Heute geht es um die Ahold Delhaize-Aktie. Auch wenn das Unternehmen in Deutschland nicht so bekannt ist, gehört es zu den größten Lebensmittelhändlern der Welt. Vor allem in den Niederlanden, Belgien und den USA ist Ahold Delhaize eine feste Größe. Ob auch die Aktie ein gutes Investment ist?
Ahold Delhaize Aktie Analyse
Geschäftsmodell verstehen
„Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.“
Warren Buffett
Ahold Delhaize, das 2016 aus der Fusion von Ahold und Delhaize entstand, ist ein führendes niederländisch-belgisches Einzelhandelsunternehmen mit einer reichen Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Ursprünglich als kleine Lebensmittelgeschäfte gegründet, erweiterten beide Unternehmen in den 1970er Jahren erfolgreich ihre Präsenz in den USA. Ahold übernahm die Einzelhandelsketten BI-LO und Giant Food, während Delhaize die erfolgreiche Einzelhandelskette Food Lion erwarb. Heute zählt Ahold Delhaize zu den größten Einzelhandelsunternehmen der Welt. Mit über 6.700 Geschäften in 30 Ländern und mehr als 414.000 Mitarbeitern ist das Unternehmen wahrlich ein bedeutender Akteur in der Branche.
Ahold Delhaize betreibt verschiedene Einzelhandelsmarken, darunter Albert Heijn in den Niederlanden, Food Lion und Hannaford in den USA sowie Delhaize in Belgien. Ähnlich wie Edeka oder Rewe bietet das Unternehmen eine breite Palette an Lebensmitteln und anderen Konsumgütern sowohl in physischen Filialen als auch online über verschiedene E-Commerce-Plattformen an. Ein starkes Engagement für Kundenzufriedenheit wird durch personalisierte Angebote und Dienstleistungen verstärkt.

Mit einem Umsatzschwerpunkt von rund zwei Dritteln in den USA und einem Drittel in Europa, wobei die Niederlande allein für etwa 20% des Umsatzes stehen, zeigt Ahold Delhaize eine gute geografische Diversifizierung. Trotz einer höheren Anzahl von Filialen in den Niederlanden sind die US-Filialen in der Regel größer. Das Unternehmen bevorzugt in Europa kleinere Stores.
| Geschäftsmodell | Zusammenfassung |
|---|---|
| Verständlichkeit | Supermärkte, Verkauf von Lebensmitteln |
| Zukunftsfähigkeit | In jedem Fall gegeben |
| Fazit | ![]() |
Management und Aktionärsstruktur
„Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!“
Warren Buffett
Frans Muller ist seit dem 1. Juli 2018 CEO von Ahold Delhaize. Davor war Muller stellvertretender CEO und Chief Integration Officer. Zudem fungierte er von Oktober 2016 bis Januar 2018 als COO für Delhaize America und war davor drei Jahre lang President und CEO der Delhaize Group.
Bevor Muller zu Ahold Delhaize kam, sammelte er über 15 Jahre Erfahrung beim deutschen Großhandelsunternehmen Metro, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte, u.a. war er Mitglied des Vorstands. Seine berufliche Laufbahn begann er bei KLM Cargo, wo er in verschiedenen Management- und Führungspositionen in Amsterdam, Frankfurt, Wien und Singapur tätig war.
Aktionärsstruktur
Die größten Aktionäre von Ahold Delhaize sind institutionelle Investoren wie BlackRock und State Street, die Aktien im Namen ihrer Kunden halten. Diese Vermögensverwalter investieren das Geld ihrer Kunden und haben daher keine eigenen Interessen am Unternehmen.
Frans Muller selbst hält Aktien im Wert von 16 Millionen Euro an Ahold Delhaize. Obwohl er aufgrund seines Beteiligungsprogramms und seiner langen Unternehmenszugehörigkeit mehr Aktien halten könnte, verkauft er hin und wieder Anteile, vermutlich um sein Vermögen zu diversifizieren. Dennoch besitzt er einen ordentlichen Anteil am Unternehmen.
| Management und Aktionärsstruktur | Zusammenfassung |
|---|---|
| Management | sehr erfahrener Manager |
| Aktionärsstruktur | keine Besonderheiten, Muller besitzt Aktien im Wert von rund 16 Mio. EUR |
| Fazit | ![]() |
Branche und Markt
„Die Branchenanalyse ist genauso wichtig wie die Analyse einzelner Unternehmen, denn selbst das beste Unternehmen kann in einer schlechten Branche scheitern.“
Peter Lynch
Ahold Delhaize agiert im Einzelhandelsmarkt, der kontinuierlich wächst. Laut Statista verzeichnet der Lebensmittelmarkt derzeit einen Umsatz von etwa 1.339,52 Mrd. € und wird voraussichtlich bis 2027 auf ein Volumen von 1.526,81 Mrd. € ansteigen, was einem jährlichen Wachstum von 3,33% entspricht (CAGR 2023-2027). Der Lebensmitteleinzelhandel ist im Allgemeinen weniger anfällig für wirtschaftliche Schwankungen, da die Nachfrage nach Lebensmitteln relativ stabil ist. Gleichzeitig ist das Wachstum eher überschaubar.
Zudem herrscht im Lebensmitteleinzelhandel ein hoher Wettbewerb. Große Einzelhändler wie Walmart dominieren den Markt und verfügen über erhebliche Marktanteile. Gesetze und Regulierungen beeinflussen den Lebensmitteleinzelhandel, variieren jedoch je nach Land und Region. Diese Vorschriften betreffen Aspekte wie Qualität, Sicherheit der Lebensmittel und Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter.
| Branche und Markt | Zusammenfassung |
|---|---|
| Attraktivität | Nachfrage nach Lebensmitteln ist relativ stabil und weniger anfällig für wirtschaftliche Schwankungen |
| Wachstum | ca. 3,3% p.a. |
| Fazit | ![]() |
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Wettbewerbsvorteile (Burggraben)
„Investiere in Unternehmen mit einem tiefen Burggraben, denn das sind diejenigen, die langfristig ihre Konkurrenten überdauern werden.“
Warren Buffett
Diversifiziertes Markenportfolio: Ahold Delhaize besitzt ein starkes Portfolio aus 19 lokalen Supermarktketten, die in ihren jeweiligen Märkten hohen Bekanntheitsgrad genießen. Diese Markenvielfalt sowie die geografische Diversifikation macht es weniger anfällig für Marktschwankungen in einzelnen Regionen. Bekannte Namen wie Albert Heijn, Delhaize und Stop & Shop tragen maßgeblich zur Stabilität und zum Erfolg bei.
Kundenbindung: Durch das Angebot von Eigenmarken und exklusiven Produkten schafft Ahold zusätzliche Kaufanreize für seine Kunden. Menschen sind Gewohnheitstiere und wechseln den Supermarkt nicht jeden Tag. Auch das Filialnetz spielt hier eine Rolle, da die Kunden nicht kilometerweit fahren, um einen Supermarkt aufzusuchen. Darüber hinaus bietet Ahold Delhaize verschiedene Abonnement- und Loyalitätsprogramme an, die Kunden Anreize bieten, regelmäßig bei dem Unternehmen einzukaufen und so wiederkehrende Umsätze zu generieren.
Omnichannel-Fähigkeiten: Ahold Delhaize hat erheblich in die Entwicklung seiner Omnichannel-Fähigkeiten investiert, was eine nahtlose Integration von Online- und Offline-Einkaufserlebnissen ermöglicht. Durch Plattformen wie bol.com und Click & Collect-Services bietet das Unternehmen den Kunden eine flexible und bequeme Möglichkeit, ihre Einkäufe zu erledigen.
Bruttomarge: Im Vergleich zu anderen Einzelhändlern liegt die Bruttomarge von Ahold mit über 26% teilweise deutlich über der Konkurrenz. Die Bruttomarge gibt an, wie viel Gewinn aus dem Verkauf der Produkte erzielt wird, nachdem die direkten Kosten der Produktion oder Beschaffung abgezogen wurden. Sie ist ebenfalls ein guter Indikator für die Preissetzungsmacht und damit den Burggraben.

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| Wettbewerbsvorteile (Burggraben) | Zusammenfassung |
|---|---|
| Wettbewerbsvorteile | Bekannte Marken, Kundenbindung und Omnichannel-Fähigkeiten |
| Hohe Bruttomarge | mit über 26% im Vergleich zur Konkurrenz überdurchschnittlich |
| Fazit | ![]() |
Risiken
„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko.“
Helmut Schoek
Diese großen Risiken sehe ich
Intensiver Wettbewerb: Der Einzelhandelssektor ist äußerst wettbewerbsintensiv, mit Druck von großen Einzelhandelsketten, Discountern und Online-Händlern.
Veränderungen im Verbraucherverhalten: Verschiebungen in den Präferenzen und dem Einkaufsverhalten der Verbraucher, wie z.B. eine verstärkte Nachfrage nach Online-Shopping oder nachhaltigen Produkten
Technologie und Cyber-Sicherheit: Abhängigkeit von IT-Systemen und die Gefahr von Cyber-Angriffen stellen erhebliche Risiken dar.
Rendite/Beta Profil
Risiko kann man auch mit dem Beta messen. Das Beta ist eine Kennzahl, die das Risiko einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt (z. B. einem Index wie dem DAX) misst. Sie drückt aus, wie stark der Kurs einer Aktie auf Schwankungen des Marktes reagiert. Ein Beta von < 1 gibt dabei an, dass die Aktie weniger volatil als der Gesamtmarkt ist.
Ahold Delhaize hat ein sehr geringes Beta von 0,19 (5Y Monthly). Die Aktie schwankt also deutlich weniger als der Gesamtmarkt. Ahold Delhaize ist weniger anfällig für Marktbewegungen und allgemeine wirtschaftliche Schwankungen. Damit ist Ahold Delhaize eine defensive Aktie.
In den letzte 10 Jahren konnte man mit der Aktie – inklusive Dividenden – rund 10% Rendite pro Jahr erzielen. Das liegt leicht über dem Marktschnitt und ist angesichts der geringen Schwankungen ein guter Wert!
| Risiken | Zusammenfassung |
|---|---|
| Risiken | Intensiver Wettbewerb, Veränderungen im Verbraucherverhalten, Technologie und Cyber-Sicherheit |
| Rendite / Beta | 52,6 |
| Fazit | ![]() |
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Wachstum
Ahold Delhaize wächst steig, wenn auch nur mit einstelligen Raten. Zuletzt ist das Wachstum allerdings zurückgegangen und ist auf 12-Monatssicht beim Umsatz sogar leicht rückläufig.

Blickt man auf die kommenden Jahre sind die Analysten aber deutlich optimistischer. Zwar soll der Umsatz lediglich in Höhe der Inflation wachsen (also mit rund 2-3% p.a.). Gleichzeitig traut man dem Unternehmen aber zu, die Gewinnmarge stark aufzuweiten. Dies führt dazu, dass die Schätzungen für die Steigerungsraten des Gewinns pro Aktie zweistellig sein sollen. Mir erscheint das etwas zu optimistisch zu sein, aber selbst ein hohes einstelliges Wachstum wäre schon ganz gut.


| Wachstum | Zusammenfassung |
|---|---|
| Umsatzwachstum | Schnitt 6 Jahre: 6,6% Aktuell: -0,1% |
| Operatives Gewinnwachstum | Schnitt 6 Jahre: 5,1% Aktuell: 3,6% |
| Fazit | ![]() |
Kapitalintensität
CAPEX
Im Jahr 2023 hat Ahold nur 2,75% des Umsatzes für sog. CAPEX ausgegeben. Das ist niedrig. CAPEX ist die Abkürzung für Capital Expenditure, auf Deutsch Investitionsausgaben. Es handelt sich dabei um Ausgaben, die ein Unternehmen tätigt, um langfristige Vermögenswerte zu erwerben, zu verbessern oder zu erhalten. Diese Kennzahl deutet schon mal auf eine eher geringe Kapitalintensität hin.
ROIC
Der Return on Invested Capital (ROIC), auf Deutsch Rendite auf das eingesetzte Kapital, ist eine Kennzahl, die misst, wie effektiv ein Unternehmen sein investiertes Kapital zur Gewinnerzielung nutzt. Ein hoher ROIC bedeutet, dass das Unternehmen sein Kapital effizient einsetzt und eine hohe Rendite erzielt.
Im Fall von Ahold liegt der ROIC derzeit bei 11%. Bei Unternehmen, in die ich investiere, möchte ich eigentlich immer mindestens 15% sehen. Ahold erreicht diesen Wert leider nicht. Positiv ist allerdings, dass der ROIC in den letzten Jahren gesteigert werden konnte.

ROCE
Eine weitere Kennzahl für die Beurteilung der Kapitalintensität ist der ROCE. ROCE steht für „Return on Capital Employed“ (Rendite auf das eingesetzte Kapital). Diese Kennzahl misst, wie gut ein Unternehmen Gewinne aus seinem Kapital erwirtschaftet. Es wird berechnet, indem man den operativen Gewinn (EBIT) durch das eingesetzte Kapital teilt, wobei das eingesetzte Kapital als Gesamtvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet wird.
Ein guter ROCE-Wert hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. der Branche, in der das Unternehmen tätig ist, seiner Größe und seiner Finanzsituation. Generell lässt sich sagen, dass ein ROCE-Wert von über 10% für die meisten Unternehmen als gut angesehen wird. Ein ROCE-Wert von über 15% gilt sogar als sehr gut.
Der annualisierte ROCE % von Ahold Delhaize für das Quartal, das im März 2024 endete, betrug 10,09 %. Dieser Wert ist in Ordnung. Walmart kommt hier allerdings auf einen Wert von 19%.
| Kapitalintensität | Zusammenfassung |
|---|---|
| CAPEX/Umsatz | 2,75% |
| ROIC | 11,07% |
| ROCE | 10,09% |
| Fazit | ![]() |
Profitabilität
Entscheidend ist am Ende des Tages, dass ein Unternehmen Cash erwirtschaftet. Vor allem die beiden Kennzahlen Free Cashflow Marge und Free Cashflow Conversion Rate finde ich wichtig.
Ahold hat eine geringe Free Cashflow Marge von 4,75%. Die Free Cashflow Marge zeigt den prozentualen Anteil des Umsatzes eines Unternehmens, der nach Abzug aller Kosten und Investitionen übrigbleibt und somit für Dividendenausschüttungen, Aktienrückkäufe oder zur Schuldentilgung zur Verfügung steht. Gleichzeitig muss beachtet werden, dass Lebensmittelhändler generell geringere Margen haben als Unternehmen in anderen Branchen. Dies liegt an dem hohen Wettbewerbsdruck und den engen Gewinnmargen in diesem Sektor. Zudem erreicht Ahold im Vergleich zur Konkurrenz aktuell die höchste Free Cashflow Marge.

Die Free Cashflow Conversion (Nettoergebnis) misst, wie effizient ein Unternehmen seinen Gewinn aus laufenden Aktivitäten in freien Cashflow umwandeln kann. Die Free Cashflow Conversion Rate liegt bei über 90%, was ein sehr guter Wert ist.
| Profitabilität | Zusammenfassung |
|---|---|
| Free Cashflow Marge | 4,75% |
| FCF Conversion (Nettoergebnis) | >90% |
| Fazit | ![]() |
Bilanz
Nettoverschuldung
Für die Beurteilung der Bilanzqualität schaue ich zunächst auf den Verschuldungsgrad. Die Kennzahl Nettoschulden/EBITDA zeigt, wie viele Jahre das Unternehmen benötigen würde, um seine Nettoschulden mit seinem aktuellen operativen Gewinn (EBITDA) zu begleichen. Ahold hat Nettoschulden, das Verhältnis zum Gewinn liegt bei 2,1. Die Daumenregel besagt, dass ein Wert von bis zu 3 noch akzeptabel ist.
Immateriellen Vermögensgegenstände
Mit immateriellen Vermögensgegenständen von 13 Milliarden EUR im Vergleich zu einer Marktkapitalisierung von 26 Milliarden EUR sind rund 50% der Marktkapitalisierung durch immaterielle Vermögenswerte gedeckt. Das ist ein sehr hoher Anteil, was mir nicht so gut gefällt. Ein hoher Anteil an immateriellen Vermögenswerten kann das Unternehmen anfälliger für Marktveränderungen machen, da diese Werte bei negativen Entwicklungen schnell an Wert verlieren können.

| Bilanz | Zusammenfassung |
|---|---|
| Nettoschulden / EBITDA | 2,1 |
| Immatr. VG / Marktkapitalisierung | 50% |
| Fazit | ![]() |
Dividende
Ahold Delhaize hat eine lange Historie der kontinuierlichen Dividendenzahlungen, die in den letzten 10 Jahren ohne Unterbrechung gezahlt wurden.

Ahold Delhaize bietet eine solide Dividendenrendite von 3,92%. Das Unternehmen schüttet rund 46% seines Gewinns an die Aktionäre aus. Dies lässt Spielraum für zukünftige Dividendenerhöhungen und Investitionen in Wachstum.
Insgesamt ist die Dividende von Ahold Delhaize attraktiv für einkommensorientierte Anleger, die eine solide und stetig wachsende Dividende suchen.

Bewertung
„Es ist viel besser, ein wunderbares Unternehmen zu einem fairen Preis zu kaufen, als ein faires Unternehmen zu einem wunderbaren Preis.“
Warren Buffett
Historischer Vergleich
Für die Bewertung im historischen Vergleich schaue ich auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), auf das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) sowie das Verhältnis des Unternehmenswertes zum Free Cashflow (EV/FCF).
Die Bewertung scheint insgesamt fair zu sein. Während das KGV leicht über dem historischen Durchschnitt liegt, zeigen das KUV und insbesondere das EV/FCF-Verhältnis, dass das Unternehmen im Vergleich zu Umsatz und Free Cashflow attraktiv bewertet ist. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen eine faire bis günstige Bewertung im aktuellen Marktumfeld hat.

| Kennzahl | Schnitt | TTM |
|---|---|---|
| KGV | 14,22 | 14,66 |
| KUV | 0,34 | 0,3 |
| EV/FCF | 12,08 | 5,98 |
| Fazit | ![]() |
fair |
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Fair Value
Den fairen Wert ermittle ich anhand des zukünftigen Gewinn- und Dividendenpotenzials. Dabei wird der voraussichtliche Gewinn pro Aktie (EPS) mit dem fairen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) multipliziert. Zusätzlich fließen die in dieser Zeit erhaltenen Dividenden ein (DPS – Dividend per Share). Beides wird mit den durchschnittlichen Kapitalkosten als Diskontierungsfaktor auf den heutigen Tag abgezinst. So erhalten wir den geschätzten fairen Wert pro Aktie.
| Unternehmen | Ahold Delhaize | Jahre | EPS | DPS |
|---|---|---|---|---|
| Faires KGV | 14 | 2023 | 1,95 | 1,1 |
| WACC | 5,8% | 2024 | 2,46 | 1,13 |
| Ausschüttungsquote | 46,0% | 2025 | 2,66 | 1,22 |
| Aktueller Aktienkurs | 28,08 | 2026 | 2,93 | 1,35 |
| Potential | 28,35% | Fair Value | 36 | EUR |
Die gewichteten Kapitalkosten (WACC) betragen rund 5,8%. Zudem setze ich das historische KGV von 14 für das Jahr 2026 an. Die Ausschüttungsquote sollte bei ca. 46% liegen.
Bei diesen Annahmen ergibt sich unter Berücksichtigung einer Sicherheitsmarge von 5% ein fairer Wert von 36 EUR. Das ist rund 28% unterhalb des aktuellen Kurses. Im Folgenden eine kurze Übersicht zur Renditeerwartung in Abhängigkeit vom Kursniveau:
| Kursniveau | Rendite p.a. |
|---|---|
| 28 | 15% |
| 29 | 14% |
| 30 | 13% |
| 31 | 12% |
| 31 | 11% |
| 32 | 10% |
| 33 | 9% |
| 34 | 8% |
| 35 | 7% |
| 36 | 6% |
Fazit der Analyse zur Ahold Delhaize-Aktie
„Eine Aktie, die man nicht 10 Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht 10 Minuten besitzen.“
Warren Buffett
Kommen wir nun zum Fazit meiner Analyse zur Ahold Delhaize-Aktie. Mit gefällt das Unternehmen insgesamt sehr gut. Ahold Delhaize ist ein sehr solides Unternehmen mit einer guten Marktposition und einer gesunden Bilanz. Die Aktie ist aus meiner Sicht günstig bewertet und bietet eine attraktive Dividendenrendite.
Insgesamt ist Ahold Delhaize ein interessanter Investitionskandidat für langfristig orientierte Anleger, die eine defensive Aktie mit Dividendenfokus suchen. Die Aktie schwankt deutlich geringer als der Gesamtmarkt. Beim derzeitigen Aktienkurs rechne ich mit einer Rendite von ca. 15%.
| Ahold Delhaize Aktie Analyse | Zusammenfassung |
|---|---|
| Qualitätsaktie | ja |
| Bewertung | günstig |
| Strategie | kaufen |
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Disclaimer
Ich habe die Ahold Delhaize Aktie Analyse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, kann aber die Richtigkeit der angegebenen Informationen und Daten nicht garantieren. Bei der Ahold Delhaize Aktie Analyse handelt es sich um einen journalistischen Beitrag, der ausschließlich Informationszwecken dient. Es findet keinerlei Anlageberatung von Aktienliebe statt. Ferner ist dieser Beitrag keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder eine sonstige Beratung. Es handelt sich nicht um Steuerberatung. Es handelt sich lediglich um meine persönliche Meinung. Bitte beachte, dass der Kauf von Aktien immer mit hohen Risiken verbunden ist, der im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust des investierten Kapitals führen kann. Ich kann daher keinerlei Haftung für die von dir getroffenen Investitionsentscheidungen übernehmen.
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Der Beitrag Ahold Delhaize: Solide Aktie für langfristige Investoren? erschien zuerst auf Aktienliebe.

