Optionsrechner: Wie entwickelt sich deine Strategie?

Was passiert, wenn der Aktienkurs steigt, fällt oder unverändert bleibt? Mit dem Optionsrechner kannst du Gewinn, Verlust und Break-even verschiedener Strategien am Verfallstag berechnen. Passe Strikes, Prämien und Kontraktzahl an und entdecke im Diagramm, wie sich die Ergebnisse verändern.

Die Simulation zeigt rechnerische Szenarien anhand deiner Eingaben. Sie ist keine Kursprognose und bildet den Optionswert vor dem Verfall nicht ab.

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STRATEGIE & EINGABEN

Deine Optionsposition

Alle Eingaben in derselben Währung. Keine Wechselkursumrechnung.
Bei vielen Aktienoptionen 100; den tatsächlichen Kontrakt prüfen.
Alle berücksichtigten Gebühren zusammen, nicht je Aktie oder Kontrakt. Keine automatische Berechnung zusätzlicher Ausübungsgebühren.
ERGEBNIS AM VERFALLSTAG

Gewinn und Verlust im Überblick

Maximaler Gewinn nach Gebühren
Maximaler Verlust nach Gebühren
Break-even am Verfall
Optionsprämie vor Gebühren
Waagerecht: Basiswertkurs am Verfall. Senkrecht: gesamtes Positionsergebnis einschließlich eingegebener Gebühren.
AUFBAU & RISIKO

Position Strike / Einstand Prämie je Einheit
Berechnung und Hinweise

Long Call: max(S − K, 0) minus gezahlte Prämie. Long Put: max(K − S, 0) minus gezahlte Prämie. Bei verkauften Optionen werden die Vorzeichen umgekehrt. S bezeichnet den Basiswertkurs am Verfall, K den Strike.

Das Ergebnis aller Optionsbeine wird mit Kontraktzahl und Multiplikator vervielfacht. Beim Covered Call kommt das Ergebnis der vollständig gedeckten Aktienposition gegenüber dem eingegebenen Einstand hinzu. Die eingegebenen Gesamtgebühren werden einmal abgezogen.

Die Berechnung unterstellt dieselbe Laufzeit, denselben Basiswert und denselben Multiplikator für alle Optionsbeine. Der Cash-Secured Put setzt eine vollständige Liquiditätsdeckung voraus; der Covered Call den Besitz der passenden Aktienanzahl.

Gezeigt wird eine theoretische Endabrechnung am gemeinsamen Verfallstag für Basiswertkurse ab null. Keine Bewertung vor dem Verfall, keine Prognose und keine Berechnung von Volatilität, Griechen, Margin, Steuern, Dividenden oder Finanzierungskosten. Vorzeitige Ausübung, Zuteilung und Abwicklungsrisiken mehrbeiniger Positionen werden nicht simuliert. Eine zusätzliche tatsächliche Verpflichtung kann durch die Broker-Abwicklung entstehen.

Die Diagrammgrenzen begrenzen nur die Darstellung. Die maximalen Ergebnisse und Break-even-Werte werden unabhängig davon aus den Knickpunkten und dem weiteren Verlauf berechnet. Die gewählte Währung ändert nur die Beschriftung.

Tipp: Teste auch deutlich fallende Kurse und vergleiche den möglichen Verlust mit der vereinnahmten Prämie – eine hohe Prämie bedeutet nicht automatisch ein gutes Verhältnis von Chance und Risiko.

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So bedienst du den Optionsrechner

1. Strategie auswählen

Wähle die gewünschte Optionsstrategie aus. Der Rechner zeigt eine kurze Erklärung und lädt passende Beispielwerte. Beim Strategiewechsel werden deine bisherigen Eingaben zurückgesetzt.

2. Kurse und Strikes eintragen

Gib den aktuellen Basiswertkurs und den Strike ein. Bei Spreads benötigst du einen unteren und einen oberen Strike. Beim Covered Call ergänzt du den Einstandspreis deiner Aktien.

3. Prämien und Positionsgröße festlegen

Trage die gezahlten beziehungsweise erhaltenen Optionsprämien je Aktie oder Basiseinheit ein. Ergänze die Kontraktzahl je Optionsbein und den Multiplikator. Bei vielen Aktienoptionen beträgt dieser 100 – prüfe die tatsächlichen Kontraktdaten.

4. Währung und Gebühren berücksichtigen

Verwende für alle Beträge dieselbe Währung. Die Währungsauswahl verändert nur die Beschriftung und rechnet keine Beträge um. Gebühren gibst du als Gesamtbetrag für die gesamte Position ein.

5. Ergebnisse und Szenarien vergleichen

Die Berechnung aktualisiert sich automatisch. Du siehst mögliche Gewinn- und Verlustgrenzen, den Break-even und die Optionsprämie. Verändere anschließend den Basiswertkurs am Verfallstag über das Zahlenfeld oder den Schieberegler. Diagramm und Ergebnis zeigen dir, wie sich dieses Szenario auf deine Position auswirkt.

Die Ergebnisse beziehen sich auf den gemeinsamen Verfallstag nach den eingegebenen Gebühren. Optionswerte vor dem Verfall, Steuern und eine mögliche vorzeitige Ausübung werden nicht berechnet. Beim Cash-Secured Put wird vollständige Liquiditätsdeckung vorausgesetzt, beim Covered Call der passende Aktienbestand.

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Häufige Fragen zum Optionsrechner

Was bedeutet der Break-even, wie gibst du Optionsprämien richtig ein und welche Grenzen hat die Simulation? Hier findest du verständliche Antworten zur Bedienung und zur Einordnung deiner Ergebnisse.

Was berechnet der Optionsrechner?

Der Rechner zeigt das theoretische Ergebnis einer Optionsstrategie am gemeinsamen Verfallstag. Grundlage sind deine Strikes, Prämien, Kontrakte, der Multiplikator und die eingegebenen Gesamtgebühren.

Du erhältst Gewinn- und Verlustgrenzen, Break-even und ein Szenarioergebnis. Das Diagramm zeigt, wie sich das Positionsergebnis bei unterschiedlichen Basiswertkursen verändert.

Welche Optionsstrategien kann ich simulieren?

Zur Auswahl stehen Long Call, Long Put, Cash-Secured Put, Covered Call, Bull Call Spread, Bear Put Spread, Bull Put Spread und Bear Call Spread.

Bei einem Strategiewechsel werden Beispielwerte geladen. Ersetze diese durch deine eigenen Angaben. Bei Spreads unterstellt der Rechner denselben Basiswert, Verfallstag und Multiplikator für beide Optionsbeine.

Wie gebe ich die Optionsprämie richtig ein?

Trage die Prämie je Aktie beziehungsweise Basiseinheit als positiven Betrag ein. Ob sie gezahlt oder erhalten wird, ergibt sich aus der gewählten Strategie und der Beschriftung des Feldes.

Bei 2 Euro Prämie, einem Multiplikator von 100 und einem Kontrakt beträgt die gesamte Prämie 200 Euro vor Gebühren. Bei Spreads wird jedes Optionsbein separat erfasst.

Was bedeuten Kontraktzahl und Multiplikator?

Die Kontraktzahl bestimmt, wie viele Kontrakte je Optionsbein berechnet werden. Der Multiplikator gibt an, wie viele Basiseinheiten zu einem Kontrakt gehören.

Bei vielen Aktienoptionen beträgt der Multiplikator 100, aber nicht bei allen Kontrakten. Prüfe die tatsächlichen Vertragsbedingungen. Zwei Kontrakte mit Multiplikator 100 entsprechen im Rechner 200 Einheiten je Optionsbein.

Was bedeutet der Break-even am Verfallstag?

Der Break-even ist der Basiswertkurs, bei dem die gesamte berechnete Position nach den eingegebenen Gebühren weder Gewinn noch Verlust erzielt.

Er ist nicht automatisch identisch mit dem Strike. Prämien, Gebühren und beim Covered Call der Aktieneinstand beeinflussen ihn. Je nach Eingaben kann auch kein Break-even oder ein ganzer Bereich mit Nullergebnis entstehen.

Wie lese ich das Gewinn-Verlust-Diagramm?

Die waagerechte Achse zeigt mögliche Basiswertkurse am Verfallstag. Die senkrechte Achse zeigt das zugehörige Ergebnis der gesamten Position einschließlich der eingegebenen Gebühren.

Oberhalb der Nulllinie entsteht rechnerisch Gewinn, unterhalb Verlust. Mit dem Szenariofeld oder Schieberegler wählst du einen konkreten Schlusskurs. Die Diagrammgrenzen begrenzen nur den sichtbaren Ausschnitt.

Wie berücksichtigt der Rechner Gebühren und Währungen?

Gebühren gibst du als einen Gesamtbetrag für die gesamte Position ein. Dieser wird einmal vom Ergebnis abgezogen. Die angezeigte Optionsprämie wird separat vor Gebühren ausgewiesen.

Alle Beträge müssen in derselben Währung eingegeben werden. Die Auswahl zwischen Euro und US-Dollar verändert nur die Beschriftung. Steuern, Wechselkursumrechnung und zusätzliche Gebühren werden nicht automatisch berechnet.

Was muss ich beim Covered Call eingeben?

Neben Strike und erhaltener Call-Prämie benötigst du den Einstandspreis je Aktie. Der Rechner kombiniert das Aktienergebnis gegenüber diesem Einstand mit dem Ergebnis der verkauften Calls.

Vorausgesetzt wird ein vollständig passender Aktienbestand. Bei einem Kontrakt mit Multiplikator 100 werden 100 gehaltene Aktien berücksichtigt. Dividenden und eine vorzeitige Zuteilung werden nicht simuliert.

Welche Annahme gilt beim Cash-Secured Put?

Der Rechner unterstellt, dass du genügend Liquidität für einen möglichen Kauf der entsprechenden Aktien zum Strike bereithältst. Bei einem Strike von 50 Euro, einem Kontrakt und Multiplikator 100 beträgt die mögliche Kaufverpflichtung 5.000 Euro.

Die erhaltene Prämie beseitigt das Verlustrisiko nicht. Der Rechner zeigt das wirtschaftliche Ergebnis am Verfall, berechnet aber keine Broker-Margin, Zinsen oder tatsächlichen Kontobewegungen bei Zuteilung.

Zeigt der Rechner meinen möglichen Verkaufspreis vor dem Verfall?

Nein. Vor dem Verfall beeinflussen unter anderem Restlaufzeit und implizite Volatilität den Optionswert. Diese Faktoren sowie Griechen werden hier nicht modelliert.

Die Ergebnisse sind Verfallstagsszenarien und keine Kursprognosen. Vorzeitige Ausübung, einzelne Zuteilungen und Abwicklungsrisiken mehrbeiniger Positionen können zu einem anderen tatsächlichen Verlauf führen.

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Optionsrechner: Strategien und Risiken besser verstehen

Mit dem Optionsrechner auf Aktiendummy kannst du nachvollziehen, wie sich unterschiedliche Aktienkurse auf eine Optionsposition am Verfallstag auswirken. Du wählst eine Strategie, trägst Strikes und Prämien ein und vergleichst mögliche Ergebnisse. So werden Zusammenhänge zwischen Optionsprämie, Break-even, Gewinnpotenzial und Verlustrisiko anschaulich.

Der Rechner unterstützt acht Strategien: Long Call, Long Put, Cash-Secured Put, Covered Call sowie vier Varianten von Vertical Spreads. Die Berechnung erfolgt anhand deiner Eingaben und berücksichtigt Kontraktzahl, Multiplikator und die angegebenen Gesamtgebühren.

Gewinn und Verlust bei Optionen berechnen

Die Optionsprämie allein sagt wenig über das mögliche Gesamtergebnis aus. Beim Kauf einer Option gehört sie zu deinem Kapitaleinsatz. Beim Verkauf erhältst du eine Prämie, übernimmst dafür aber eine Verpflichtung. Wie sich daraus Gewinn oder Verlust entwickeln, hängt von der Position und dem Basiswertkurs am Verfall ab.

Das Gewinn-Verlust-Diagramm macht diese Unterschiede sichtbar. Verändere den Szenariokurs und beobachte, wann deine Position die Gewinnschwelle erreicht und wo mögliche Verluste liegen. Teste dabei auch deutlich ungünstigere Kurse, um die Tragweite deiner Eingaben zu verstehen.

Covered Call und Cash-Secured Put einordnen

Beim Covered Call betrachtet der Rechner die gehaltenen Aktien zusammen mit den darauf verkauften Calls. Die erhaltene Prämie kann Kursverluste teilweise abfedern, während der verkaufte Call das weitere Gewinnpotenzial begrenzt. Für das Ergebnis der Aktienposition ist der eingegebene Einstandspreis maßgeblich.

Beim Cash-Secured Put wird vorausgesetzt, dass ausreichend Liquidität für einen möglichen Aktienkauf zum Strike vorhanden ist. Fällt der Basiswert stark, können trotz vereinnahmter Prämie erhebliche Verluste entstehen. Eine Optionsprämie ist deshalb nicht mit einer garantierten Verzinsung gleichzusetzen.

Optionsspreads vergleichen

Vertical Spreads kombinieren gekaufte und verkaufte Optionen desselben Typs mit unterschiedlichen Strikes und demselben Verfallstag. Im Rechner kannst du Bull Call, Bear Put, Bull Put und Bear Call Spreads untersuchen.

Die Kombination verändert sowohl die Nettoprämie als auch die Gewinn- und Verlustgrenzen. Vergleiche verschiedene Strike-Abstände und Prämien, um diese Wirkung nachzuvollziehen. Die theoretisch begrenzte Endabrechnung bildet allerdings nicht sämtliche Risiken ab, die während der Laufzeit oder bei der Abwicklung einzelner Optionsbeine auftreten können.

Was die Simulation aussagt – und wo ihre Grenzen liegen

Der Optionsrechner zeigt rechnerische Ergebnisse am gemeinsamen Verfallstag. Er ermittelt keine Eintrittswahrscheinlichkeiten und bewertet nicht, ob eine eingegebene Prämie am Markt angemessen ist.

Für den Optionswert vor dem Verfall spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle, insbesondere Restlaufzeit und implizite Volatilität. Diese werden ebenso wenig simuliert wie vorzeitige Ausübung, Steuern, Finanzierungskosten oder Wechselkursveränderungen. Das Diagramm hilft dir somit beim Verständnis einer Gewinn-Verlust-Struktur, ersetzt aber keine vollständige Bewertung eines konkreten Handels.

Möchtest du die Zusammenhänge hinter deinen Eingaben vertiefen? In den Grundlagenartikeln findest du verständliche Erklärungen zu Börse, Geldanlage und Risiken. Das Finanzlexikon unterstützt dich beim Nachschlagen von Begriffen. Weitere Werkzeuge für deine persönliche Planung findest du in der Übersicht der Finanzrechner.