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Wie funktioniert Online-Banking? Konten digital und sicher verwalten
Kontostand prüfen, Überweisungen ausführen und deine Finanzen jederzeit im Blick behalten: Online-Banking macht viele Bankgeschäfte unabhängig von Filialöffnungszeiten möglich. Erfahre, wie digitales Banking funktioniert, welche Möglichkeiten es bietet und worauf du bei Zugang, TAN-Verfahren und Sicherheit achten solltest..
Online-Banking – Bankgeschäfte bequem am Computer oder Smartphone erledigen
Früher mussten viele Bankgeschäfte persönlich am Bankschalter erledigt oder schriftlich beauftragt werden. Heute reicht häufig ein Computer oder Smartphone, um den eigenen Kontostand zu kontrollieren, Rechnungen zu bezahlen oder Geld zwischen verschiedenen Konten zu übertragen. Möglich macht das Online-Banking, das inzwischen zu den wichtigsten Funktionen eines modernen Girokontos gehört.
Beim Online-Banking greifst du über eine geschützte Internetverbindung auf dein Bankkonto zu. Je nach Bank verwendest du dafür eine Website im Browser oder eine spezielle Banking-App auf deinem Smartphone. Nach der Anmeldung kannst du deine Kontobewegungen einsehen, Überweisungen vorbereiten, Daueraufträge verwalten und zahlreiche weitere Bankdienstleistungen nutzen, ohne eine Filiale besuchen zu müssen.
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, jederzeit einen Überblick über deine Finanzen zu erhalten. Du siehst beispielsweise, wann dein Gehalt eingegangen ist, welche Lastschriften abgebucht wurden und wie viel Geld auf deinem Girokonto verfügbar ist. Viele Banking-Apps unterstützen zusätzlich Push-Mitteilungen, Umsatzsuche, digitale Kontoauszüge und Funktionen zur Verwaltung deiner Zahlungskarten.
Damit fremde Personen nicht einfach auf dein Konto zugreifen oder Überweisungen ausführen können, kommen beim Online-Banking besondere Sicherheitsverfahren zum Einsatz. Dazu gehört die sogenannte starke Kundenauthentifizierung, bei der grundsätzlich mindestens zwei unabhängige Sicherheitsmerkmale aus den Bereichen Wissen, Besitz oder biometrische Eigenschaften verwendet werden. Abhängig von der Bank können beispielsweise Passwort, Smartphone und Fingerabdruck eine Rolle spielen.
Trotz dieser technischen Schutzmaßnahmen ist auch dein eigenes Verhalten wichtig. Gefälschte Banknachrichten, manipulierte Webseiten und betrügerische Zahlungsaufforderungen gehören zu den typischen Risiken. Wenn du die grundlegenden Sicherheitsregeln kennst und deine Zugangsdaten sorgfältig schützt, kannst du viele dieser Gefahren deutlich reduzieren.
In diesem Ratgeber erklären wir dir Schritt für Schritt, wie Online-Banking funktioniert, wie du den Zugang einrichtest und welche Bankgeschäfte du digital erledigen kannst. Außerdem zeigen wir die Unterschiede zwischen Online-Banking am Computer und Mobile-Banking per App, erklären die wichtigsten TAN-Verfahren und geben dir praktische Tipps für einen sicheren Umgang mit deinem Girokonto.
Online-Banking – die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
Mit Online-Banking kannst du zahlreiche Bankgeschäfte bequem von zu Hause oder unterwegs erledigen. Diese vier Funktionen machen die digitale Kontoverwaltung besonders praktisch.
Kontostand & Umsätze
Prüfe deinen Kontostand, kontrolliere Gehaltseingänge, Lastschriften und andere Kontobewegungen. Mit Umsatzsuche, digitalen Kontoauszügen und Buchungsdetails behältst du deine Einnahmen und Ausgaben im Blick.
Überweisungen & Aufträge
Führe SEPA-Überweisungen aus, nutze Echtzeitüberweisungen bei unterstützten Konten und richte regelmäßige Zahlungen ein. Auch Daueraufträge lassen sich bei vielen Banken direkt online ändern, kontrollieren oder löschen.
Banking-App & Mobilität
Nutze dein Girokonto über eine Banking-App auf dem Smartphone. Je nach Anbieter kannst du Push-Mitteilungen aktivieren, Überweisungen vorbereiten und Karten verwalten. So bleibt dein Konto auch unterwegs zugänglich.
Sicherheit & TAN
Zusätzliche Sicherheitsverfahren schützen deinen Kontozugang und die Freigabe bestimmter Zahlungen. Dazu gehören starke Kundenauthentifizierung, TAN-Verfahren und Freigaben über sichere Banking-Apps. Prüfe dabei immer die angezeigten Auftragsdaten.
Wichtig: Online-Banking ist bequem – Sicherheit bleibt entscheidend
Gib deine Zugangsdaten, Passwörter und TANs niemals an andere Personen weiter. Melde dich möglichst über die offizielle Banking-App oder die selbst aufgerufene Website deiner Bank an. Halte deine Geräte aktuell und kontrolliere bei jeder Zahlungsfreigabe den Betrag und den Empfänger. Besonders vorsichtig solltest du bei unerwarteten Nachrichten, verdächtigen Links und angeblich dringenden Sicherheitsprüfungen sein.
Was ist Online-Banking und wie funktioniert es?
Online-Banking bezeichnet die digitale Verwaltung eines Bankkontos über das Internet. Statt für eine Überweisung, eine Kontoauskunft oder eine andere Bankdienstleistung eine Filiale aufzusuchen, kannst du viele dieser Aufgaben direkt am Computer, Tablet oder Smartphone erledigen. Voraussetzung ist ein entsprechender Online-Banking-Zugang bei deiner Bank.
Nach der Anmeldung stellt dir das Kreditinstitut eine geschützte Benutzeroberfläche zur Verfügung. Dort siehst du beispielsweise deinen Kontostand, deine Buchungen und weitere Informationen zum Konto. Außerdem kannst du Zahlungen vorbereiten, Kontodaten verwalten und je nach Anbieter zusätzliche Dienstleistungen nutzen.
Das eigentliche Geld befindet sich dabei nicht auf deinem Computer oder Smartphone. Deine Geräte dienen lediglich dazu, mit den Systemen der Bank zu kommunizieren. Der Kontostand und die Zahlungsinformationen werden von der Bank verarbeitet und über eine verschlüsselte Verbindung in deinem Online-Banking angezeigt.
Online-Banking gehört inzwischen zu den wichtigsten Leistungen eines modernen Girokontos. Während manche Kunden ihre Bankgeschäfte ausschließlich digital erledigen, kombinieren andere Online-Banking mit persönlicher Beratung oder Dienstleistungen in einer Bankfiliale.
Wenn du wissen möchtest, welche Unterschiede zwischen diesen Bankmodellen bestehen, findest du weitere Informationen in unserem Ratgeber Direktbank oder Filialbank?.
Wie richtest du Online-Banking zum ersten Mal ein?
Damit du deine Bankgeschäfte digital erledigen kannst, benötigst du zunächst einen Online-Banking-Zugang. Bei vielen Banken lässt sich dieser bereits während der Kontoeröffnung aktivieren. Bei einem bestehenden Girokonto kannst du die Freischaltung häufig nachträglich beantragen.
Wie genau die Einrichtung funktioniert, hängt von deiner Bank ab. In der Regel erhältst du eine Benutzerkennung und musst persönliche Zugangsdaten festlegen. Zusätzlich wird ein Sicherheitsverfahren eingerichtet, mit dem du bestimmte Anmeldungen oder Zahlungsaufträge bestätigen kannst.
Besonders häufig kommen dafür spezielle Freigabe-Apps oder andere TAN-Verfahren zum Einsatz. Manche Banken verwenden zusätzlich eine Gerätebindung, bei der ein bestimmtes Smartphone oder ein anderes Gerät für die sichere Nutzung registriert wird.
Welche Voraussetzungen benötigst du?
Für die Nutzung brauchst du normalerweise ein geeignetes internetfähiges Gerät, einen aktiven Online-Banking-Zugang und das von deiner Bank vorgesehene Authentifizierungsverfahren. Bei der Verwendung einer Banking-App muss das Smartphone außerdem die technischen Voraussetzungen der jeweiligen Anwendung erfüllen.
Du solltest darauf achten, dass dein Betriebssystem regelmäßig Sicherheitsupdates erhält. Gerade bei älteren Smartphones kann es vorkommen, dass bestimmte Banking-Apps nicht mehr unterstützt werden, weil wichtige Sicherheitsfunktionen fehlen.
Schritt für Schritt: So funktioniert der erste Online-Banking-Zugang
Die genaue Reihenfolge unterscheidet sich von Bank zu Bank. Der folgende Ablauf zeigt dir, wie die Einrichtung typischerweise funktioniert.
Online-Banking freischalten
Du beantragst beziehungsweise aktivierst den digitalen Kontozugang bei deiner Bank. Bei einer Neueröffnung kann dies bereits Teil des Antrags sein.
Zugangsdaten festlegen
Du erhältst oder erstellst deine Benutzerkennung und richtest ein sicheres persönliches Passwort beziehungsweise eine Online-Banking-PIN ein.
Sicherheitsverfahren aktivieren
Du registrierst das angebotene TAN- oder App-Freigabeverfahren. Hierfür kann beispielsweise ein Aktivierungsbrief, ein QR-Code oder eine andere Verifizierung notwendig sein.
Erste Anmeldung durchführen
Du öffnest die offizielle Bankwebsite oder Banking-App, meldest dich an und bestätigst den Zugriff, soweit das Sicherheitsverfahren dies verlangt.
Kontofunktionen kennenlernen
Kontrolliere deinen Kontostand, öffne die Umsatzübersicht und mache dich mit Überweisungen, Daueraufträgen und den Sicherheitseinstellungen vertraut.
Sicherheitsoptionen einstellen
Aktiviere bei Bedarf Umsatzbenachrichtigungen, kontrolliere dein Überweisungslimit und informiere dich über die Möglichkeiten zur Kontosperre.
Wie funktioniert die Anmeldung beim Online-Banking?
Für die Anmeldung öffnest du die offizielle Website deiner Bank oder die dazugehörige Banking-App. Anschließend gibst du die erforderliche Benutzerkennung und dein persönliches Passwort beziehungsweise deine Online-Banking-PIN ein.
Abhängig von den Sicherheitsanforderungen kann eine zusätzliche Bestätigung erforderlich sein. Beispielsweise erscheint eine Freigabeanfrage in einer registrierten Smartphone-App oder du musst einen einmaligen Sicherheitscode verwenden.
Nach erfolgreicher Anmeldung gelangst du in den geschützten Kundenbereich. Dort kannst du die für dein Konto freigeschalteten Funktionen nutzen. Viele Banken zeigen auf der Startseite eine Übersicht über Kontostände und letzte Buchungen.
Warum benötigst du mehr als nur ein Passwort?
Ein Passwort allein bietet keinen vollständigen Schutz. Gelangen Kriminelle beispielsweise durch eine gefälschte Internetseite an deine Zugangsdaten, könnten sie versuchen, sich damit unberechtigt anzumelden.
Deshalb kommt beim Online-Banking grundsätzlich die sogenannte starke Kundenauthentifizierung zum Einsatz. Dabei werden mindestens zwei voneinander unabhängige Sicherheitsmerkmale aus unterschiedlichen Kategorien kombiniert. Die zusätzlichen Prüfungen können je nach Vorgang und zulässiger Ausnahme unterschiedlich aussehen.
Ein häufiger Ablauf besteht darin, dass du zunächst deine Zugangsdaten eingibst und anschließend die Anmeldung auf einem registrierten Gerät bestätigst. Dadurch reicht der Besitz des Passworts allein normalerweise nicht aus, um die vollständige Authentifizierung erfolgreich durchzuführen.
Welche Zugangsdaten benötigst du beim Online-Banking?
Die genaue Bezeichnung der Zugangsdaten hängt von deinem Kreditinstitut ab. Häufig werden Begriffe wie Benutzerkennung, Anmeldename, Online-Banking-ID, PIN oder Passwort verwendet. Diese Daten dienen dazu, deinen persönlichen Zugang zu identifizieren und vor unberechtigter Nutzung zu schützen.
Deine Benutzerkennung ist normalerweise nicht mit deiner IBAN gleichzusetzen. Während die IBAN dein Zahlungskonto identifiziert, wird die Online-Banking-Kennung für die Anmeldung am digitalen Bankzugang verwendet.
Wie sollte ein sicheres Online-Banking-Passwort aussehen?
Verwende nach Möglichkeit ein langes, individuelles Passwort, das du ausschließlich für deinen Banking-Zugang nutzt. Wenn deine Bank nur bestimmte PIN-Formate zulässt, solltest du dennoch keine leicht zu erratende Kombination verwenden.
Vermeide persönliche Informationen wie Geburtsdaten, einfache Zahlenfolgen oder häufig genutzte Passwörter. Besonders problematisch ist es, dasselbe Passwort auch für E-Mail-Konten, Online-Shops oder andere Dienste zu verwenden.
Wenn du zahlreiche unterschiedliche Passwörter verwalten musst, kann ein vertrauenswürdiger Passwortmanager helfen. Entscheidend ist, dass deine Zugangsdaten sicher geschützt bleiben und nicht unkontrolliert weitergegeben werden.
Was passiert, wenn du deine Zugangsdaten vergessen hast?
Viele Banken bieten einen geregelten Wiederherstellungsprozess an. Je nach Anbieter kannst du deine Zugangsdaten selbst zurücksetzen oder musst den Kundenservice kontaktieren. Dabei wird normalerweise geprüft, ob du tatsächlich zur Nutzung des Kontos berechtigt bist.
Nutze für solche Vorgänge ausschließlich die offiziellen Kontaktwege deiner Bank. Besonders vorsichtig solltest du bei E-Mails oder SMS sein, die eine angeblich dringende Wiederherstellung deines Zugangs verlangen und dich auf eine unbekannte Website weiterleiten.
Welche Funktionen bietet Online-Banking bei der Kontoverwaltung?
Die digitale Kontoverwaltung geht weit über die Anzeige deines Kontostands hinaus. Viele Banken stellen zusätzliche Möglichkeiten bereit, mit denen du deine Einnahmen und Ausgaben besser organisieren kannst.
Kontostand jederzeit überprüfen
Nach der Anmeldung kannst du den aktuellen beziehungsweise zuletzt verfügbaren Kontostand einsehen. Dadurch erkennst du schnell, wie viel Geld auf deinem Girokonto vorhanden ist. Einige Banken zeigen zusätzlich den verfügbaren Betrag an, der sich beispielsweise durch vorgemerkte Zahlungen oder einen eingeräumten Dispositionskredit vom reinen Kontosaldo unterscheiden kann.
Gerade wenn du regelmäßig Geld überweist oder verschiedene laufende Abbuchungen hast, ist dieser Überblick hilfreich. So kannst du besser einschätzen, ob das Konto für bevorstehende Zahlungen ausreichend gedeckt ist.
Kontobewegungen und Buchungen kontrollieren
In der Umsatzübersicht siehst du, welche Beträge eingegangen oder abgegangen sind. Dazu gehören beispielsweise Gehaltszahlungen, Karteneinkäufe, Lastschriften und Überweisungen.
Viele Banken bieten Such- und Filtermöglichkeiten an. Damit kannst du gezielt nach einem Zahlungsempfänger, einer Buchung oder einem bestimmten Zeitraum suchen. Das erleichtert insbesondere die Kontrolle wiederkehrender Ausgaben.
Digitale Kontoauszüge herunterladen
Je nach Bank kannst du deine Kontoauszüge als PDF abrufen und für deine Unterlagen speichern. Häufig gibt es dafür ein elektronisches Postfach, in dem auch andere Bankmitteilungen bereitgestellt werden.
Prüfe regelmäßig, ob neue Dokumente vorliegen. Außerdem ist es sinnvoll, wichtige Unterlagen geordnet aufzubewahren und bei Bedarf zusätzliche Sicherungskopien anzulegen. Informiere dich darüber, wie lange deine Bank elektronische Dokumente im Postfach bereitstellt.
Wie führst du eine Überweisung im Online-Banking aus?
Eine der wichtigsten Online-Banking-Funktionen ist die elektronische Überweisung. Du wählst das gewünschte Konto aus, öffnest die Überweisungsfunktion und gibst den Namen des Empfängers, die IBAN und den gewünschten Betrag ein.
Bei Rechnungen solltest du zusätzlich den angegebenen Verwendungszweck übernehmen. Besonders wichtig sind Rechnungs- und Kundennummern, damit der Zahlungsempfänger das eingegangene Geld korrekt zuordnen kann.
Bevor du den Auftrag endgültig freigibst, kontrollierst du die eingegebenen Daten. Für entsprechende SEPA-Überweisungen gibt es außerdem eine Empfängerüberprüfung, die feststellt, ob der angegebene Name zur IBAN passt. Bei Abweichungen solltest du die Angaben klären, bevor du die Zahlung autorisierst.
Die Freigabe erfolgt anschließend mit dem Sicherheitsverfahren deiner Bank. Bei einer App-Freigabe wird beispielsweise eine Bestätigung auf dem registrierten Smartphone angezeigt. Bei modernen Verfahren sind die Sicherheitsinformationen mit dem Zahlungsempfänger und dem Überweisungsbetrag verknüpft.
Alle technischen Grundlagen zur Kontokennung, zur Überweisungsdauer und zum Zahlungsverkehr zwischen Banken findest du in unserem Ratgeber Wie funktionieren Überweisungen?.
Was ist der Unterschied zwischen einer normalen und einer Echtzeitüberweisung?
Eine gewöhnliche elektronische SEPA-Überweisung benötigt grundsätzlich höchstens einen Bankgeschäftstag ab dem maßgeblichen Eingang des Zahlungsauftrags bei der Bank. Annahmefristen, Wochenenden und Feiertage können beeinflussen, wann die Zahlung tatsächlich beim Empfänger ankommt.
Bei einer SEPA-Echtzeitüberweisung wird das Geld dagegen normalerweise innerhalb von höchstens zehn Sekunden verfügbar. Dieses Verfahren ist grundsätzlich rund um die Uhr nutzbar, sofern der Zahlungsweg unterstützt wird.
Auch hier gilt: Prüfe die Zahlungsdaten sorgfältig. Gerade bei Echtzeitüberweisungen bleibt nach der Ausführung praktisch keine Zeit, um einen Fehler noch vor der Gutschrift zu korrigieren.
Praxisbeispiel: Eine Rechnung online überweisen
Wie einfach eine Online-Überweisung ablaufen kann, zeigt das folgende fiktive Beispiel.
Du bezahlst eine Rechnung über 125 Euro
Du erhältst eine Rechnung über 125 Euro und möchtest sie direkt über dein Girokonto bezahlen. Zunächst meldest du dich über die offizielle Website oder App deiner Bank an und öffnest die Funktion für eine neue Überweisung.
Dann gibst du den Namen des Zahlungsempfängers, seine IBAN und den Betrag von 125 Euro ein. Als Verwendungszweck verwendest du die Rechnungsnummer. Anschließend kontrollierst du die Daten und beachtest das Ergebnis der Empfängerüberprüfung.
Nun gibst du den Auftrag mit dem vorgesehenen Sicherheitsverfahren frei. Bei einer App-Freigabe überprüfst du auch dort nochmals den Betrag und den angezeigten Empfänger. Erst wenn diese Daten mit deiner beabsichtigten Zahlung übereinstimmen, bestätigst du den Auftrag.
Nach der Ausführung kannst du den Zahlungsvorgang in der Umsatzübersicht beziehungsweise im Auftragsstatus nachvollziehen. Eine zusätzliche Bestätigung lässt sich je nach Bank herunterladen oder speichern.
Wie kannst du Daueraufträge im Online-Banking verwalten?
Ein Dauerauftrag ist eine wiederkehrende Überweisung mit festgelegtem Betrag und Zahlungsrhythmus. Wenn du beispielsweise jeden Monat deine Miete überweisen möchtest, kannst du den Dauerauftrag einmal einrichten und anschließend automatisch ausführen lassen.
Im Online-Banking findest du dafür normalerweise einen eigenen Bereich. Dort kannst du neue Aufträge anlegen und bestehende Daueraufträge einsehen. Viele Banken ermöglichen es außerdem, den Betrag, den Empfänger oder den Ausführungstermin zu ändern.
Wenn ein Dauerauftrag nicht mehr benötigt wird, kannst du ihn rechtzeitig löschen. Beachte dabei die von deiner Bank vorgesehenen Bearbeitungsfristen. Bereits ausgeführte Überweisungen werden durch die spätere Löschung nicht rückgängig gemacht.
Bei Lastschriften funktioniert die Zahlungsabwicklung anders. Hier veranlasst der Empfänger den Einzug auf Grundlage eines gültigen Mandats. Die Unterschiede erklären wir auf unserer Unterseite Lastschrift oder Dauerauftrag?.
Kannst du Lastschriften online zurückgeben?
Viele Banken bieten eine Funktion an, mit der du bestimmte Lastschriften direkt aus der Umsatzübersicht zurückgeben lassen kannst. Für autorisierte SEPA-Basislastschriften gilt grundsätzlich ein achtwöchiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen. Bei nicht autorisierten Zahlungen gelten besondere gesetzliche Erstattungsregeln.
Eine Lastschriftrückgabe beendet allerdings nicht automatisch den zugrunde liegenden Vertrag oder eine berechtigte Zahlungspflicht. Deshalb solltest du bei einer Rückgabe auch die Ursache der Abbuchung prüfen und gegebenenfalls Kontakt mit dem Zahlungsempfänger aufnehmen.
Was ist Mobile-Banking und wie unterscheidet es sich vom Online-Banking?
Mobile-Banking bezeichnet die Nutzung digitaler Bankdienstleistungen auf einem mobilen Gerät, meistens über eine Smartphone-App. Es ist damit eine besondere Form des Online-Bankings.
Während du beim klassischen Online-Banking häufig einen Internetbrowser verwendest, stellt dir die Banking-App eine speziell für Smartphones entwickelte Oberfläche zur Verfügung. Beide Varianten greifen grundsätzlich auf dieselben Bankkonten zu, können aber unterschiedliche Funktionen besitzen.
Einige Apps bieten beispielsweise die Möglichkeit, Rechnungen zu fotografieren und relevante Überweisungsdaten automatisch zu übernehmen. Auch Push-Benachrichtigungen, biometrische Anmeldung oder die Verwaltung von Zahlungskarten gehören bei vielen Anbietern zum Funktionsumfang.
Ist Online-Banking per Smartphone sicher?
Eine Banking-App kann eine sichere Möglichkeit zur Kontoverwaltung sein, sofern du eine offizielle Anwendung verwendest und dein Gerät angemessen schützt. Wichtig sind regelmäßige Sicherheitsupdates, eine zuverlässige Gerätesperre und ein sorgfältiger Umgang mit Freigabeanfragen.
Viele Banken ermöglichen eine biometrische Anmeldung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Welche Sicherheitsmerkmale dabei tatsächlich zum Einsatz kommen, hängt vom Gerät und vom Verfahren der Bank ab.
Besondere Vorsicht ist notwendig, wenn du eine unerwartete Freigabeaufforderung erhältst. Eine Anfrage solltest du nur bestätigen, wenn du den zugehörigen Vorgang selbst ausgelöst hast und die angezeigten Informationen korrekt sind.
Wie funktioniert die Kartenverwaltung im Online-Banking?
Neben dem Girokonto kannst du bei vielen Banken auch deine Zahlungskarten digital verwalten. Welche Einstellungen möglich sind, hängt vom Kartenmodell und vom Funktionsumfang der jeweiligen Bank ab.
Häufig stehen beispielsweise Informationen zu Kartenumsätzen, Kartenlimits oder Karteneinstellungen zur Verfügung. Manche Banken ermöglichen außerdem, bestimmte Zahlungsfunktionen vorübergehend zu deaktivieren oder eine Karte direkt über die App zu sperren.
Das ist besonders praktisch, wenn du deine Bankkarte verloren hast oder einen ungewöhnlichen Umsatz bemerkst. Du solltest jedoch wissen, dass eine temporäre Kartensperre nicht bei jedem Anbieter identisch funktioniert und möglicherweise nicht alle bereits autorisierten Umsätze verhindert.
Wenn deine Karte tatsächlich gestohlen wurde oder du einen Missbrauch vermutest, solltest du die vorgesehenen Sperrwege deiner Bank unverzüglich nutzen.
Die Unterschiede zwischen den Kartentypen und ihren Einsatzmöglichkeiten erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Debitkarte oder Kreditkarte?.
Was ist eine TAN und warum wird sie beim Online-Banking benötigt?
TAN steht für Transaktionsnummer. Eine TAN beziehungsweise ein vergleichbarer Freigabecode dient dazu, einen bestimmten Bankvorgang zu autorisieren. Bei vielen modernen Verfahren erhältst du statt einer manuell einzugebenden Nummer eine Freigabeanfrage in einer gesonderten App.
Die zusätzliche Bestätigung ist ein Bestandteil der starken Kundenauthentifizierung. Sie erschwert es Angreifern, allein mit gestohlenen Zugangsdaten unberechtigte Zahlungen auszuführen.
Bei elektronischen Fernzahlungen sind die Authentifizierungsinformationen grundsätzlich an den konkreten Zahlungsempfänger und den Betrag gebunden. Dadurch kann eine Freigabe nicht einfach unverändert für einen anderen Zahlungsvorgang verwendet werden.
Welche TAN-Verfahren gibt es?
Banken verwenden unterschiedliche technische Lösungen zur Freigabe von Zahlungen. Die folgende Übersicht erklärt drei verbreitete Verfahren.
PushTAN / AppTAN
Eine registrierte Freigabe-App zeigt den zu bestätigenden Vorgang an. Du prüfst die Auftragsdaten und bestätigst die Anfrage beispielsweise mit einem App-Code oder einem unterstützten biometrischen Verfahren.
photoTAN
Ein spezieller Grafikcode wird mithilfe einer geeigneten App oder eines TAN-Generators ausgewertet. Das Verfahren erzeugt beziehungsweise bestätigt die für den Vorgang erforderlichen Sicherheitsinformationen.
chipTAN
Bei diesem Verfahren wird normalerweise eine geeignete Bankkarte mit einem separaten TAN-Generator verwendet. Der Generator verarbeitet die notwendigen Auftragsdaten und erzeugt die Freigabenummer.
Welches Verfahren du nutzen kannst, bestimmt deine Bank. Manche Institute bieten mehrere Möglichkeiten an, andere konzentrieren sich auf eine eigene App-Lösung. Auch die Kosten für zusätzliche Geräte oder alternative Verfahren können unterschiedlich ausfallen.
Ist eine Freigabe-App auf demselben Smartphone sicher?
Bei vielen Banken werden sowohl das Mobile-Banking als auch die Freigabe-App auf demselben Smartphone verwendet. Ob diese Kombination die Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung erfüllt, hängt vom konkreten technischen Schutz der Anwendungen und der Trennung der Authentifizierungsmerkmale ab.
Ein separates Gerät für die Zahlungsfreigabe kann eine zusätzliche Sicherheitsbarriere schaffen. Unabhängig davon solltest du dein Smartphone vor fremdem Zugriff schützen, Sicherheitsupdates installieren und niemals unerwartete Freigabeanfragen bestätigen.
Wie sicher ist Online-Banking?
Moderne Banken setzen zahlreiche technische Sicherheitsmaßnahmen ein, um den digitalen Zahlungsverkehr zu schützen. Dazu gehören verschlüsselte Verbindungen, mehrstufige Anmeldeverfahren, die Überwachung auffälliger Transaktionen und besondere Sicherheitskontrollen bei Zahlungen.
Trotzdem kann kein System sämtliche Risiken vollständig ausschließen. Besonders häufig versuchen Kriminelle deshalb, nicht direkt die Banktechnik anzugreifen, sondern Kunden zur freiwilligen Preisgabe von Zugangsdaten oder zur Freigabe betrügerischer Zahlungen zu bewegen.
Ein wichtiger Teil der Sicherheit liegt deshalb in deinem eigenen Verhalten. Wer Warnsignale erkennt und seine Geräte sorgfältig schützt, reduziert das Risiko deutlich.
Was ist Phishing beim Online-Banking?
Beim Phishing geben sich Betrüger beispielsweise als Mitarbeiter einer Bank aus und versuchen, sensible Informationen zu erhalten. Dafür nutzen sie häufig gefälschte E-Mails, SMS-Nachrichten oder Webseiten, die der echten Bankoberfläche täuschend ähnlich sehen.
Typisch sind Nachrichten über angeblich gesperrte Konten, notwendige Sicherheitsupdates oder ungewöhnliche Kontobewegungen. Häufig wird mit kurzen Fristen gedroht, damit du möglichst schnell auf einen Link klickst.
Auf der verlinkten Seite sollen dann Zugangsdaten, Passwörter oder andere Sicherheitsinformationen eingegeben werden. In manchen Fällen versuchen Betrüger außerdem, dich zur Bestätigung einer tatsächlich von ihnen ausgelösten Zahlung zu bewegen.
Wichtig: Wenn du eine angebliche Sicherheitsnachricht deiner Bank erhältst, öffne das Online-Banking selbst über die bekannte Website oder die offizielle App. Verwende nicht den Link aus der verdächtigen Nachricht und bestätige keine unbekannten Zahlungsaufträge.
Welche Rolle spielen gefälschte Bankanrufe?
Auch telefonisch versuchen Betrüger, sich als Bankmitarbeiter auszugeben. Dabei können sie eine angeblich verdächtige Überweisung oder eine dringende Sicherheitsprüfung vortäuschen. Teilweise werden sogar Rufnummern manipuliert, sodass ein Anruf scheinbar von deiner Bank stammt.
Lass dich bei solchen Gesprächen nicht unter Druck setzen. Gib niemals vollständige Zugangsdaten oder Sicherheitscodes weiter und bestätige keine Freigaben, die du nicht selbst veranlasst hast.
Wenn du Zweifel hast, beende das Gespräch und kontaktiere deine Bank selbst über eine dir bekannte offizielle Telefonnummer.
Welche Sicherheitsregeln solltest du beim Online-Banking beachten?
Mit einigen grundlegenden Maßnahmen kannst du deinen digitalen Bankzugang deutlich besser schützen. Dabei kommt es weniger auf komplizierte technische Kenntnisse an als auf zuverlässige Gewohnheiten im Alltag.
- Starkes Passwort verwenden: Nutze ein individuelles Passwort beziehungsweise eine sichere Banking-PIN und verwende diese nicht gleichzeitig für andere Dienste.
- Offizielle Zugangswege nutzen: Öffne das Banking über deine gespeicherte Bankadresse oder die offizielle App, nicht über unaufgeforderte Nachrichtenlinks.
- Geräte aktuell halten: Installiere Sicherheitsupdates für Betriebssystem, Browser und Banking-Anwendungen.
- Freigaben kontrollieren: Prüfe vor der Bestätigung immer den Empfänger, den Betrag und den angezeigten Auftrag.
- Smartphone absichern: Aktiviere eine zuverlässige Gerätesperre und schütze deine Banking- und Freigabe-Apps.
- Öffentliche Geräte vermeiden: Verwende möglichst keine fremden oder öffentlich zugänglichen Computer für sensible Bankgeschäfte.
- Überweisungslimits prüfen: Ein angemessenes Limit kann die Höhe möglicher Schäden durch unberechtigte Zahlungen begrenzen.
- Kontobewegungen kontrollieren: Überprüfe regelmäßig, ob alle Buchungen tatsächlich von dir veranlasst oder vereinbart wurden.
Besonders wichtig ist der richtige Umgang mit TAN- und App-Freigaben. Eine Bestätigung kann eine verbindliche Zahlungsautorisierung darstellen. Deshalb solltest du niemals eine Freigabe erteilen, nur weil dich jemand telefonisch oder schriftlich dazu auffordert.
Was solltest du tun, wenn dein Smartphone verloren geht?
Wenn du dein Smartphone für Online-Banking und Zahlungsfreigaben verwendest, kann ein Verlust besonders problematisch sein. Das Gerät enthält möglicherweise deine Banking-App oder dient als registriertes Freigabegerät.
Informiere deshalb unverzüglich deine Bank, wenn das Smartphone gestohlen wurde oder du einen unberechtigten Zugriff vermutest. Die Bank kann prüfen, ob die Gerätebindung aufgehoben oder der betreffende Zugang gesperrt werden muss.
Wenn dein Gerät eine Funktion zur Fernsperrung besitzt, kannst du diese über die vorgesehenen Wege nutzen. Ändere bei einem konkreten Verdacht auf kompromittierte Zugangsdaten außerdem die betroffenen Passwörter über ein sicheres Gerät.
Für die spätere Einrichtung auf einem Ersatzsmartphone kann eine erneute Aktivierung des Freigabeverfahrens erforderlich sein. Dabei solltest du ausschließlich die offiziellen Anweisungen deiner Bank verwenden.
Was passiert, wenn dein Online-Banking-Zugang gesperrt ist?
Ein Online-Banking-Zugang kann aus unterschiedlichen Gründen gesperrt werden. Dazu gehören beispielsweise mehrfach falsch eingegebene Zugangsdaten, Sicherheitsauffälligkeiten oder eine von dir selbst veranlasste Sperre.
Wenn du dich nicht mehr anmelden kannst, solltest du zunächst prüfen, ob eine offizielle Fehlermeldung deiner Bank vorliegt. Verwende anschließend die vorgesehenen Wiederherstellungswege oder kontaktiere den Kundenservice.
Versuche nicht, die Sperre über unbekannte Internetseiten oder Links aus angeblichen Sicherheitsnachrichten aufzuheben. Gerade solche Situationen werden von Betrügern ausgenutzt, um zusätzliche Zugangsdaten zu erlangen.
Ist Online-Banking kostenlos?
Bei vielen Girokonten ist die Nutzung des Online-Bankings bereits im Kontomodell enthalten. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sämtliche Bankdienstleistungen kostenlos sind.
Je nach Bank können beispielsweise Kontoführungsgebühren, Entgelte für bestimmte Serviceleistungen oder Kosten für zusätzliche Sicherheitsgeräte entstehen. Auch einzelne Zahlungsverkehrsleistungen können von den konkreten Kontobedingungen abhängen.
Manche Banken stellen beispielsweise einen TAN-Generator kostenpflichtig bereit. Andere bieten App-basierte Freigabeverfahren ohne gesondertes Entgelt an. Entscheidend ist das Preis- und Leistungsverzeichnis des jeweiligen Kreditinstituts.
Mehr darüber erfährst du in unserem Ratgeber Welche Kosten verursacht ein Girokonto?.
Welche Vorteile und Nachteile hat Online-Banking?
Der größte Vorteil des Online-Bankings besteht in der zeitlichen und örtlichen Flexibilität. Viele Bankgeschäfte kannst du jederzeit vorbereiten, ohne dafür eine Filiale aufsuchen zu müssen. Die tatsächliche Ausführung von Zahlungen richtet sich allerdings weiterhin nach dem gewählten Zahlungsweg und dessen Verfügbarkeit.
Besonders praktisch ist die schnelle Übersicht über Einnahmen und Ausgaben. Du kannst Kontobewegungen durchsuchen, Zahlungen vorbereiten und bei vielen Banken verschiedene Konten oder Produkte innerhalb einer Oberfläche verwalten.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass du viele Änderungen selbst durchführen kannst. Beispielsweise lassen sich Daueraufträge verwalten, persönliche Einstellungen anpassen oder bestimmte Kartenfunktionen aktivieren und deaktivieren.
Zu den Nachteilen gehören mögliche technische Störungen, die Abhängigkeit von einem internetfähigen Gerät und zusätzliche Anforderungen an die digitale Sicherheit. Auch die persönliche Beratung kann eingeschränkt sein, wenn eine Bank hauptsächlich digitale Kontaktwege anbietet.
Ob Online-Banking für dich geeignet ist, hängt deshalb nicht nur von der Benutzeroberfläche ab. Auch Kundenservice, Sicherheitsverfahren, Erreichbarkeit und die angebotenen Funktionen spielen eine Rolle.
Worauf solltest du bei der Auswahl einer Online-Banking-Bank achten?
Wenn du ein neues Girokonto eröffnen möchtest, solltest du nicht nur auf die monatlichen Kontoführungsgebühren schauen. Gerade die Qualität des Online-Bankings kann im Alltag einen großen Unterschied machen.
Prüfe beispielsweise, ob die Banking-App übersichtlich gestaltet ist, welche Zahlungsarten unterstützt werden und welche Möglichkeiten zur Kartenverwaltung bestehen. Auch die angebotenen TAN-Verfahren, die Wiederherstellung des Zugangs und die Erreichbarkeit des Kundenservices sind wichtige Auswahlkriterien.
Ein weiterer Punkt ist die Möglichkeit, digitale Kontoauszüge und Buchungsdaten abzurufen. Wenn du deine Finanzen regelmäßig auswertest oder Zahlungen für deine persönliche Haushaltsplanung dokumentierst, können solche Funktionen besonders nützlich sein.
Ein guter Einstieg ist unser Girokonto-Vergleich. Dort kannst du verschiedene Kontomodelle gegenüberstellen und anschließend die konkreten Funktionen der jeweiligen Bank prüfen.
Fazit: Online-Banking macht die Kontoverwaltung einfacher und flexibler
Online-Banking ermöglicht dir, viele wichtige Bankgeschäfte bequem über das Internet zu erledigen. Du kannst deinen Kontostand kontrollieren, Überweisungen ausführen, Daueraufträge verwalten und je nach Anbieter zahlreiche zusätzliche Funktionen nutzen.
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, deine Finanzen unabhängig von den Öffnungszeiten einer Bankfiliale im Blick zu behalten. Über eine Banking-App funktioniert das auch unterwegs, sofern du eine geeignete und sichere Internetverbindung verwendest.
Ein entscheidender Bestandteil ist die Sicherheit. Moderne Authentifizierungsverfahren schützen sensible Kontozugriffe und Zahlungsfreigaben. Trotzdem solltest du Zugangsdaten sorgfältig behandeln, verdächtige Nachrichten erkennen und jede Zahlungsfreigabe genau prüfen.
Online-Banking ist dann besonders hilfreich, wenn du seine Funktionen bewusst nutzt und deine persönlichen Sicherheitsmaßnahmen ernst nimmst. Ein starkes Passwort, aktuelle Geräte und regelmäßige Kontrollen deiner Buchungen bilden dafür eine wichtige Grundlage.
Wenn du die verschiedenen Funktionen schrittweise kennenlernst, kannst du deinen Zahlungsverkehr effizient organisieren und gleichzeitig den Überblick über deine Finanzen behalten.
Weitere Grundlagen zu Kontoführung, Überweisungen, Kartenzahlungen und Bankgebühren findest du in unserem Girokonto-Leitfaden. Dort erklären wir die wichtigsten Bankthemen verständlich und praxisnah.
Quellen und weiterführende Informationen
Für die Erläuterungen zur starken Kundenauthentifizierung, zur Sicherheit digitaler Zahlungen, zu TAN-Verfahren und zu typischen Betrugsrisiken wurden insbesondere folgende Quellen berücksichtigt:
- Deutsche Bundesbank – PSD2 und starke Kundenauthentifizierung
- Deutsche Bundesbank – Fragen zu Sicherheit und Privatsphäre
- Deutsche Bundesbank – Authentifizierung und Zahlungsdienstleister
- BaFin – Authentisierungsverfahren beim Online-Banking
- Verbraucherzentrale – Schutz vor Betrug beim Online-Banking
- Verbraucherzentrale – Phishing-Radar und betrügerische Banknachrichten
Online-Banking im Browser oder per App – was ist besser?
Ob am Computer oder auf dem Smartphone: Beide Varianten ermöglichen die digitale Verwaltung deines Girokontos. Unsere Vergleichstabelle zeigt, worin sie sich unterscheiden und welche Lösung für deinen Alltag besonders praktisch sein kann.
| Eigenschaft | Online-Banking im Browser Computer, Laptop oder Tablet | Mobile-Banking per App Smartphone und mobile Geräte |
|---|---|---|
| Zugriff | Über die offizielle Banking-Website im Internetbrowser. | Über eine installierte Banking-App deiner Bank. |
| Benötigte Geräte | Computer, Laptop oder ein anderes geeignetes Gerät mit Browser. | Kompatibles Smartphone oder Tablet mit unterstütztem Betriebssystem. |
| Bedienung | Große Bildschirmfläche, häufig übersichtliche Menüs. | Für Touch-Bedienung und kleine Displays optimiert. |
| Kontostand prüfen | In der Regel direkt nach der Anmeldung möglich. | In der Regel direkt nach der Anmeldung möglich. |
| Kontoumsätze durchsuchen | Häufig mit umfangreichen Such- und Filtermöglichkeiten. | Meist ebenfalls möglich; Umfang je nach App unterschiedlich. |
| SEPA-Überweisungen | Normalerweise möglich. | Normalerweise möglich. |
| Echtzeitüberweisungen | Bei unterstützten Konten über die entsprechende Zahlungsfunktion. | Bei unterstützten Konten über die entsprechende Zahlungsfunktion. |
| Daueraufträge verwalten | Bei vielen Banken einschließlich Einrichtung, Änderung und Löschung. | Bei vielen Banken möglich; einzelne Einstellungen können abweichen. |
| Kartenverwaltung | Je nach Bank Kartenübersicht, Limits und Sperrfunktionen. | Je nach Bank Kartenfunktionen, temporäre Sperren und Einstellungen. |
| TAN-Verfahren und Freigaben | Häufig per Freigabe-App, photoTAN oder chipTAN. | Häufig über eine registrierte Freigabe-App oder integrierte Sicherheitsfunktion. |
| Biometrische Anmeldung | Abhängig von Gerät, Browser und Bank; nicht überall verfügbar. | Bei vielen Apps mit Fingerabdruck oder Gesichtserkennung möglich. |
| Push-Benachrichtigungen | Häufig nicht direkt oder nur über zusätzliche Dienste. | Bei vielen Banken direkt über die App verfügbar. |
| Kontoauszüge und Dokumente | Häufig komfortabel am größeren Bildschirm abruf- und herunterladbar. | Je nach Anbieter in der App abrufbar und teilbar beziehungsweise speicherbar. |
| Sicherheit | Schutz durch Authentifizierung und sichere Verbindung; zusätzlich sind Browser und Gerät abzusichern. | Schutz durch Authentifizierung und häufig Gerätebindung; zusätzlich sind App und Smartphone abzusichern. |
| Besonders praktisch für | Umfangreiche Kontoverwaltung, größere Übersichten, Dokumente und längere Eingaben. | Kontostand unterwegs, schnelle Zahlungen, Mitteilungen und Kartenfunktionen. |
Wichtig: Banking-App und Browser sind nicht automatisch unterschiedlich sicher
Weder die Banking-App noch das Online-Banking im Browser ist grundsätzlich immer sicherer. Entscheidend sind die technischen Sicherheitsmaßnahmen deiner Bank, das eingesetzte Authentifizierungsverfahren und der Schutz deines Geräts. Eine starke Kundenauthentifizierung ist bei den gesetzlich vorgesehenen Vorgängen in beiden Varianten erforderlich.
Du kannst auch beide Zugangswege kombinieren: beispielsweise die übersichtliche Kontoverwaltung am Computer und schnelle Kontostandabfragen per Smartphone. Prüfe vor jeder Zahlungsfreigabe den Empfänger und den Betrag, halte deine Geräte aktuell und nutze ausschließlich die offiziellen Banking-Zugänge.
Online-Banking im Alltag – vier praktische Beispiele
Vom schnellen Blick auf deinen Kontostand bis zur Sperrung einer verlorenen Bankkarte: Diese vier Beispiele zeigen dir, wie du wichtige Bankgeschäfte digital erledigst und worauf du dabei achten solltest.
Kontostand und Umsätze prüfen
Es ist Monatsanfang und du möchtest wissen, ob dein Gehalt bereits auf dem Girokonto eingegangen ist. Außerdem interessiert dich, welche laufenden Kosten schon abgebucht wurden und wie viel Geld dir noch zur Verfügung steht.
Statt einen Kontoauszugsdrucker aufzusuchen, öffnest du das Online-Banking oder deine Banking-App. Dort kannst du den aktuellen beziehungsweise zuletzt angezeigten Kontostand und deine Buchungen einsehen. Viele Banken bieten zusätzlich eine Umsatzsuche an.
- Öffne die offizielle Banking-App oder Website deiner Bank.
- Melde dich mit deinen Zugangsdaten an und bestätige den Zugriff, falls erforderlich.
- Wähle dein Girokonto und öffne die Umsatzübersicht.
- Kontrolliere Gehaltseingang, Lastschriften und vorgemerkte Zahlungen.
Kontostand ist nicht immer gleich verfügbarer Betrag
Vorgemerkte Kartenzahlungen, Kontolimits oder ein eingeräumter Dispositionskredit können dazu führen, dass Kontostand und verfügbarer Betrag voneinander abweichen. Kontrolliere deshalb beide Angaben, sofern deine Bank sie bereitstellt.
Eine Rechnung online bezahlen
Du erhältst eine Rechnung über 149,90 Euro und möchtest sie direkt bezahlen. Auf der Rechnung findest du die IBAN des Zahlungsempfängers sowie eine Rechnungsnummer für den Verwendungszweck.
Im Online-Banking gibst du die Zahlungsdaten ein. Je nach Bank kannst du die Angaben auch über einen Rechnungs-QR-Code oder eine Fotoüberweisung übernehmen. Anschließend prüfst du die Daten und gibst den Auftrag mit deinem Sicherheitsverfahren frei.
- Wähle „Überweisung“ und das gewünschte Girokonto.
- Trage Empfängername, IBAN und 149,90 Euro ein.
- Übernimm die Rechnungsnummer als Verwendungszweck.
- Kontrolliere das Ergebnis der Empfängerüberprüfung.
- Prüfe Empfänger und Betrag auch bei der Freigabe und bestätige erst dann.
Vor der Freigabe sorgfältig kontrollieren
Auch automatisch übernommene Rechnungsdaten können fehlerhaft sein. Kontrolliere deshalb IBAN, Empfänger und Betrag. Weitere Details findest du in unserem Ratgeber Wie funktionieren Überweisungen?.
Einen Dauerauftrag ändern
Deine monatliche Miete steigt von 850 Euro auf 890 Euro. Bisher hast du einen Dauerauftrag eingerichtet, über den deine Bank jeden Monat automatisch 850 Euro überweist.
Damit die neue Miete vollständig bezahlt wird, musst du den gespeicherten Betrag anpassen. Im Online-Banking kannst du bestehende Daueraufträge normalerweise einsehen und je nach Bank direkt bearbeiten.
- Öffne im Online-Banking den Bereich „Daueraufträge“.
- Wähle den bestehenden Mietdauerauftrag aus.
- Ändere den Betrag von 850 Euro auf 890 Euro.
- Kontrolliere den Ausführungstermin und die IBAN des Vermieters.
- Speichere und bestätige die Änderung, soweit erforderlich.
Änderungen rechtzeitig vornehmen
Ändere den Dauerauftrag möglichst vor dem nächsten Ausführungstermin. Bereits ausgeführte Zahlungen werden durch die Änderung nicht rückgängig gemacht. Weitere Informationen findest du unter Lastschrift oder Dauerauftrag?.
Eine verlorene Bankkarte sperren
Du stellst nach einem Einkauf fest, dass deine Girocard oder Debitkarte nicht mehr in deinem Portemonnaie liegt. Ob sie nur verlegt wurde oder tatsächlich verloren gegangen ist, weißt du zunächst nicht.
Viele Banken bieten in ihrer Banking-App eine Funktion zur Kartensperrung an. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt von der jeweiligen Bank und dem Kartentyp ab. Bei einem tatsächlichen Verlust oder Diebstahl solltest du unverzüglich die vorgesehenen Sperrwege nutzen.
- Öffne die offizielle Banking-App oder einen anderen vorgesehenen Sperrweg.
- Wähle die betroffene Girocard, Debitkarte oder Kreditkarte aus.
- Veranlasse die geeignete Kartensperre und prüfe die Bestätigung.
- Kontrolliere die letzten Kartenumsätze auf unbekannte Zahlungen.
- Melde einen vermuteten Missbrauch unverzüglich deiner Bank.
Eine App-Sperre hat nicht immer denselben Umfang
Das vorübergehende Deaktivieren einer Karte ist nicht bei jeder Bank mit einer vollständigen Verlustsperre gleichzusetzen. Nutze bei Verlust oder Diebstahl die ausdrücklich vorgesehenen Sperrfunktionen und Sperrkontakte. Informiere dich außerdem, ob weitere Schritte erforderlich sind.
Online-Banking im Alltag: Komfort nutzen und Sicherheit beachten
Mit Online-Banking kannst du viele Bankgeschäfte selbstständig und unabhängig von Filialöffnungszeiten erledigen. Du kontrollierst deinen Kontostand, bezahlst Rechnungen, verwaltest regelmäßige Überweisungen und kannst bei vielen Banken sogar Zahlungskarten direkt digital sperren lassen. Entscheidend ist, dass du ausschließlich die offiziellen Zugangswege nutzt, sensible Daten schützt und Zahlungsfreigaben sorgfältig kontrollierst. Die konkreten Funktionen und Sperrmöglichkeiten hängen immer von deiner Bank und deinem Kontomodell ab.
Wie sicher nutzt du dein Online-Banking?
Mit zehn kurzen Fragen kannst du überprüfen, welche wichtigen Sicherheitsregeln du bereits beachtest und wo du deinen Schutz noch verbessern könntest. Anschließend erhältst du eine persönliche Auswertung mit praktischen Tipps.
Deine persönlichen Verbesserungstipps
Dieser Check ist eine unverbindliche Selbsteinschätzung und keine technische Sicherheitsprüfung. Ein hoher Punktestand garantiert keinen Schutz vor Betrug. Deine Antworten werden nur lokal in deinem Browser verarbeitet. Es erfolgt keine Übertragung an aktiendummy.de durch dieses Modul.
Häufige Fragen zum Online-Banking
Wie richtest du Online-Banking ein? Welche TAN-Verfahren gibt es und was kannst du bei einem gesperrten Zugang tun? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zum digitalen Banking.
Wie kann ich Online-Banking zum ersten Mal einrichten?
Um Online-Banking zu nutzen, benötigst du zunächst einen entsprechenden Zugang bei deiner Bank. Häufig kannst du diesen bereits bei der Eröffnung deines Girokontos aktivieren oder später freischalten lassen.
Anschließend richtest du deine persönlichen Zugangsdaten und ein Sicherheitsverfahren ein. Je nach Bank erhältst du dafür beispielsweise einen Aktivierungsbrief, einen Registrierungscode oder Anweisungen zur Einrichtung einer Freigabe-App.
Nach der erfolgreichen Anmeldung kannst du deinen Kontostand prüfen, Umsätze einsehen und weitere Bankfunktionen nutzen. Die genaue Einrichtung unterscheidet sich von Bank zu Bank.
Ist Online-Banking kostenlos oder entstehen zusätzliche Gebühren?
Bei vielen Girokonten ist die Nutzung des Online-Bankings bereits im Kontomodell enthalten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Bankdienstleistungen automatisch kostenlos sind.
Je nach Bank können Kontoführungsgebühren, Entgelte für bestimmte Serviceleistungen oder Kosten für zusätzliche TAN-Geräte entstehen. Auch einzelne Zahlungsarten können unterschiedlichen Konditionen unterliegen.
Vergleiche deshalb das Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank. Weitere Informationen findest du in unserem Ratgeber Welche Kosten verursacht ein Girokonto?.
Was ist eine TAN und warum brauche ich sie beim Online-Banking?
TAN steht für Transaktionsnummer. Sie dient bei entsprechenden Verfahren zur sicheren Freigabe bestimmter Bankgeschäfte, beispielsweise einer Überweisung.
Moderne Banken verwenden unterschiedliche Verfahren, darunter PushTAN, photoTAN und chipTAN. Bei manchen Lösungen gibst du einen erzeugten Code ein, während du bei anderen eine Zahlungsfreigabe direkt in einer registrierten App bestätigst.
Entscheidend ist die starke Kundenauthentifizierung. Dabei werden grundsätzlich mindestens zwei voneinander unabhängige Sicherheitsmerkmale kombiniert. Für bestimmte risikoarme Vorgänge sind gesetzlich geregelte Ausnahmen möglich.
Wie sicher ist Online-Banking über den Browser oder eine Banking-App?
Sowohl Online-Banking im Browser als auch die Nutzung einer offiziellen Banking-App können sicher sein. Banken setzen beispielsweise verschlüsselte Verbindungen, Authentifizierungsverfahren und zusätzliche Sicherheitskontrollen ein.
Wichtig ist aber auch, dass du deine Geräte aktuell hältst, sichere Zugangsdaten verwendest und Zahlungsfreigaben sorgfältig kontrollierst. Bestätige niemals einen Vorgang, den du nicht selbst veranlasst hast.
Besonders vorsichtig solltest du bei gefälschten E-Mails, SMS und angeblichen Bankanrufen sein. Öffne das Online-Banking möglichst über die offizielle App oder eine selbst aufgerufene Bankwebsite.
Was kann ich tun, wenn mein Online-Banking-Zugang gesperrt ist?
Ein Online-Banking-Zugang kann beispielsweise nach mehreren falschen Passworteingaben oder aufgrund einer Sicherheitsauffälligkeit gesperrt werden.
Wie die Freischaltung funktioniert, hängt von deiner Bank ab. Häufig kannst du einen offiziellen Wiederherstellungsprozess nutzen oder musst den Kundenservice kontaktieren.
Wenn du einen unberechtigten Zugriff vermutest, solltest du deine Bank unverzüglich informieren und die erforderlichen Sperrmaßnahmen veranlassen.
Verwende niemals unbekannte Links aus angeblichen Entsperrungsnachrichten. Nutze ausschließlich die offiziellen Kontaktwege deiner Bank.
Kann ich Online-Banking auch ohne Smartphone nutzen?
Ja, bei manchen Banken ist Online-Banking auch ohne Smartphone möglich. Du kannst beispielsweise einen Computer für den Kontozugriff verwenden und ein separates TAN-Gerät zur Zahlungsfreigabe nutzen.
Zu diesen Möglichkeiten gehört etwa das chipTAN-Verfahren mit einem geeigneten Kartenleser beziehungsweise TAN-Generator.
Allerdings bietet nicht jede Bank solche Alternativen an. Einige Institute setzen für die Anmeldung oder Zahlungsfreigabe hauptsächlich auf Smartphone-Apps.
Wenn du kein Smartphone verwenden möchtest, solltest du die angebotenen Sicherheitsverfahren deshalb bereits vor der Kontoeröffnung prüfen. Unser Girokonto-Vergleich bietet dir einen Einstieg in die Auswahl passender Konten.
Was ist der Unterschied zwischen Online-Banking und Mobile-Banking?
Beim klassischen Online-Banking verwaltest du dein Girokonto häufig über die Website deiner Bank in einem Internetbrowser.
Mobile-Banking bezeichnet die Kontoverwaltung über ein mobiles Gerät, meistens mit einer speziell entwickelten Banking-App. Dabei stehen dir häufig besonders komfortable Funktionen für die Smartphone-Nutzung zur Verfügung.
Dazu können Push-Benachrichtigungen, biometrische Anmeldung, Fotoüberweisungen und Kartenverwaltung gehören. Der tatsächliche Funktionsumfang hängt von der jeweiligen Bank ab.
Beide Varianten können für Kontostandabfragen, Überweisungen und die Verwaltung regelmäßiger Zahlungen genutzt werden.
Was passiert, wenn ich mein Smartphone mit der Banking-App verliere?
Wenn du dein Smartphone verlierst oder es gestohlen wird, solltest du möglichst schnell handeln. Besonders wichtig ist das, wenn das Gerät für Zahlungsfreigaben registriert ist.
Nutze gegebenenfalls die Fernsperrfunktion deines Geräts und informiere deine Bank über den Verlust. Diese kann prüfen, ob die Gerätebindung aufgehoben oder der Online-Banking-Zugang vorübergehend gesperrt werden muss.
Wenn du vermutest, dass Zugangsdaten bekannt geworden sind, solltest du auch die entsprechenden Passwörter über ein sicheres Gerät ändern.
Auf einem neuen Smartphone muss die Banking-App beziehungsweise das Freigabeverfahren möglicherweise erneut eingerichtet werden. Verwende dafür nur die offiziellen Anweisungen deiner Bank.
Girokonto-Wissen Schritt für Schritt erweitern
Du möchtest weitere Zusammenhänge rund um dein Girokonto verstehen? Auf der Girokonto-Übersichtsseite findest du alle Themen im Überblick. Oder entdecke direkt den nächsten passenden Ratgeber und erweitere dein Wissen rund um Banking, Kontoführung und den täglichen Zahlungsverkehr.
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