesem Fall überstiegen die Ausschüttungen den vergleichsweise kleinen Kursverlust.

Eine hohe Zahlungsfrequenz allein sagt allerdings wenig über die langfristige Qualität eines Wertpapiers aus. Ausschüttungen können schwanken, während sich der Anteilspreis gleichzeitig deutlich verändern kann.

Die größten Positionen Ende März

Rang Position Depotwert Depotanteil
1 IncomeShares NVIDIA Options ETP 9.843,45 Euro 10,69 Prozent
2 Invesco Mortgage Capital 8.607,06 Euro 9,35 Prozent
3 Tagesgeld 8.089,97 Euro 8,79 Prozent
4 YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF 7.393,70 Euro 8,03 Prozent
5 IncomeShares S&P 500 Options ETP 6.964,40 Euro 7,57 Prozent
6 Simplify Volatility Premium ETF 6.245,88 Euro 6,79 Prozent
7 Oxford Square Capital 5.631,00 Euro 6,12 Prozent
8 IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP 5.443,62 Euro 5,91 Prozent
9 IncomeShares Tesla Options ETP 4.979,42 Euro 5,41 Prozent
10 YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF 4.759,96 Euro 5,17 Prozent

Der IncomeShares NVIDIA Options ETP war mit einem Anteil von rund 10,7 Prozent die größte Position des Depots.

Unter den zehn größten Positionen befanden sich zahlreiche Optionsprodukte und andere ausschüttungsstarke Anlagen. Die beiden thesaurierenden ETFs kamen zusammen lediglich auf rund 5,3 Prozent.

Mein Portfolio war im März folglich noch stark auf laufende Erträge ausgerichtet und vergleichsweise konzentriert.

Die Gewinner im März 2026

Der März war von einer breiten negativen Kursentwicklung geprägt. Nur zwei Wertpapierpositionen schlossen den Monat im Plus.

Position Monatsentwicklung Veränderung
Oxford Lane Capital +18,88 Prozent +561,06 Euro
Oxford Square Capital +0,67 Prozent +37,54 Euro

Oxford Lane Capital war mit großem Abstand der stärkste Gewinner des Monats. Zusätzlich zum Kurszuwachs von 561,06 Euro zahlte die Position 142,92 Euro brutto aus.

Vereinfacht ergab sich dadurch vor Steuern ein positiver Monatsbeitrag von rund 703,98 Euro.

Oxford Square Capital gewann lediglich 37,54 Euro an Kurswert. Zusammen mit der Bruttoausschüttung von 112,86 Euro ergab sich dennoch ein positiver Beitrag.

Alle übrigen Wertpapierpositionen entwickelten sich entweder seitwärts oder negativ.

Die Verlierer im März 2026

Auf der negativen Seite standen zahlreiche größere Depotpositionen.

Position Monatsentwicklung Veränderung
IncomeShares Apple Options ETP −11,39 Prozent −371,68 Euro
IncomeShares Tesla Options ETP −10,79 Prozent −602,42 Euro
BlackRock TCP Capital −10,67 Prozent −334,88 Euro
IncomeShares Coinbase Options ETP −9,85 Prozent −178,36 Euro
YieldMax MSTR Option Income Strategy ETC −8,56 Prozent −180,50 Euro
IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP −8,51 Prozent −506,04 Euro
IncomeShares Magnificent 7 Options ETP −7,83 Prozent −229,84 Euro
IncomeShares S&P 500 Options ETP −6,29 Prozent −467,17 Euro
Simplify Volatility Premium ETF −5,94 Prozent −394,16 Euro
Eagle Point Credit Company −4,75 Prozent −180,23 Euro

Bei kleinen Positionen verloren Net Lease Office Properties und ATOS prozentual noch stärker. Wegen ihrer geringen Positionswerte hatten sie jedoch kaum Einfluss auf das Gesamtergebnis.

Den größten negativen Eurobeitrag lieferte der IncomeShares Tesla Options ETP mit minus 602,42 Euro. Die Bruttoausschüttung von 240,84 Euro glich weniger als die Hälfte dieses Rückgangs aus.

Auch die Nasdaq-100- und S&P-500-Produkte belasteten das Ergebnis jeweils mit mehr als 450 Euro.

Ausschüttungen und Kursverluste im direkten Vergleich

Einige Positionen verdeutlichen besonders gut, weshalb eine hohe Ausschüttung nicht mit einem hohen Ertrag gleichgesetzt werden darf.

Position Kursentwicklung Bruttoausschüttung Vereinfachter Beitrag
IncomeShares Tesla −602,42 Euro +240,84 Euro −361,58 Euro
IncomeShares Nasdaq 100 −506,04 Euro +373,15 Euro −132,89 Euro
IncomeShares S&P 500 −467,17 Euro +308,66 Euro −158,51 Euro
IncomeShares NVIDIA −403,64 Euro +472,01 Euro +68,37 Euro
IncomeShares Apple −371,68 Euro +92,44 Euro −279,24 Euro

Die vereinfachte Rechnung berücksichtigt noch keine Steuern. Nach Abzug der Steuern fallen die Ergebnisse entsprechend schwächer aus.

Beim NVIDIA-Produkt überstieg die Bruttoausschüttung den Kursverlust geringfügig. Bei Tesla, Nasdaq 100, S&P 500 und Apple blieben dagegen trotz der laufenden Zahlungen negative Ergebnisse.

Warum der März ein wichtiger Vergleichsmonat ist

Der März zeigt mein Depot unmittelbar vor dem Beginn der größeren strategischen Veränderungen.

Zu diesem Zeitpunkt bestand das Portfolio überwiegend aus:

  • optionsbasierten Ertragsprodukten,
  • Hochdividendenaktien,
  • BDCs und CLO-Anlagen,
  • einer hohen Gewichtung von US-Technologieunternehmen,
  • zwei vergleichsweise kleinen thesaurierenden ETFs,
  • einer Tagesgeldreserve.

Die Ausschüttungen waren hoch, die Kursentwicklung vieler Produkte jedoch schwach. Dadurch wurde sichtbar, wie abhängig das Ergebnis von wenigen Strategien und Basiswerten war.

Im April verkaufte ich die beiden thesaurierenden ETFs und begann mit dem Aufbau eines eigenen ETF-Kerns aus ausschüttenden Dividendenprodukten. Der März bildet deshalb den letzten vollständigen Monat vor dieser strukturellen Veränderung.

Was nehme ich aus dem März mit?

Der März war trotz hoher laufender Einnahmen ein Verlustmonat.

Besonders auffällig waren:

  • Bruttoausschüttungen von fast 2.900 Euro,
  • eine negative Kursentwicklung von mehr als 4.000 Euro,
  • eine zeitgewichtete Rendite von minus 1,20 Prozent,
  • eine starke Abhängigkeit von IncomeShares-Produkten,
  • Kursverluste bei fast allen größeren Positionen,
  • ein ETF-Anteil von nur rund 5,3 Prozent,
  • ein außergewöhnlich starker positiver Beitrag von Oxford Lane Capital.

Die Ausschüttungen stabilisierten das Ergebnis erheblich. Ohne sie wäre der Monatsverlust deutlich größer ausgefallen. Gleichzeitig zeigten mehrere Positionen, dass hohe Zahlungen einen fallenden Produktwert nicht automatisch kompensieren.

Fazit zum Depotrückblick März 2026

Mein Depot beendete den März mit einem Wert von 92.057,43 Euro. Gegenüber dem Monatsanfang sank der ausgewiesene Depotwert um 1.159,63 Euro. Die zeitgewichtete Rendite lag bei minus 1,20 Prozent.

Die Wertpapiere verloren insgesamt 4.039,03 Euro an Wert. Dem standen Bruttoausschüttungen von 2.894,76 Euro beziehungsweise 2.180,07 Euro nach Steuern gegenüber.

Zusätzlich investierte ich 1.703,45 Euro in drei Wertpapiere und zahlte 1.175,95 Euro auf das Tagesgeld ein. Verkäufe, realisierte Gewinne und Ordergebühren gab es nicht.

Der März macht deutlich, dass selbst sehr hohe monatliche Ausschüttungen keine positive Gesamtrendite garantieren. Erst die gemeinsame Betrachtung von Kursentwicklung, Erträgen, Steuern und Kosten zeigt, ob das Vermögen tatsächlich gewachsen ist.

Dieser Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung. Er stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu meinem Depot im März 2026

Hier findest du die wichtigsten Zahlen und Hintergründe zu meiner Depotentwicklung, den Ausschüttungen und meinen Käufen im März 2026 kompakt zusammengefasst.

Wie hoch war mein Depotwert Ende März 2026?

Am 31. März 2026 betrug mein Depotwert 92.057,43 Euro. Zu Beginn des Monats lag er bei 93.217,06 Euro.

Der ausgewiesene Depotwert sank damit um 1.159,63 Euro. Da im Monatsverlauf weitere Käufe, Ausschüttungen und eine Einzahlung stattfanden, entspricht diese Differenz nicht exakt der erzielten Anlagerendite.

Welche Rendite erzielte mein Depot im März?

Die von Parqet berechnete zeitgewichtete Rendite lag im März bei minus 1,20 Prozent.

Die zeitgewichtete Rendite, auch TTWROR genannt, reduziert den Einfluss von Einzahlungen und Entnahmen. Sie eignet sich deshalb besser zur Beurteilung der Depot-Performance als die reine Veränderung des Depotwertes.

Wie hoch waren meine Ausschüttungen im März 2026?

Im März wurden 19 Ausschüttungen mit einem Gesamtbetrag von 2.894,76 Euro brutto verbucht.

Nach 714,69 Euro Steuern verblieben mir 2.180,07 Euro netto. Die effektive Steuerbelastung der erfassten Ausschüttungen betrug damit rund 24,7 Prozent.

Warum war die Monatsrendite trotz hoher Ausschüttungen negativ?

Die vorhandenen Positionen verloren im März insgesamt 4.039,03 Euro an Wert. Die Bruttoausschüttungen von 2.894,76 Euro konnten diesen Rückgang nur teilweise ausgleichen.

Der März zeigt damit, dass hohe Dividenden oder Optionsprämien nicht automatisch zu einer positiven Gesamtrendite führen.

Welche Wertpapiere habe ich im März gekauft?

Ich führte drei Käufe mit einem Gesamtvolumen von 1.703,45 Euro aus. Gebühren wurden dafür in Parqet nicht erfasst.

Gekauft wurden der IncomeShares Magnificent 7 Options ETP, der iShares Core MSCI World UCITS ETF und der thesaurierende L&G Global Quality Dividends ETF. Verkäufe gab es im März nicht.

Gab es meinen heutigen ETF-Kern im März bereits?

Nein. Im März bestand mein ETF-Bereich noch aus dem iShares Core MSCI World ETF und dem thesaurierenden L&G Global Quality Dividends ETF.

Beide Positionen erreichten zusammen einen Wert von 4.896,82 Euro. Das entsprach rund 5,3 Prozent des gesamten Depotwertes. Der Aufbau meines heutigen ETF-Kerns begann erst im April.

Welches Wertpapier zahlte die höchste Ausschüttung?

Die höchste einzelne Bruttoausschüttung stammte vom IncomeShares NVIDIA Options ETP. Das Produkt zahlte im März 472,01 Euro brutto beziehungsweise 347,51 Euro netto aus.

Insgesamt stammten rund 58,9 Prozent meiner Bruttoausschüttungen aus verschiedenen IncomeShares-Produkten.

Welche Position entwickelte sich im März am besten?

Oxford Lane Capital war der mit Abstand stärkste Gewinner des Monats. Die Position legte um 18,88 Prozent beziehungsweise 561,06 Euro zu.

Zusätzlich erhielt ich daraus eine Bruttoausschüttung von 142,92 Euro. Oxford Square Capital war die einzige weitere größere Wertpapierposition mit einer positiven Kursentwicklung.

Welche Position belastete mein Depot am stärksten?

Den größten negativen Eurobeitrag lieferte der IncomeShares Tesla Options ETP. Die Position verlor im März 602,42 Euro beziehungsweise 10,79 Prozent.

Der Bruttoausschüttung von 240,84 Euro stand damit ein deutlich größerer Kursverlust gegenüber.

Welche Rolle spielte das Tagesgeld im März?

Am 21. März zahlte ich weitere 1.175,95 Euro auf das in Parqet erfasste Tagesgeld ein. Zum Monatsende betrug der Bestand 8.089,97 Euro.

Die Einzahlung erhöhte den Depotwert, stellte aber keinen Anlagegewinn dar. Mehr zur Funktion einer liquiden Reserve findest du in meinem Beitrag zum Aufbau eines Notgroschens sowie im Vergleich Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF.

Sind hohe Ausschüttungen automatisch ein hoher Ertrag?

Nein. Ausschüttungen müssen immer gemeinsam mit Kursentwicklung, Steuern und Kosten betrachtet werden.

Im März verloren mehrere IncomeShares-Produkte trotz hoher Zahlungen deutlich an Wert. Erst die Gesamtrendite zeigt, ob das investierte Vermögen tatsächlich gewachsen ist.

Ist dieser Depotrückblick eine Anlageempfehlung?

Nein. Der Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung und meine eigenen Entscheidungen.

Er stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der genannten Wertpapiere dar. Vergangene Entwicklungen erlauben keine verlässliche Vorhersage zukünftiger Ergebnisse.

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