Mein Depot im Monatsrückblick
Depotrückblick September 2026
Nach den größeren Veränderungen im August kehrte im September etwas mehr Ruhe in mein Depot ein. Trotzdem gab es neue Einzahlungen, Ausschüttungen und Kursbewegungen, die sich auf die Zusammensetzung und Entwicklung meines Portfolios ausgewirkt haben.
In diesem Monatsrückblick zeige ich dir transparent, wie sich mein Depot im September 2026 entwickelt hat. Du erfährst, welche Käufe und Verkäufe ich vorgenommen habe, wie hoch meine Dividendeneinnahmen ausfielen und welche Positionen zu den Gewinnern und Verlierern des Monats gehörten.
Datenstand: 30. September 2026
Inhalt
Mein Depot im September 2026: positive Rendite trotz schwächerer Kursentwicklung
Nach der größeren Umschichtung im August verlief der September in meinem Depot etwas ruhiger. Einen vollständigen Stillstand gab es allerdings nicht: Ich investierte weiter in meinen ETF-Kern, nahm zwei neue IncomeShares-Produkte ins Portfolio auf und entnahm einen Teil des zuvor im Depot erfassten Tagesgeldes.
Auf den ersten Blick fällt die Bilanz positiv aus. Mein Depot beendete den September mit einem höheren Gesamtwert und einer zeitgewichteten Rendite von knapp einem Prozent. Hinter diesem Ergebnis verbirgt sich jedoch eine wichtige Besonderheit: Die Kursentwicklung der vorhandenen Positionen war insgesamt negativ. Erst die hohen Ausschüttungen drehten die monatliche Gesamtrendite ins Plus.
Genau deshalb lohnt sich bei einem ausschüttungsorientierten Depot ein genauer Blick auf die verschiedenen Bestandteile der Performance. Depotwert, Kursgewinn und Gesamtrendite beschreiben nicht automatisch dasselbe.
Die wichtigsten Depotzahlen im September 2026
| Kennzahl | September 2026 |
|---|---|
| Depotwert zum Monatsanfang | 105.867,90 Euro |
| Depotwert zum Monatsende | 106.442,23 Euro |
| Veränderung des Depotwertes | +574,33 Euro |
| Zeitgewichtete Rendite (TTWROR) | +0,97 Prozent |
| Kurs- und Wertveränderung netto | −1.381,64 Euro |
| Bruttoausschüttungen | 2.111,37 Euro |
| Nettoausschüttungen | 1.750,05 Euro |
| Steuern auf Ausschüttungen | 361,32 Euro |
| Kaufvolumen ohne Gebühren | 6.759,53 Euro |
| Kaufvolumen einschließlich Gebühren | 6.771,53 Euro |
| Gebühren insgesamt | 12,00 Euro |
| Verkäufe | keine |
| Offene Positionen zum Monatsende | 27 |
Der Depotwert erhöhte sich damit im Monatsvergleich um rund 0,54 Prozent. Diese reine Veränderung darf jedoch nicht mit der tatsächlichen Rendite verwechselt werden, da Käufe, Ausschüttungen und die Entnahme vom Tagesgeld den Depotwert ebenfalls beeinflusst haben.
Für die Beurteilung der Anlageentwicklung ist daher die zeitgewichtete Rendite aussagekräftiger. Sie lag im September bei 0,97 Prozent.
Warum war die Rendite positiv, obwohl die Kurse nachgaben?
Die Netto-Wertveränderung meiner Positionen betrug im September minus 1.381,64 Euro. Gleichzeitig erhielt ich Bruttoausschüttungen von 2.111,37 Euro.
Vereinfacht ergibt sich daraus:
−1.381,64 Euro Kursentwicklung + 2.111,37 Euro Ausschüttungen − 12,00 Euro Gebühren = 717,73 Euro
Diese vereinfachte Rechnung erklärt, weshalb die Gesamtentwicklung positiv ausfiel, obwohl mehrere größere Depotpositionen im September an Wert verloren.
Die Parqet-Kennzahl TTWROR berücksichtigt zusätzlich, wann Zahlungsströme stattfanden. Deshalb lässt sie sich nicht exakt durch eine einfache Addition nachbilden. Sie eignet sich aber besser als die bloße Depotwertveränderung, wenn Einzahlungen und Entnahmen innerhalb eines Monats vorkommen.
Der September zeigt zugleich einen entscheidenden Punkt bei ausschüttungsstarken Wertpapieren: Eine hohe Auszahlung ist nicht automatisch zusätzlicher Gewinn. Sinkt der Kurs gleichzeitig, kann ein Teil der Ausschüttung lediglich die negative Wertentwicklung ausgleichen.
Meine Käufe im September 2026
Im September führte ich fünf Käufe mit einem Gesamtvolumen von 6.759,53 Euro vor Gebühren aus. Einschließlich der angefallenen Orderkosten investierte ich 6.771,53 Euro.
| Wertpapier | ISIN | Kaufbetrag | Gebühren |
|---|---|---|---|
| IncomeShares Meta Options ETP | XS2901885553 | 2.547,51 Euro | 5,50 Euro |
| IncomeShares Alphabet Options ETP | XS2901885041 | 2.543,27 Euro | 5,50 Euro |
| L&G Global Quality Dividends UCITS ETF | IE0005AJA0P1 | 649,90 Euro | 0,00 Euro |
| VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF | NL0011683594 | 613,03 Euro | 0,00 Euro |
| iShares World Equity High Income UCITS ETF | IE000KJPDY61 | 405,82 Euro | 1,00 Euro |
Zwei neue IncomeShares-Positionen im Depot
Am 22. September nahm ich zwei neue Wertpapiere in mein Depot auf:
- 490 Anteile des IncomeShares Meta Options ETP
- 257 Anteile des IncomeShares Alphabet Options ETP
Für beide Positionen investierte ich zusammen 5.090,78 Euro vor Gebühren. Mit jeweils 5,50 Euro Orderkosten belief sich der gesamte Kapitaleinsatz auf 5.101,78 Euro.
Beide Produkte verfolgen eine optionsbasierte Ausschüttungsstrategie. Sie sollen aus den zugrunde liegenden Aktien und dem Verkauf von Optionen laufende Erträge erzeugen. Die Bezeichnungen „Meta“ und „Alphabet“ dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich nicht um gewöhnliche Direktinvestitionen in die beiden Aktien handelt.
Optionsbasierte Ertragsprodukte besitzen ein anderes Verhältnis von Ausschüttung, Kursentwicklung und Risiko. Hohe Auszahlungen können mit einer begrenzten Teilnahme an Kurssteigerungen oder stärkeren Wertverlusten einhergehen. Sie ergänzen in meinem Depot den einkommensorientierten Bereich, ersetzen aber keine breit gestreute Basisanlage.
Der ETF-Kern wurde weiter ausgebaut
Neben den beiden neuen IncomeShares-Positionen flossen im September weitere 1.668,75 Euro einschließlich Gebühren in meine drei Kern-ETFs.
Zum Monatsende bestand mein ETF-Kern aus:
| ETF | ISIN | Wert am 30. September |
|---|---|---|
| L&G Global Quality Dividends UCITS ETF | IE0005AJA0P1 | 9.021,72 Euro |
| VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF | NL0011683594 | 8.405,65 Euro |
| iShares World Equity High Income UCITS ETF | IE000KJPDY61 | 6.598,47 Euro |
| ETF-Kern insgesamt | 24.025,84 Euro |
Damit entsprach der ETF-Kern rund 22,6 Prozent meines gesamten Depotwertes. Ende August lag sein Wert noch bei rund 22.597 Euro. Der Anstieg entstand hauptsächlich durch die weiteren Käufe, während zwei der drei ETFs im September eine negative Kursentwicklung verzeichneten.
Die monatlichen Investitionen in den ETF-Kern dienen dem langfristigen Aufbau eines breiter gestreuten Gegengewichts zu meinen konzentrierteren und ausschüttungsstärkeren Depotpositionen. Wie ein regelmäßiger Vermögensaufbau grundsätzlich funktioniert, erkläre ich auch in meinem Beitrag zum ETF-Sparplan für Einsteiger.
Keine Verkäufe im September
Im September habe ich keine Wertpapiere verkauft. Entsprechend entstanden weder realisierte Kursgewinne noch realisierte Kursverluste.
Nach den größeren Veränderungen im August konzentrierte ich mich damit auf den Ausbau bestehender Positionen und die Aufnahme der beiden neuen IncomeShares-Produkte.
Die Zahl meiner offenen Positionen erhöhte sich von 25 auf 27.
Entnahme aus dem Tagesgeld
Am 21. September entnahm ich 4.815,56 Euro aus dem in Parqet erfassten Tagesgeldbestand. Zum Monatsende waren dort noch 1.497,37 Euro ausgewiesen.
Diese Entnahme ist kein Kursverlust und keine negative Anlageperformance. Es handelt sich um einen Zahlungsstrom, der den angezeigten Depotwert reduziert. Genau solche Vorgänge verdeutlichen, warum die Veränderung des Depotwertes allein wenig über die tatsächliche Wertentwicklung aussagt.
Tagesgeld erfüllt außerdem eine andere Aufgabe als Aktien oder ausschüttungsorientierte ETFs. Es dient vor allem als liquide Reserve und kann beispielsweise für kurzfristige Ausgaben oder als Notgroschen genutzt werden. Eine ausführliche Gegenüberstellung der beiden Anlageformen findest du in meinem Vergleich Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF.
Meine Dividendeneinnahmen im September 2026
Im September wurden 20 Ausschüttungen in meinem Depot verbucht.
| Kennzahl | Betrag |
|---|---|
| Bruttoausschüttungen | 2.111,37 Euro |
| Steuern | 361,32 Euro |
| Nettoausschüttungen | 1.750,05 Euro |
| Effektive Steuerbelastung | rund 17,1 Prozent |
Damit verblieben mir rund 82,9 Prozent der Bruttoausschüttungen nach den in Parqet erfassten Steuern.
Die Steuerquote fiel deutlich höher aus als im August. Das zeigt, dass sich Brutto- und Nettoertrag von Monat zu Monat unterschiedlich entwickeln können. Einfluss haben unter anderem die Art des Wertpapiers, die steuerliche Behandlung, anrechenbare Quellensteuer und der noch verfügbare Sparer-Pauschbetrag.
Die größten Ausschüttungen des Monats
| Wertpapier | Brutto | Netto |
|---|---|---|
| IncomeShares NVIDIA Options ETP | 308,20 Euro | 227,02 Euro |
| IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP | 183,54 Euro | 183,54 Euro |
| YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF | 160,06 Euro | 130,52 Euro |
| IncomeShares Apple Options ETP | 156,06 Euro | 114,90 Euro |
| IncomeShares Tesla Options ETP | 154,18 Euro | 154,18 Euro |
| IncomeShares S&P 500 Options ETP | 147,19 Euro | 147,19 Euro |
| Invesco Mortgage Capital | 131,21 Euro | 97,69 Euro |
| Simplify Volatility Premium ETF | 116,91 Euro | 87,04 Euro |
| Oxford Square Capital | 116,00 Euro | 86,36 Euro |
| iShares World Equity High Income UCITS ETF | 101,23 Euro | 82,55 Euro |
Die größte einzelne Bruttoausschüttung stammte erneut vom IncomeShares NVIDIA Options ETP. Mit 308,20 Euro entfielen rund 14,6 Prozent aller Bruttoausschüttungen des Monats auf dieses eine Wertpapier.
Gleichzeitig zahlten mehrere Positionen Beträge zwischen ungefähr 100 und 185 Euro aus. Dadurch verteilten sich die Einnahmen etwas breiter, obwohl optionsbasierte Produkte weiterhin einen wesentlichen Teil der gesamten Ausschüttungen lieferten.
Ausschüttungen aus dem ETF-Kern
Auch zwei meiner drei Kern-ETFs zahlten im September Erträge aus:
- iShares World Equity High Income UCITS ETF: 101,23 Euro brutto
- VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF: 57,60 Euro brutto
- L&G Global Quality Dividends UCITS ETF: 26,63 Euro brutto
Zusammen ergaben sich damit 185,46 Euro Bruttoausschüttungen aus dem ETF-Kern. Das entsprach knapp 8,8 Prozent meiner gesamten Bruttoausschüttungen im September.
Der überwiegende Teil der laufenden Einnahmen stammte folglich weiterhin aus den stärker ausschüttungsorientierten Einzelpositionen und Optionsprodukten.
Die größten Positionen zum Monatsende
| Rang | Position | Depotwert | Depotanteil |
|---|---|---|---|
| 1 | IncomeShares NVIDIA Options ETP | 9.555,31 Euro | 8,98 Prozent |
| 2 | L&G Global Quality Dividends UCITS ETF | 9.021,72 Euro | 8,48 Prozent |
| 3 | VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF | 8.405,65 Euro | 7,90 Prozent |
| 4 | YieldMax Big Tech Option Income UCITS ETF | 7.862,36 Euro | 7,39 Prozent |
| 5 | Invesco Mortgage Capital | 6.887,93 Euro | 6,47 Prozent |
| 6 | Simplify Volatility Premium ETF | 6.796,62 Euro | 6,39 Prozent |
| 7 | IncomeShares S&P 500 Options ETP | 6.702,85 Euro | 6,30 Prozent |
| 8 | iShares World Equity High Income UCITS ETF | 6.598,47 Euro | 6,20 Prozent |
| 9 | IncomeShares Apple Options ETP | 5.695,78 Euro | 5,35 Prozent |
| 10 | IncomeShares Nasdaq 100 Options ETP | 5.365,75 Euro | 5,04 Prozent |
Der IncomeShares NVIDIA Options ETP blieb die größte Einzelposition. Die beiden größten ETFs meines Kernportfolios folgten bereits auf den Plätzen zwei und drei.
Trotz des wachsenden ETF-Anteils bleibt mein Depot stark auf hohe laufende Ausschüttungen ausgerichtet. Optionsbasierte Produkte und dividendenstarke Einzelwerte haben daher weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die monatliche Entwicklung.
Gewinner im September 2026
Bei kleinen Positionen führten bereits überschaubare absolute Kursbewegungen zu hohen prozentualen Veränderungen. Deshalb ist es sinnvoll, Prozentwert und tatsächlichen Eurobetrag gemeinsam zu betrachten.
Die stärksten prozentualen Gewinner
| Position | Monatsentwicklung | Veränderung |
|---|---|---|
| Advanced Micro Devices | +31,88 Prozent | +128,25 Euro |
| Astera Labs | +22,94 Prozent | +58,63 Euro |
| Nebius | +17,26 Prozent | +61,30 Euro |
| YieldMax MSTR Option Income Strategy ETC | +9,00 Prozent | +166,06 Euro |
| NVIDIA | +6,99 Prozent | +26,58 Euro |
AMD, Astera Labs, Nebius und NVIDIA gehören zu meinen kleinen Einzelpositionen. Ihre hohen prozentualen Gewinne hatten daher nur einen begrenzten Einfluss auf die Entwicklung des gesamten Depots.
Bei den größeren Positionen gehörten vor allem folgende Wertpapiere zu den Gewinnern:
- IncomeShares NVIDIA Options ETP: +3,38 Prozent beziehungsweise +312,20 Euro
- YieldMax NVDA Option Income Strategy ETF: +3,29 Prozent beziehungsweise +152,07 Euro
- IncomeShares Apple Options ETP: +3,15 Prozent beziehungsweise +174,11 Euro
- Simplify Volatility Premium ETF: +1,75 Prozent beziehungsweise +117,20 Euro
Den größten positiven Eurobeitrag lieferte im September der IncomeShares NVIDIA Options ETP.
Verlierer im September 2026
Auf der negativen Seite belasteten insbesondere einige meiner dividenden- und einkommensorientierten Positionen das Ergebnis.
| Position | Monatsentwicklung | Veränderung |
|---|---|---|
| Novo Nordisk | −14,28 Prozent | −128,34 Euro |
| Invesco Mortgage Capital | −12,95 Prozent | −1.024,65 Euro |
| Eagle Point Credit Company | −10,84 Prozent | −413,19 Euro |
| Oxford Square Capital | −6,67 Prozent | −300,32 Euro |
| IncomeShares Tesla Options ETP | −5,30 Prozent | −197,43 Euro |
| Oxford Lane Capital | −4,78 Prozent | −166,24 Euro |
| VanEck Dividend Leaders ETF | −2,33 Prozent | −200,82 Euro |
| IncomeShares S&P 500 Options ETP | −1,83 Prozent | −124,93 Euro |
Die größte Belastung entstand durch Invesco Mortgage Capital. Der Wertverlust von 1.024,65 Euro überstieg die im September erhaltene Bruttoausschüttung von 131,21 Euro deutlich.
Dieses Beispiel macht sichtbar, weshalb eine hohe Dividendenrendite nicht isoliert betrachtet werden sollte. Entscheidend ist die Gesamtrendite aus Ausschüttungen und Kursentwicklung. Eine regelmäßige Auszahlung schützt nicht vor einem sinkenden Kapitalwert.
Die prozentual schwächste Position war zwar ATOS mit minus 29,93 Prozent. Wegen des sehr geringen Positionswertes von weniger als 40 Euro war ihr Einfluss auf das Gesamtdepot jedoch kaum relevant.
Was nehme ich aus dem September mit?
Der September war kein spektakulärer, aber ein aufschlussreicher Depotmonat.
Positiv war, dass die Ausschüttungen die schwächere Kursentwicklung mehr als ausgleichen konnten. Dadurch erreichte mein Depot trotz eines Netto-Kursrückgangs eine positive zeitgewichtete Rendite von 0,97 Prozent.
Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass Ausschüttungen nicht getrennt von der Wertentwicklung betrachtet werden dürfen. Besonders bei Invesco Mortgage Capital, Eagle Point Credit, Oxford Square Capital und mehreren Optionsprodukten standen den laufenden Erträgen teilweise erhebliche Kursverluste gegenüber.
Der ETF-Kern wuchs auf mehr als 24.000 Euro und machte zum Monatsende rund 22,6 Prozent des Depots aus. Damit wurde der langfristig breiter gestreute Teil des Portfolios weiter gestärkt. Dennoch bestimmen die ausschüttungsorientierten Positionen weiterhin einen großen Teil der laufenden Einnahmen und der monatlichen Schwankungen.
Die Aufnahme der beiden IncomeShares-Produkte auf Meta und Alphabet erhöhte außerdem die Zahl der Depotpositionen und die Abhängigkeit von US-Technologieunternehmen. Diese Überschneidungen werde ich in den kommenden Monaten besonders beobachten.
Fazit zum Depotrückblick September 2026
Mein Depot beendete den September mit einem Wert von 106.442,23 Euro. Gegenüber dem Monatsanfang entspricht das einem nominalen Anstieg von 574,33 Euro. Die aussagekräftigere zeitgewichtete Rendite lag bei plus 0,97 Prozent.
Insgesamt erhielt ich 2.111,37 Euro brutto beziehungsweise 1.750,05 Euro netto an Ausschüttungen. Gleichzeitig verloren die vorhandenen Positionen unter dem Strich 1.381,64 Euro an Wert. Der Monat wurde daher weniger durch steigende Kurse als durch die laufenden Erträge getragen.
Mit fünf Käufen investierte ich weitere 6.771,53 Euro einschließlich Gebühren. Davon flossen rund 1.669 Euro in meinen ETF-Kern und rund 5.102 Euro in die neuen IncomeShares-Produkte auf Meta und Alphabet. Verkäufe gab es nicht.
Der September zeigt damit sehr anschaulich, weshalb ich meine Depotentwicklung nicht nur anhand der Höhe meiner Dividenden bewerte. Entscheidend bleibt das Zusammenspiel aus Kursentwicklung, Ausschüttungen, Kosten, Steuern und der Struktur des gesamten Portfolios.
Dieser Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung. Er stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.
Häufige Fragen zu meinem Depot im September 2026
Hier findest du die wichtigsten Zahlen und Hintergründe zu meiner Depotentwicklung, den Ausschüttungen, Käufen und Veränderungen im September 2026 kompakt zusammengefasst.
Wie hoch war mein Depotwert Ende September 2026?
Am 30. September 2026 betrug mein Depotwert 106.442,23 Euro. Zu Beginn des Monats lag er bei 105.867,90 Euro. Der ausgewiesene Depotwert erhöhte sich somit um 574,33 Euro.
Diese Differenz entspricht nicht automatisch der tatsächlichen Anlagerendite, weil Käufe, Ausschüttungen und die Entnahme vom Tagesgeld den Depotwert ebenfalls beeinflusst haben.
Welche Rendite erzielte mein Depot im September?
Die von Parqet berechnete zeitgewichtete Rendite, auch TTWROR genannt, lag im September bei plus 0,97 Prozent.
Diese Kennzahl reduziert den Einfluss von Einzahlungen und Entnahmen. Sie ist deshalb für die Bewertung der eigentlichen Depot-Performance aussagekräftiger als die reine Veränderung des Depotwertes.
Warum war die Rendite trotz Kursverlusten positiv?
Die Netto-Wertveränderung der vorhandenen Positionen lag bei minus 1.381,64 Euro. Gleichzeitig erhielt ich Bruttoausschüttungen von 2.111,37 Euro.
Die Ausschüttungen konnten die schwächere Kursentwicklung und die Gebühren mehr als ausgleichen. Deshalb blieb die Gesamtrendite des Monats positiv. Das zeigt zugleich, warum Kursentwicklung und Ausschüttungen immer gemeinsam betrachtet werden sollten.
Wie hoch waren meine Dividenden im September 2026?
Im September wurden 20 Ausschüttungen mit einem Gesamtbetrag von 2.111,37 Euro brutto verbucht. Nach 361,32 Euro Steuern verblieben 1.750,05 Euro netto.
Die größte einzelne Bruttoausschüttung stammte mit 308,20 Euro vom IncomeShares NVIDIA Options ETP.
Welche Wertpapiere habe ich im September gekauft?
Ich führte fünf Käufe mit einem Gesamtvolumen von 6.771,53 Euro einschließlich Gebühren aus.
Neu ins Depot kamen der IncomeShares Meta Options ETP und der IncomeShares Alphabet Options ETP. Zusätzlich kaufte ich weitere Anteile meiner drei Kern-ETFs von L&G, VanEck und iShares. Verkäufe gab es im September nicht.
Wie groß war mein ETF-Kern zum Monatsende?
Mein ETF-Kern erreichte am 30. September 2026 einen Gesamtwert von 24.025,84 Euro. Das entsprach rund 22,6 Prozent meines gesamten Depotwertes.
Zum ETF-Kern gehören der L&G Global Quality Dividends ETF, der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF und der iShares World Equity High Income ETF. Im September investierte ich weitere 1.668,75 Euro einschließlich Gebühren in diese drei Positionen.
Welche Position beeinflusste das Depot besonders stark?
Den größten positiven Kursbeitrag lieferte der IncomeShares NVIDIA Options ETP mit rund 312,20 Euro. Gleichzeitig war er mit einem Wert von 9.555,31 Euro die größte Position im Depot.
Die stärkste negative Belastung entstand durch Invesco Mortgage Capital. Die Position verlor im September rund 1.024,65 Euro beziehungsweise 12,95 Prozent an Wert.
Warum wurde Geld aus dem Tagesgeld entnommen?
Im September wurden 4.815,56 Euro aus dem in Parqet erfassten Tagesgeldbestand entnommen. Zum Monatsende waren dort noch 1.497,37 Euro ausgewiesen.
Eine solche Entnahme ist kein Kursverlust, reduziert aber den angezeigten Depotwert. Welche Aufgabe liquide Rücklagen erfüllen, erkläre ich in meinem Beitrag zum Aufbau eines Notgroschens. Ergänzend findest du einen Vergleich von Tagesgeld und Geldmarkt-ETF.
Sind hohe Ausschüttungen automatisch eine hohe Rendite?
Nein. Eine hohe Ausschüttung kann von Kursverlusten begleitet werden. Entscheidend ist die Gesamtrendite aus Kursentwicklung, Ausschüttungen, Kosten und Steuern.
Im September wurde dieser Zusammenhang besonders bei Invesco Mortgage Capital sichtbar: Der Bruttoausschüttung von 131,21 Euro stand ein monatlicher Wertverlust von mehr als 1.000 Euro gegenüber.
Ist dieser Depotrückblick eine Anlageempfehlung?
Nein. Der Beitrag dokumentiert ausschließlich meine persönliche Depotentwicklung und meine eigenen Entscheidungen.
Er stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der genannten Wertpapiere dar. Vergangene Entwicklungen erlauben außerdem keine verlässliche Vorhersage zukünftiger Ergebnisse.
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