Mein Depot im Monatsrückblick

Depotrückblick Januar 2026

Der Januar 2026 zeigt mein Depot zu Beginn des Jahres und damit noch vor dem späteren Aufbau meines ETF-Kerns. Hohe laufende Ausschüttungen, optionsbasierte Ertragsprodukte und einzelne Hochdividendenwerte prägten die damalige Struktur meines Portfolios.

In diesem Monatsrückblick zeige ich dir transparent, wie sich mein Depot im Januar entwickelt hat. Du erfährst, mit welchem Depotwert ich in das Jahr gestartet bin, welche Rendite ich erzielt habe und welche Käufe oder Verkäufe ich vorgenommen habe. Außerdem werfe ich einen genauen Blick auf meine Dividenden und Ausschüttungen sowie die stärksten und schwächsten Positionen des Monats.

Datenstand: 31. Januar 2026

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2 3 Inhalt

Mein Depot im Januar 2026: hohe Ausschüttungen zum Jahresauftakt

Der Januar 2026 war der Ausgangspunkt meiner monatlichen Depotrückblicke. Zu diesem Zeitpunkt war mein Portfolio noch besonders stark auf hohe laufende Ausschüttungen ausgerichtet. Optionsbasierte Ertragsprodukte, BDCs, CLO-Anlagen und einzelne Hochdividendenwerte bestimmten die Depotstruktur.

Mein späterer ETF-Kern war noch nicht vorhanden. Stattdessen investierte ich im Januar erneut in ein optionsbasiertes Produkt auf große US-Technologieunternehmen.

Trotz Bruttoausschüttungen von mehr als 2.800 Euro beendete mein Depot den Monat mit einer negativen zeitgewichteten Rendite von 1,10 Prozent. Die laufenden Einnahmen reduzierten den Kursverlust deutlich, konnten ihn aber nicht vollständig ausgleichen.

Die wichtigsten Depotzahlen im Januar 2026

Kennzahl Januar 2026
Depotwert zum Jahresanfang 99.599,81 Euro
Depotwert zum Monatsende 98.313,77 Euro
Veränderung des Depotwertes −1.286,05 Euro
Zeitgewichtete Rendite (TTWROR) −1,10 Prozent
Netto-Wertveränderung der Positionen −4.020,82 Euro
Bruttoausschüttungen 2.839,84 Euro
Nettoausschüttungen 2.377,55 Euro
Steuern auf Ausschüttungen 462,29 Euro
Kaufvolumen 1.971,00 Euro
Einzahlung auf das Tagesgeld 763,77 Euro
Gebühren 0,00 Euro
Verkäufe keine
Offene Positionen zum Monatsende 20

Der Depotwert sank von 99.599,81 Euro auf 98.313,77 Euro. Das entspricht einem nominalen Rückgang um 1.286,05 Euro beziehungsweise rund 1,29 Prozent.

Diese Differenz ist nicht mit der tatsächlichen Performance gleichzusetzen. Im Januar gab es einen Wertpapierkauf, eine Einzahlung auf das Tagesgeld und zahlreiche Ausschüttungen.

Die von Parqet berechnete zeitgewichtete Rendite reduziert den Einfluss solcher Zahlungsströme. Sie lag im Januar bei minus 1,10 Prozent.

Wie setzte sich das Januar-Ergebnis zusammen?

Die offenen Depotpositionen verloren im Januar insgesamt 4.020,82 Euro an Wert. Dem standen Bruttoausschüttungen von 2.839,84 Euro gegenüber.

Vereinfacht ergibt sich daraus:

−4.020,82 Euro Wertentwicklung + 2.839,84 Euro Ausschüttungen = −1.180,98 Euro

Diese vereinfachte Rechnung liegt nahe an der tatsächlichen Veränderung des Depotwertes. Sie entspricht dennoch nicht exakt der zeitgewichteten Rendite, da Parqet zusätzlich den Zeitpunkt der einzelnen Zahlungsströme berücksichtigt.

Der Januar zeigt damit bereits ein zentrales Merkmal meiner damaligen Strategie: Die hohen Ausschüttungen konnten Kursverluste erheblich abfedern. Sie verhinderten aber nicht automatisch ein negatives Gesamtergebnis.

Mein Kauf im Januar 2026

Im Januar führte ich lediglich einen Wertpapierkauf aus.

Datum Wertpapier ISIN Anteile Kaufbetrag
16. Januar IncomeShares Magnificent 7 Options ETP XS3068761710 54 1.971,00 Euro

Für den Kauf wurden in Parqet keine Gebühren erfasst.

Mit dieser Investition erhöhte ich mein Engagement in großen US-Technologieunternehmen. Das Produkt bildet jedoch nicht einfach die Kursentwicklung der sogenannten Magnificent Seven ab. Es kombiniert das Aktienengagement mit einer Optionsstrategie, um laufende Erträge zu erzeugen.

Was steckt hinter dem Magnificent-7-Produkt?

Zu den Magnificent Seven werden üblicherweise große US-Technologiekonzerne wie Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, NVIDIA, Meta und Tesla gezählt.

Das IncomeShares-Produkt verfolgt eine optionsbasierte Einkommensstrategie auf diese Unternehmensgruppe. Vereinnahmte Optionsprämien sollen regelmäßige Ausschüttungen ermöglichen.

Diese Konstruktion bringt mehrere Besonderheiten mit sich:

  • Das Produkt ist auf wenige große Unternehmen konzentriert.
  • Viele der zugrunde liegenden Aktien stammen aus derselben Branche.
  • Die Teilnahme an starken Kurssteigerungen kann begrenzt sein.
  • Hohe Ausschüttungen schützen nicht vor fallenden Produktkursen.
  • Die Unternehmen können bereits über andere Positionen mehrfach im Depot enthalten sein.

In meinem damaligen Depot bestanden zusätzliche Überschneidungen mit Produkten auf NVIDIA, Apple, Tesla, den Nasdaq 100 und den S&P 500. Der Kauf erhöhte daher mein Konzentrationsrisiko im Technologiesektor.

Entwicklung des neuen Kaufs

Zum Monatsende hatte die Magnificent-7-Position einen Wert von 1.946,55 Euro.

Kennzahl Ergebnis
Investierter Betrag 1.971,00 Euro
Wert zum Monatsende 1.946,55 Euro
Wertveränderung −24,45 Euro
Rendite im betrachteten Zeitraum −1,24 Prozent

Da der Kauf erst am 16. Januar erfolgte, umfasst diese Entwicklung nur die zweite Hälfte des Monats.

Eine Ausschüttung aus der Position wurde im Januar noch nicht verbucht. Die erste in Parqet erfasste Zahlung folgte im Februar.

Keine Verkäufe im Januar

Im Januar habe ich keine Wertpapiere verkauft. Entsprechend entstanden weder realisierte Kursgewinne noch realisierte Verluste.

Zum Monatsende bestand das Portfolio aus 20 offenen Positionen.

Die Depotstruktur blieb damit weitgehend unverändert. Der breit gestreute ETF-Bereich, den ich ab Februar aufbaute und im April erneut umstrukturierte, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden.

Einzahlung auf das Tagesgeld

Am 21. Januar zahlte ich weitere 763,77 Euro auf das in Parqet erfasste Tagesgeld ein.

Zum Monatsende betrug der Bestand 6.127,18 Euro. Das entsprach rund 6,2 Prozent des gesamten Depotwertes.

Die Einzahlung erhöhte den ausgewiesenen Depotwert, stellte aber keinen Anlagegewinn dar. Externe Einzahlungen werden bei der Berechnung der zeitgewichteten Rendite von der eigentlichen Wertentwicklung getrennt.

Das Tagesgeld erfüllte vor allem die Funktion einer liquiden Reserve. Weitere Grundlagen dazu findest du in meinem Beitrag zum Aufbau eines Notgroschens.

Eine ausführliche Gegenüberstellung bietet außerdem mein Vergleich Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF.

Meine Ausschüttungen im Januar 2026

Im Januar wurden insgesamt 19 Ausschüttungen in meinem Depot verbucht.

Kennzahl Betrag
Bruttoausschüttungen 2.839,84 Euro
Steuern 462,29 Euro
Nettoausschüttungen 2.377,55 Euro
Effektive Steuerbelastung rund 16,3 Prozent

Von jedem Euro Bruttoausschüttung blieben mir durchschnittlich rund 84 Cent netto.

Die effektive Steuerbelastung fiel damit niedriger aus als in mehreren Folgemonaten. Einige Zahlungen wurden ohne unmittelbaren Steuerabzug verbucht, während auf andere Ausschüttungen Steuern anfielen.

Die größten Ausschüttungen des Monats

Wertpapier Brutto Netto
IncomeShares NVIDIA Options ETP 391,55 Euro 288,28 Euro
Invesco Mortgage Capital 382,34 Euro 284,65 Euro
IncomeShares Tesla Options ETP 339,50 Euro 339,50 Euro
IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP 265,54 Euro 243,85 Euro
IncomeShares S&P 500 Options ETP 233,17 Euro 233,17 Euro
YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF 193,13 Euro 153,26 Euro
YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF 177,12 Euro 144,42 Euro
YieldMax MSTR Option Income Strategy ETC 151,28 Euro 151,28 Euro
Oxford Lane Capital 140,73 Euro 104,78 Euro
IncomeShares Coinbase Options ETP 138,29 Euro 101,81 Euro
Eagle Point Credit Company 131,79 Euro 98,12 Euro
Simplify Volatility Premium ETF 118,83 Euro 88,47 Euro
Oxford Square Capital 111,13 Euro 82,74 Euro

Die höchste einzelne Ausschüttung stammte vom IncomeShares NVIDIA Options ETP. Nur knapp dahinter folgte Invesco Mortgage Capital.

Auffällig war außerdem die vollständige Nettoauszahlung bei einigen IncomeShares- und YieldMax-Produkten. Beispielsweise wurden bei Tesla, S&P 500 und MSTR im Januar keine unmittelbaren Steuern in Parqet erfasst. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Zahlungen endgültig steuerfrei waren. Die konkrete steuerliche Behandlung kann von der Abrechnung des Brokers und späteren Korrekturen abhängen.

Fünf Zahlungen vom YieldMax NVDA ETF

Der YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF zahlte im Januar fünfmal aus:

Datum Brutto Netto
5. Januar 51,81 Euro 44,03 Euro
9. Januar 38,16 Euro 32,44 Euro
16. Januar 34,56 Euro 25,73 Euro
23. Januar 30,23 Euro 22,50 Euro
30. Januar 38,37 Euro 28,56 Euro
Gesamt 193,13 Euro 153,26 Euro

Gleichzeitig verlor die Position 61,15 Euro beziehungsweise 1,16 Prozent an Wert.

Vereinfacht ergab sich vor Steuern:

−61,15 Euro Kursentwicklung + 193,13 Euro Ausschüttungen = +131,98 Euro

In diesem einzelnen Monat überstiegen die Ausschüttungen den Kursverlust. Daraus lässt sich jedoch keine Aussage über die langfristige Entwicklung des Produktes ableiten.

Wie abhängig waren die Ausschüttungen von Optionsprodukten?

Die optionsbasierten Produkte lieferten im Januar einen großen Teil meiner laufenden Einnahmen.

Allein die IncomeShares-Produkte auf NVIDIA, Tesla, Nasdaq 100, S&P 500, Coinbase und Apple zahlten zusammen 1.424,31 Euro brutto aus. Das entsprach rund 50,2 Prozent sämtlicher Bruttoausschüttungen.

Rechnet man die Produkte von YieldMax hinzu, stammte ein noch deutlich größerer Teil der Einnahmen aus optionsbasierten Strategien.

Das sorgte zwar für hohe laufende Zahlungen, erhöhte aber zugleich die Abhängigkeit von:

  • der Entwicklung großer US-Technologieunternehmen,
  • der Schwankungsintensität der Märkte,
  • den vereinnahmten Optionsprämien,
  • der Ausschüttungspolitik der Produkte,
  • dem Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar.

Die größten Positionen Ende Januar

Rang Position Depotwert Depotanteil
1 IncomeShares NVIDIA Options ETP 10.918,40 Euro 11,11 Prozent
2 Invesco Mortgage Capital 9.151,01 Euro 9,31 Prozent
3 YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF 8.296,78 Euro 8,44 Prozent
4 IncomeShares S&P 500 Options ETP 7.705,65 Euro 7,84 Prozent
5 Simplify Volatility Premium ETF 6.917,65 Euro 7,04 Prozent
6 IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP 6.336,82 Euro 6,45 Prozent
7 IncomeShares Tesla Options ETP 6.147,89 Euro 6,25 Prozent
8 Tagesgeld 6.127,18 Euro 6,23 Prozent
9 Oxford Square Capital 6.081,48 Euro 6,19 Prozent
10 YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF 5.218,67 Euro 5,31 Prozent

Der IncomeShares NVIDIA Options ETP war mit einem Anteil von mehr als elf Prozent die größte Depotposition.

Unter den zehn größten Anlagen befanden sich zahlreiche Optionsprodukte und andere ausschüttungsstarke Wertpapiere. Ein klassischer, breit gestreuter Welt-ETF war zu diesem Zeitpunkt noch nicht Teil des offenen Portfolios.

Der erste größere MSCI-World-Kauf folgte erst im Februar.

Die Gewinner im Januar 2026

Bei den größeren Positionen erzielten nur wenige Wertpapiere eine positive Kursentwicklung.

Position Monatsentwicklung Veränderung
Oxford Square Capital +7,28 Prozent +412,94 Euro
Invesco Mortgage Capital +4,15 Prozent +364,32 Euro
Cal-Maine Foods +1,27 Prozent +26,40 Euro

Eine kleine ATOS-Position stieg um 16,36 Prozent beziehungsweise 15,67 Euro. Aufgrund ihres geringen Depotwertes war ihr Einfluss auf das Gesamtergebnis jedoch minimal.

Den größten positiven Eurobeitrag lieferte Oxford Square Capital. Zusammen mit der Bruttoausschüttung von 111,13 Euro ergab sich ein vereinfachter positiver Monatsbeitrag von 524,07 Euro vor Steuern.

Invesco Mortgage Capital gewann 364,32 Euro an Wert und zahlte zusätzlich 382,34 Euro brutto aus. Damit gehörte die Position zu den stärksten Beiträgen des Monats.

Die Verlierer im Januar 2026

Auf der negativen Seite standen mehrere optionsbasierte Produkte und Hochdividendenwerte.

Position Monatsentwicklung Veränderung
IncomeShares Coinbase Options ETP −23,68 Prozent −706,31 Euro
Oxford Lane Capital −15,57 Prozent −789,64 Euro
YieldMax MSTR Option Income Strategy ETC −14,29 Prozent −400,71 Euro
IncomeShares Tesla Options ETP −9,31 Prozent −630,87 Euro
IncomeShares Apple Options ETP −8,19 Prozent −286,62 Euro
YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF −7,93 Prozent −714,76 Euro
Eagle Point Credit Company −6,87 Prozent −375,11 Euro
BlackRock TCP Capital −3,94 Prozent −161,89 Euro
IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP −2,64 Prozent −171,67 Euro
IncomeShares S&P 500 Options ETP −2,63 Prozent −208,18 Euro

Eine sehr kleine Position in Net Lease Office Properties verlor prozentual noch stärker. Wegen ihres geringen Wertes hatte sie jedoch kaum Einfluss auf das Gesamtdepot.

Den größten negativen Eurobeitrag lieferte Oxford Lane Capital mit minus 789,64 Euro. Direkt dahinter folgten der YieldMax Big Tech ETF und das IncomeShares-Coinbase-Produkt.

Ausschüttungen und Kursverluste im Vergleich

Ein direkter Vergleich zeigt, wie unterschiedlich die Ausschüttungen die Kursverluste ausgleichen konnten.

Position Kursentwicklung Bruttoausschüttung Vereinfachter Beitrag
IncomeShares Coinbase −706,31 Euro +138,29 Euro −568,02 Euro
Oxford Lane Capital −789,64 Euro +140,73 Euro −648,91 Euro
YieldMax Big Tech −714,76 Euro +177,12 Euro −537,64 Euro
IncomeShares Tesla −630,87 Euro +339,50 Euro −291,37 Euro
YieldMax MSTR −400,71 Euro +151,28 Euro −249,43 Euro
IncomeShares Apple −286,62 Euro +56,76 Euro −229,86 Euro
IncomeShares NVIDIA −159,51 Euro +391,55 Euro +232,04 Euro

Die Berechnung erfolgt vor Steuern und ist daher nur eine vereinfachte Betrachtung.

Beim IncomeShares-NVIDIA-Produkt überstieg die Ausschüttung den Kursverlust deutlich. Bei Coinbase, Oxford Lane, Big Tech, Tesla, MSTR und Apple blieb das Ergebnis hingegen trotz der Zahlungen negativ.

Wie sah meine Strategie zu Jahresbeginn aus?

Zum Jahresbeginn war mein Depot noch fast vollständig auf laufende Einnahmen ausgerichtet.

Im Mittelpunkt standen:

  • IncomeShares-Produkte auf Aktien und Indizes,
  • YieldMax-Produkte mit Optionsstrategien,
  • BDCs und CLO-Anlagen,
  • Hypotheken-REITs,
  • ein Volatilitätsprämien-ETF,
  • eine Tagesgeldreserve,
  • einige kleinere Einzelaktien.

Ein eigener breit gestreuter ETF-Kern existierte noch nicht. Dadurch war die Abhängigkeit von einzelnen Strategien, Branchen und Basiswerten vergleichsweise hoch.

Erst im Februar begann ich mit dem Kauf eines MSCI-World-ETF. Im April wurde diese Struktur erneut verändert und der spätere ETF-Kern aufgebaut.

Was nehme ich aus dem Januar mit?

Der Januar lieferte hohe laufende Einnahmen, blieb aber unter dem Strich ein Verlustmonat.

Besonders auffällig waren:

  • Bruttoausschüttungen von 2.839,84 Euro,
  • eine negative Wertentwicklung von rund 4.021 Euro,
  • eine zeitgewichtete Rendite von minus 1,10 Prozent,
  • ein sehr hoher Anteil optionsbasierter Ausschüttungen,
  • deutliche Verluste bei Coinbase, Oxford Lane und Big Tech,
  • noch kein breit gestreuter ETF-Kern,
  • eine Tagesgeldreserve von mehr als 6.100 Euro.

Die Ausschüttungen reduzierten den Verlust erheblich. Gleichzeitig zeigten mehrere Positionen, dass hohe monatliche Zahlungen einen sinkenden Produktwert nicht automatisch ausgleichen.

Fazit zum Depotrückblick Januar 2026

Mein Depot beendete den Januar mit einem Wert von 98.313,77 Euro. Gegenüber dem Jahresanfang sank der ausgewiesene Depotwert um 1.286,05 Euro. Die zeitgewichtete Rendite lag bei minus 1,10 Prozent.

Die Wertpapiere verloren insgesamt 4.020,82 Euro an Wert. Dem standen Bruttoausschüttungen von 2.839,84 Euro beziehungsweise 2.377,55 Euro nach Steuern gegenüber.

Zusätzlich investierte ich 1.971 Euro in den IncomeShares Magnificent 7 Options ETP und zahlte 763,77 Euro auf das Tagesgeld ein. Verkäufe, realisierte Gewinne und Gebühren gab es nicht.

Der Januar bildet damit den Ausgangspunkt meiner Depotentwicklung im Jahr 2026. Er zeigt ein Portfolio mit hohen Ausschüttungen, aber auch deutlichen Konzentrations- und Kursrisiken – noch bevor ich in den folgenden Monaten mit dem Aufbau einer breiteren ETF-Struktur begann.

Dieser Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung. Er stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu meinem Depot im Januar 2026

Hier findest du die wichtigsten Zahlen und Hintergründe zu meinem Jahresauftakt, den Ausschüttungen und der damaligen Depotstruktur kompakt zusammengefasst.

Wie hoch war mein Depotwert Ende Januar 2026?

Am 31. Januar 2026 betrug mein Depotwert 98.313,77 Euro. Zu Beginn des Jahres lag er bei 99.599,81 Euro.

Der ausgewiesene Depotwert sank damit um 1.286,05 Euro. Ein Wertpapierkauf, Ausschüttungen und die Einzahlung auf das Tagesgeld beeinflussten diese Veränderung zusätzlich.

Welche Rendite erzielte mein Depot im Januar?

Die von Parqet berechnete zeitgewichtete Rendite lag im Januar bei minus 1,10 Prozent.

Die zeitgewichtete Rendite, auch TTWROR genannt, reduziert den Einfluss von Einzahlungen und Entnahmen. Sie eignet sich deshalb besser zur Beurteilung der Depot-Performance als die reine Veränderung des Depotwertes.

Wie hoch waren meine Ausschüttungen im Januar?

Im Januar wurden 19 Ausschüttungen mit einem Gesamtbetrag von 2.839,84 Euro brutto verbucht.

Nach 462,29 Euro Steuern verblieben mir 2.377,55 Euro netto. Die effektive Steuerbelastung betrug damit rund 16,3 Prozent.

Warum war die Rendite trotz hoher Ausschüttungen negativ?

Die offenen Positionen verloren im Januar insgesamt 4.020,82 Euro an Wert. Die Bruttoausschüttungen konnten diesen Rückgang deutlich reduzieren, aber nicht vollständig ausgleichen.

Der Januar zeigt damit, dass hohe Dividenden und Optionsprämien nicht automatisch zu einer positiven Gesamtrendite führen.

Welches Wertpapier habe ich im Januar gekauft?

Am 16. Januar kaufte ich 54 Anteile des IncomeShares Magnificent 7 Options ETP mit der ISIN XS3068761710.

Der Kaufbetrag betrug 1.971,00 Euro. Gebühren wurden für diese Transaktion in Parqet nicht erfasst.

Gab es meinen ETF-Kern im Januar bereits?

Nein. Zum Jahresanfang bestand mein Depot hauptsächlich aus optionsbasierten Ertragsprodukten, Hochdividendenwerten, BDCs, CLO-Anlagen und einer Tagesgeldreserve.

Mit dem Aufbau eines klassischen ETF-Bereichs begann ich erst im Februar. Der heutige ETF-Kern entstand schrittweise ab April.

Welches Wertpapier zahlte die höchste Ausschüttung?

Die höchste einzelne Bruttoausschüttung stammte vom IncomeShares NVIDIA Options ETP. Das Produkt zahlte 391,55 Euro brutto beziehungsweise 288,28 Euro netto aus.

Knapp dahinter folgte Invesco Mortgage Capital mit einer Bruttoausschüttung von 382,34 Euro.

Welche Position entwickelte sich im Januar am besten?

Oxford Square Capital war unter den größeren Positionen der stärkste Gewinner. Der Wert stieg um 7,28 Prozent beziehungsweise 412,94 Euro.

Zusätzlich erhielt ich aus dieser Position eine Bruttoausschüttung von 111,13 Euro.

Welche Position belastete mein Depot am stärksten?

Den größten negativen Eurobeitrag lieferte Oxford Lane Capital. Die Position verlor im Januar rund 789,64 Euro beziehungsweise 15,57 Prozent.

Die Bruttoausschüttung von 140,73 Euro konnte nur einen kleinen Teil dieses Kursverlustes ausgleichen.

Wie abhängig waren die Ausschüttungen von Optionsprodukten?

Allein die IncomeShares-Produkte auf NVIDIA, Tesla, Nasdaq 100, S&P 500, Coinbase und Apple zahlten zusammen rund 1.424 Euro brutto aus.

Das entsprach etwa der Hälfte aller Bruttoausschüttungen des Monats. Unter Einbeziehung der YieldMax-Produkte war der Anteil optionsbasierter Erträge noch deutlich größer.

Welche Rolle spielte das Tagesgeld im Januar?

Im Januar zahlte ich weitere 763,77 Euro auf das in Parqet erfasste Tagesgeld ein. Zum Monatsende betrug der Bestand 6.127,18 Euro.

Die Einzahlung erhöhte den Depotwert, stellte aber keinen Anlagegewinn dar. Mehr zur liquiden Reserve findest du in meinem Beitrag zum Aufbau eines Notgroschens sowie im Vergleich Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF.

Ist dieser Depotrückblick eine Anlageempfehlung?

Nein. Der Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung und meine eigenen Entscheidungen.

Er stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der genannten Wertpapiere dar. Vergangene Entwicklungen erlauben keine verlässliche Vorhersage zukünftiger Ergebnisse.

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