Ruhestandsrechner: Wie weit reicht dein Vermögen?

Wie viel Vermögen könntest du bis zum Ruhestand aufbauen – und welche Lücke bleibt zwischen deinen Einnahmen und Ausgaben? Berechne Rentenlücke und Vermögensreichweite anhand deiner Sparrate, erwarteten Renten und Renditeannahmen. Berücksichtige die Inflation und vergleiche unterschiedliche Szenarien für deinen Ruhestand.

Die Berechnung zeigt vereinfachte Szenarien anhand deiner Eingaben. Tatsächliche Renditen, Inflation und Ausgaben können abweichen; eine sichere Finanzierung des Ruhestands wird damit nicht nachgewiesen.

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DEIN PLAN FÜR DEN RUHESTAND

Ausgangslage und Ziele

Bis zum Ende der Erwerbstätigkeit; danach null.
Ausgaben und Inflation
Gesamten Bedarf einschließlich Wohnen, Versicherungen und variabler Ausgaben berücksichtigen.
Der Bedarf steigt auch während des Ruhestands weiter.
Renditeannahmen
Gesamtrenditen einschließlich Ausschüttungen eingeben. Es werden keine zusätzlichen Dividenden addiert. Verwende Annahmen nach deinen berücksichtigten Kosten und Steuerbelastungen.
Renten und weitere laufende Einnahmen

Die Beträge gelten netto zum jeweiligen Zahlungsbeginn. Keine automatische Brutto-Netto-Umrechnung oder Prüfung des Rentenanspruchs.

Jeweils ab Zahlungsbeginn. Beide Einnahmen laufen im Modell dauerhaft weiter.
DEINE MODELLRECHNUNG

Rentenlücke und Vermögensreichweite

Vermögen beim Ruhestandsbeginn
Monatlicher Bedarf beim Ruhestandsbeginn
Lücke vor Anlageerträgen beim Ruhestandsbeginn
Erste rechnerische Unterdeckung
Restvermögen am Planungsende
Restvermögen in heutiger Kaufkraft

Das Modell rechnet mit gleichmäßigen monatlichen Entwicklungen. Kursschwankungen, Renditereihenfolge und unerwartete Ausgaben können die tatsächliche Reichweite deutlich verändern.

ENTWICKLUNG IM DETAIL

Jahresübersicht

Jahreswerte anzeigen
Alter am Jahresende Vermögen Heutige Kaufkraft Sparbeiträge Renten & weitere Einnahmen* Dividenden Bedarf Depotentnahmen** Nicht gedeckter Bedarf
Alle Geldbeträge sind Jahresbeträge beziehungsweise Vermögensstände zum Jahresende. *Nur für die Ruhestandsfinanzierung angesetzte Einnahmen. **Entnahmen zur Deckung der Lücke nach separaten Dividenden; keine steuerliche Verkaufsabrechnung.
Berechnung und Hinweise

Die Rechnung beginnt bei deinem eingegebenen Alter und endet beim gewählten Planungsalter. Jahresalter werden als exakte Modellzeitpunkte behandelt; dein Geburtstag und konkrete Kalenderdaten werden nicht erfasst. Der Ruhestand beginnt nach Ablauf der Monate bis zum gewählten Ruhestandsalter.

Die jährliche Rendite wird mit (1 + Jahresrendite) hoch (1/12) in einen monatlichen Faktor umgerechnet. Während der Ansparphase werden die Sparbeiträge am Monatsende angelegt. Die Sparrate steigt nach jeweils zwölf Monaten um die gewählte Dynamik.

Im Modus Gesamtrendite sind Ausschüttungen bereits enthalten. Im Dividendenmodus wird ausschließlich die eingegebene Kursentwicklung angewendet. Anschließend werden monatlich Netto-Dividenden in Höhe von Jahresdividendenrendite / 12 auf den vorhandenen Depotwert berechnet. Die Kursentwicklung muss deshalb ohne Dividenden eingegeben werden.

In der Ansparphase werden die separaten Dividenden vollständig wiederangelegt. Im Ruhestand decken sie zunächst zusammen mit Renten und weiteren Einnahmen den Bedarf. Fehlbeträge werden aus dem Depot entnommen. Überschüsse werden vollständig wiederangelegt. Eine Ausschüttung darf nicht zugleich in der Kursrendite enthalten sein.

Der Bedarf wird mit der gewählten Inflation erhöht. Bei Eingabe in heutiger Kaufkraft beginnt die Erhöhung bereits ab heute. Bei Eingabe zum Ruhestandsbeginn beginnt sie erst ab diesem Modellzeitpunkt. Renten und weitere Einnahmen werden unabhängig davon mit ihrer eigenen jährlichen Steigerung fortgeschrieben.

Rentenbeträge sind nominale Nettobeträge zum eingegebenen Zahlungsbeginn, keine heutigen Kaufkraftwerte und keine Bruttowerte. Liegt der Zahlungsbeginn bereits vor dem aktuellen Alter, werden sie entsprechend der gewählten Einnahmensteigerung bis heute fortgeschrieben. Vor dem Ende der Erwerbstätigkeit fließen diese Einnahmen nicht zusätzlich ins Depot; ihre mögliche Ansparung muss in der Sparrate enthalten sein.

Die Lücke beim Ruhestandsbeginn ist Bedarf minus zu diesem Zeitpunkt laufende Renten und weitere Einnahmen, mindestens null. Anlageerträge sind in dieser Kennzahl noch nicht enthalten. Die erste Unterdeckung ist der erste Monat, in dem der Bedarf trotz der modellierten Einnahmen und vollständiger Nutzung des verfügbaren Depots nicht bezahlt werden kann. Ein späterer Rentenbeginn kann die Situation danach wieder verändern.

Kosten und Steuern werden nicht gesondert berechnet. Verwende entsprechend angepasste Rendite- und Nettobeträge. Insbesondere wird keine Steuer auf realisierte Verkaufsgewinne, kein Freibetragsverbrauch und keine Brutto-Netto-Rentenberechnung simuliert. Individuelle Kranken- und Pflegeversicherungsausgaben müssen im Bedarf enthalten sein, soweit sie nicht bereits von den eingegebenen Nettoeinnahmen abgezogen wurden.

Das Modell berücksichtigt keine zufälligen Kursverläufe, keine Sterblichkeitswahrscheinlichkeiten, keine Einmalzahlungen und keine gesetzlichen Voraussetzungen für einen Rentenbeginn. Ein positives Restvermögen bedeutet nur, dass die Rechnung unter den eingegebenen gleichmäßigen Annahmen aufgeht.

Tipp: Rechne auch mit niedrigeren Renditen, höherer Inflation und einem längeren Ruhestand – so erkennst du, wie empfindlich deine Vermögensreichweite auf veränderte Annahmen reagiert.

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So bedienst du den Ruhestandsrechner

1. Alter und Planungszeitraum festlegen

Gib dein aktuelles Alter, das gewünschte Ende deiner Erwerbstätigkeit und das Planungsalter ein. Der Ruhestandsbeginn darf vor dem Rentenbeginn liegen – der Rechner berücksichtigt dann die Überbrückungsphase.

2. Vermögen und Sparrate eintragen

Ergänze dein aktuelles Anlagevermögen und deine monatliche Sparrate. Mit der jährlichen Sparratensteigerung kannst du regelmäßige Erhöhungen berücksichtigen. Ab dem gewählten Ruhestandsbeginn enden die zusätzlichen Sparbeiträge.

3. Monatlichen Bedarf und Inflation bestimmen

Trage ein, wie viel Geld du im Ruhestand monatlich benötigst. Berücksichtige auch Versicherungen, Wohnen und variable Ausgaben. Wähle anschließend, ob der Betrag in heutiger Kaufkraft oder zum Ruhestandsbeginn gilt. Die Inflation erhöht den Bedarf entsprechend – auch während des Ruhestands.

4. Berechnungsart und Renditen auswählen

Du kannst zwischen zwei Methoden wählen:

  • Gesamtrendite: Ausschüttungen sind bereits in der Rendite enthalten und werden nicht zusätzlich addiert.
  • Kursentwicklung plus Dividenden: Gib die Kursentwicklung ohne Dividenden und die erwartete Netto-Dividendenrendite getrennt ein.

Für Ansparphase und Ruhestand kannst du unterschiedliche Annahmen verwenden. Kosten und Steuern werden nicht gesondert berechnet; berücksichtige sie deshalb bei deinen Eingaben.

5. Renten und weitere Einnahmen ergänzen

Gib die erwarteten monatlichen Nettobeträge zum jeweiligen Zahlungsbeginn sowie das Startalter ein. Eine mögliche jährliche Steigerung wird ab diesem Zeitpunkt berücksichtigt. Einnahmen vor dem Ruhestand werden nicht zusätzlich angespart – eine solche Wiederanlage muss bereits in deiner Sparrate enthalten sein.

6. Ergebnisse und Jahreswerte prüfen

Die Berechnung aktualisiert sich automatisch. Du siehst das mögliche Vermögen beim Ruhestandsbeginn, deinen damaligen Bedarf und die monatliche Lücke vor Anlageerträgen. Das Diagramm zeigt nominales Vermögen und heutige Kaufkraft. Unter „Jahreswerte anzeigen“ findest du Beiträge, Einnahmen, Entnahmen und mögliche Fehlbeträge.

Wichtig: „Keine Unterdeckung“ bedeutet lediglich, dass dein Bedarf unter den eingegebenen Modellannahmen bis zum Planungsende gedeckt ist. Tatsächliche Kursschwankungen und unerwartete Ausgaben können die Vermögensreichweite verändern.

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Häufige Fragen zum Ruhestandsrechner

Wie gibst du deinen Einkommensbedarf richtig ein, welche Rolle spielt die Inflation und was bedeutet eine rechnerische Unterdeckung? Hier findest du verständliche Antworten zu den Eingaben, Ergebnissen und Grenzen deiner Ruhestandsplanung.

Was berechnet der Ruhestandsrechner?

Der Rechner modelliert deinen Vermögensaufbau bis zum Ende der Erwerbstätigkeit und die anschließende Finanzierung deines Ruhestands. Er berücksichtigt Sparbeiträge, Renditeannahmen, Inflation und eingegebene Nettoeinnahmen.

Du siehst die mögliche Rentenlücke und Vermögensentwicklung bis zum Planungsende. Die Berechnung erfolgt monatlich mit gleichmäßigen Annahmen und ist keine Vorhersage tatsächlicher Ergebnisse.

Was bedeutet Bedarf in heutiger Kaufkraft?

Damit ist ein Betrag gemeint, mit dem du deine gewünschten Ausgaben zu heutigen Preisen bezahlen könntest. Der Rechner erhöht ihn bis zum Ruhestandsbeginn mit der gewählten Inflation und schreibt diese Erhöhung danach weiter fort.

Wählst du stattdessen „zum Ruhestandsbeginn“, gilt dein Betrag erst ab diesem Zeitpunkt. Die Inflation wird dann nur für die anschließenden Ruhestandsjahre auf den Bedarf angewendet.

Muss ich meine Rente brutto oder netto eingeben?

Gib den erwarteten monatlichen Nettobetrag zum jeweiligen Zahlungsbeginn ein. Dieser Betrag soll bereits die von dir berücksichtigten Steuer- und Sozialabgaben enthalten.

Der Rechner führt keine Brutto-Netto-Umrechnung durch. Versicherungsbeiträge, die noch nicht von deinen Einnahmen abgezogen sind, müssen im monatlichen Bedarf berücksichtigt werden.

Kann ich vor Beginn meiner Rente aufhören zu arbeiten?

Du kannst im Modell unterschiedliche Altersangaben für das Ende der Erwerbstätigkeit und den Beginn deiner Rente verwenden. Die entstehende Überbrückungsphase wird aus Anlagevermögen und gegebenenfalls weiteren laufenden Einnahmen finanziert.

Ein gesetzlicher Rentenanspruch wird nicht geprüft. Trage nur solche Zahlungsbeginne und Nettobeträge ein, die zu deiner eigenen Planung passen.

Wie unterscheiden sich Gesamtrendite und Dividendenmodus?

Im Modus Gesamtrendite sind Ausschüttungen bereits in deiner Renditeannahme enthalten. Zusätzliche Dividenden werden deshalb nicht addiert.

Im Dividendenmodus gibst du Kursentwicklung ohne Dividenden und Netto-Dividendenrendite getrennt ein. Während der Ansparphase werden Dividenden wiederangelegt; im Ruhestand dienen sie zunächst zur Deckung des Bedarfs.

Was bedeutet die angezeigte Rentenlücke?

Die Kennzahl zeigt den monatlichen Bedarf beim Ruhestandsbeginn abzüglich der zu diesem Zeitpunkt laufenden Renten und weiteren Nettoeinnahmen. Ein Überschuss wird als Lücke von null dargestellt.

Anlageerträge sind in dieser Kennzahl noch nicht enthalten. Dividenden und Depotentnahmen werden anschließend in der monatlichen Vermögensrechnung berücksichtigt.

Wie werden Fehlbeträge und Überschüsse behandelt?

Im Ruhestand decken Renten, weitere Einnahmen und gegebenenfalls separat modellierte Dividenden zunächst deinen Bedarf. Eine verbleibende Lücke wird aus dem vorhandenen Depot entnommen.

Überschüsse werden vollständig wiederangelegt. Vor dem Ruhestand werden Renten und weitere Einnahmen nicht zusätzlich ins Depot gebucht. Eine gewünschte Ansparung daraus muss bereits in deiner Sparrate enthalten sein.

Was heißt erste rechnerische Unterdeckung?

Das ist der erste Modellmonat, in dem dein Bedarf trotz laufender Einnahmen und vollständiger Nutzung des verfügbaren Depots nicht mehr gedeckt werden kann.

Das bedeutet nicht zwingend eine dauerhafte Unterdeckung. Eine später beginnende Rente kann die Situation verändern. Nicht gedeckte Beträge werden dokumentiert, aber nicht als verzinste Schulden weitergeführt.

Werden Steuern, Gebühren und Versicherungen berechnet?

Diese Belastungen werden nicht gesondert ermittelt. Verwende entsprechend angepasste Renditen, Netto-Dividendenrenditen und Netto-Renten. Noch nicht abgezogene Versicherungsausgaben gehören in deinen Bedarf.

Insbesondere findet keine individuelle Besteuerung von Depotverkäufen statt. Persönliche Freibeträge, Einstandswerte und unterschiedliche steuerliche Behandlungen werden nicht simuliert.

Bedeutet „keine Unterdeckung“, dass mein Ruhestand sicher finanziert ist?

Es bedeutet, dass dein Bedarf unter den eingegebenen gleichmäßigen Annahmen bis zum gewählten Planungsalter gedeckt werden kann. Ein tatsächlicher Anlageverlauf kann davon deutlich abweichen.

Teste deshalb auch niedrigere Renditen, höhere Ausgaben und ein längeres Leben. Besonders Kursverluste zu Beginn der Entnahmephase können die Reichweite verändern. Solche schwankenden Renditeverläufe bildet der Rechner nicht ab.

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Ruhestandsrechner: Rentenlücke und Vermögensreichweite verstehen

Wie viel Vermögen brauchst du für deinen Ruhestand? Das hängt davon ab, welche Ausgaben du erwartest, wann deine Rentenzahlungen beginnen und welchen Teil deines Bedarfs dein Anlagevermögen übernehmen soll.

Der Ruhestandsrechner auf Aktiendummy verbindet diese Größen zu einer Modellrechnung. Du kannst deinen Vermögensaufbau bis zum Ende der Erwerbstätigkeit planen und anschließend untersuchen, wie lange dein Vermögen eine mögliche Rentenlücke decken könnte.

Die Rentenlücke als Ausgangspunkt

Zwischen deinem gewünschten monatlichen Budget und den verfügbaren Renten kann eine Differenz entstehen. Diese Rentenlücke muss beispielsweise durch weitere Einnahmen, Dividenden oder Entnahmen aus deinem Vermögen geschlossen werden.

Im Rechner bezeichnet die anfängliche Lücke den Bedarf beim Ruhestandsbeginn abzüglich der dann laufenden Renten und weiteren Nettoeinnahmen. Anlageerträge sind darin noch nicht enthalten. Sie fließen anschließend in die monatliche Vermögensrechnung ein.

Du kannst auch einen früheren Ausstieg aus dem Berufsleben durchspielen. Beginnt deine Rente erst später, entsteht eine Überbrückungsphase, in der dein Vermögen möglicherweise einen größeren Anteil der Ausgaben tragen muss.

Inflation bei der Ruhestandsplanung berücksichtigen

Ein Betrag, der heute für deinen Alltag ausreicht, kann in einigen Jahrzehnten deutlich weniger kaufen. Deshalb unterscheidet der Rechner zwischen einem Bedarf in heutiger Kaufkraft und einem Betrag, der zum Ruhestandsbeginn gelten soll.

Die Inflation erhöht den modellierten Bedarf auch während des Ruhestands weiter. Deine Renten und weiteren Einnahmen werden dagegen mit einer eigenen, von dir gewählten Steigerungsrate fortgeschrieben. So lässt sich untersuchen, was passiert, wenn die Ausgaben schneller wachsen als die Einnahmen.

Nominales Restvermögen und heutige Kaufkraft werden getrennt angezeigt. Dadurch erkennst du besser, welche Bedeutung ein zukünftiger Eurobetrag aus heutiger Sicht hat.

Vermögensaufbau und Entnahmephase getrennt planen

Während der Ansparphase erhöhen regelmäßige Sparbeiträge dein Vermögen. Nach dem Ende der Erwerbstätigkeit fallen diese Beiträge im Modell weg. Stattdessen können Entnahmen erforderlich werden.

Für beide Phasen kannst du unterschiedliche Renditeannahmen verwenden. Außerdem stehen zwei Berechnungsarten zur Auswahl: eine Gesamtrendite einschließlich Ausschüttungen oder eine getrennte Betrachtung von Kursentwicklung und Netto-Dividenden.

Achte darauf, Erträge nicht doppelt anzurechnen. Wenn deine Renditeannahme Dividenden bereits enthält, dürfen sie nicht zusätzlich als eigenständiger Ertrag hinzukommen. Die Grundlagen dazu erklärt der Artikel Was bedeutet Rendite?.

Dividenden und Depotentnahmen gemeinsam betrachten

Dividenden können einen Teil deiner laufenden Ausgaben finanzieren. Sie sind jedoch weder garantiert noch unabhängig von der Entwicklung deiner Anlagen. Unternehmen können Ausschüttungen kürzen, und auch ein ausschüttendes Depot kann an Wert verlieren.

Reichen die modellierten Einnahmen nicht aus, entnimmt der Rechner den fehlenden Betrag aus dem Depot. Überschüsse werden wiederangelegt. Dadurch verändert sich die Vermögensbasis, auf der zukünftige Erträge und gegebenenfalls Dividenden berechnet werden.

Entscheidend bleibt deshalb das Zusammenspiel von Einnahmen, Ausgaben, Wertentwicklung und Kapitalverbrauch. Eine hohe Ausschüttung allein beweist keine dauerhaft tragfähige Finanzierung.

Mehrere Szenarien statt einer festen Zusage

Die berechnete Vermögensreichweite gilt unter deinen gewählten Annahmen. Tatsächliche Kapitalmärkte entwickeln sich jedoch nicht gleichmäßig. Besonders ungünstige Renditen zu Beginn der Entnahmephase können die Finanzierung stärker belasten, als eine konstante Durchschnittsrendite erkennen lässt.

Verändere deshalb einzelne Eingaben bewusst: einen früheren Ruhestandsbeginn, geringere Renditen, höhere Inflation oder ein längeres Planungsalter. So erkennst du, welche Annahmen für dein Ergebnis besonders wichtig sind.

Der Rechner prüft keine gesetzlichen Rentenansprüche und berechnet keine individuellen Steuern oder Sozialabgaben. Verwende passende Nettobeträge und berücksichtige noch nicht abgezogene Belastungen in deinem Budget.

Deine Planung regelmäßig überprüfen

Eine Ruhestandsplanung sollte sich mit deiner Lebenssituation weiterentwickeln. Neue Renteninformationen, veränderte Ausgaben oder ein anderer Vermögensstand können Anlass sein, die Rechnung anzupassen.

Nutze die Ergebnisse, um konkrete Fragen zu erkennen: Welche Lücke bleibt? Wie lange muss sie überbrückt werden? Und wie verändert sich die Rechnung unter ungünstigeren Bedingungen?

Weitere Werkzeuge findest du in der Übersicht der Finanzrechner. Die Grundlagenartikel und das Finanzlexikon helfen dir, die Zusammenhänge hinter deinen Eingaben besser zu verstehen.